Vom 23.-25.07.2010 - Der zweite Weltcup 2010 im Kanu-Marathon wird vom 23.-25.07.2010 auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel vom LKV Brandenburg ausgerichtet und findet bereits im Vorfeld starke internationale Beachtung. Die internationalen Verbände ICF und ECA werden mit ihren Vertretern vor Ort die Durchführung der Veranstaltung begutachten.
Aufbauend auf die Erfahrungen der Ausrichtung des Weltcups im Kanu-Marathon im Jahre 2008 in Brandenburg an der Havel wird die Regattastrecke wiederum mit Unterstützung der Stadt gut vorbereitet sein. Das Land und die Stadt Brandenburg beteiligen sich zudem finanziell an der Sicherstellung der Veranstaltung.
Insgesamt haben 13 nationale Verbände mit insgesamt über 100 Teilnehmern ihre Startmeldungen beim Org.-Komitee abgegeben. Die zahlenmäßig stärksten Teilnehmerfelder bieten mit je über 20 Athleten die Verbände aus Spanien, Deutschland und Frankreich auf.
Der Deutsche Kanu-Verband nominierte 26 Athleten, davon fünf Sportler (1 x Leistungsklasse und 4 x Junioren) aus dem LKV Brandenburg.
Die Rennen werden über vier unterschiedlich lange Strecken im K1 und K2 sowie im C1 und C2 der Leistungsklasse (LK) und Junioren ausgetragen. Die längste Strecke (30,1 Km) haben die Kajak-Herren der Leistungsklasse zu bewältigen. Die Kajak-Damen und Canadier-Herren der Leistungsklasse fahren über 25,8 Km. Bei den Junioren starten die Kajak-Herren über 21,5 Km und die Kajak-Damen sowie Canadier-Herren über 17,2 Km. Alle Strecken werden auf einem Rundkurs absolviert, d.h. für die 30,1 Km werden 7 Runden benötigt, für 25,8 Km sind das 6 Runden, für 21,5 Km sind das 5 Runden und für 17,2 Km werden 4 Runden gefahren. Je Runde, außer in der Schlussrunde, ist eine unmittelbar vor der Zuschauertribüne befindliche Portage an Land mit einer Länge von ca. 150 Metern zu überwinden.
Zeitplan:
Vom 21.-23.07.: Anreise, Akkreditierung und Training der Aktiven
23.07.: 19.00 Uhr Eröffnungsveranstaltung
24.07. 1. Wettkampftag:
09.00 Uhr K1/ Herren Junioren
09.03 Uhr K1/ Damen Junioren
09.10 Uhr C1/ Herren Junioren
11.00 Uhr K1/ Damen Leistungsklasse
11.05 Uhr C1/ Herren Leistungsklasse
14.00 Uhr K1/ Herren Leistungsklasse
17.30 Uhr Siegerehrung
19.30 Uhr Nationsdiner for Teamleaders and Officials
25.07. 2. Wettkampftag:
09.00 Uhr K2/ Herren Junioren
09.03 Uhr K2/ Damen Junioren
09.10 Uhr C2/ Herren Junioren
11.00 Uhr K2/ Damen Leistungsklasse
11.05 Uhr C2/ Herren Leistungsklasse
14.00 Uhr K2/ Herren Leistungsklasse
17.00 Uhr Siegerehrung und Abschluss der Veranstaltung
Einige Informationen zur Umgestaltung der Regattastrecke Beetzsee.
Seit 10 Jahren versieht Uwe Phillip seine Aufgaben als Leiter der Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg an der Havel. Während der Austragung der 20. Ostdeutschen Meisterschaften Anfang Juli informierte er über die Verwendung der für den derzeitigen Umbau und die Modernisierung zur Verfügung stehenden fünf Millionen Euro. So unter anderem zur Verbreiterung der Wettkampfstrecke, für die Errichtung eines zweiten Zielturmes, die Neugestaltung der Anzeigetafel, die Erweiterung und den Umbau des Sattelplatzes, die Neugestaltung des VIP-Bereiches, den Ausbau des Pressebereiches, die verbesserte An- und Abfahrt zu den Parkplätzen sowie für die Bepflanzung des Regattageländes. Allein für den mit moderner Technik und Klimaanlage ausgestatteten Zielturm, der bis Ende des Jahres fertig gestellt sein soll, sind 750.000 Euro veranschlagt. Ab 2011 werden die mit neuester Videotechnik ausgerüsteten Zielmarken in Betrieb genommen. Die 64 Quadratmeter große neue Anzeigetafel wird Zuschauern und Sportlern gleichermaßen eine noch bessere und aktuelle Übersicht über die Rennen liefern. Davon können sich die Aktiven und Zuschauer bereits beim Kanu-Marathon-Weltcup Ende Juli überzeugen. Der Einbau und das Vorhandensein neuester Technik ist jedoch nur die eine Seite der Modernisierung. Denn andererseits muss ebenso gewährleistet sein, dass die Geräte von dem ehrenamtlich tätigen Personal beherrscht und optimal genutzt werden können. Auch darauf wird besonderes Augenmerk gelegt. Beim Umbau des Sattelplatzes wurde nicht zuletzt daran gedacht, den Weg zu den Steganlagen neu zu gestalten sowie die Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten behindertengerecht anzulegen.