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Deutsche Marine - Gorch Fock kehrt zurück

Glücksburg (ots) - Glücksburg/Kiel - Am Freitag, 12. Dezember 2008, läuft die "Gorch Fock" nach 106 Tagen Seefahrt wieder in ihrem Heimathafen Kiel ein. Bereits am Donnerstag haben Medienvertreter die Möglichkeit, das in der Kieler Förde ankernde Segelschulschiff zu besuchen. Während der 151. Auslandsausbildungsreise (AAR) legte die Besatzung über 11.500 Seemeilen (21.298 km) zurück, davon wurden 9000 Seemeilen (16.668 km) unter Segeln bewältigt.

SegelschulschiffUnter dem Kommando von Kapitän zur See Norbert Schatz hat die Bark nach dem Auslaufen aus Kiel am 28. August in den Häfen Dublin/ Irland und Cadiz (Spanien) zweimal die Offizierlehrgänge gewechselt. Im weitern Verlauf machte die "Gorch Fock" in den Häfen von Lissabon (Portugal) und Cherbourg (Frankreich) Station. In allen drei Törns erhielten insgesamt 245 Offizieranwärter der Crew VII/2008, davon 42 Frauen, ihre seemännische Basisausbildung.

Für die Offizieranwärter ist die Ausbildung in diesem Jahr noch nicht vorbei. Vor dem Weihnachtsurlaub geht es noch einmal für einen einwöchigen Englischlehrgang an die Marineschule Mürwik. Von Januar bis Juni 2009 absolvieren die Offizieranwärter ihren Offizierlehrgang, der von einem weiteren fünfwöchigen praktischen Anteil an Bord von Marineschiffen unterbrochen wird. Nach dem anschließenden Grundpraktikum Technik von Juli bis September folgt ab 20. September 2009 das Studium.

Nach einer kurzen Winterpause führt die Gorch Fock bereits von Anfang März bis Ende Mai 2009 ihre nächste Ausbildungsfahrt für Unteroffizieranwärter des seemännischen Dienstes und Reserveoffiziersanwärter der Marine durch. Diese Fahrt führt die Gorch Fock unter anderem nach Bergen (Norwegen), Reykyavik (Island), Belfast (Nordirland) und Dartmouth (Großbritannien).

Überschattet wurde die Reise durch einen tragischen Unglücksfall. Eine 19jährige Offizieranwärterin ging in der Nacht vom 3. zum 4. September über Bord. Die sofort eingeleitete Rettungs- und Suchaktion blieb leider erfolglos. Der Leichnam der Offizieranwärterin wurde am 15. September 65 Seemeilen nordwestlich von Helgoland von einem Fischereiaufsichtsboot geborgen. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die zuständige Marinebehörde nahmen unmittelbar ihre Ermittlungen auf. Die Abschlussberichte der Ermittlungsbehörden stehen noch aus.

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