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Ein 822. und viele runde Geburtstage

HMC / Nico Maack (N) - Hartmut Zielke (HW)

Zahlreiche Jubilare zu Gast auf dem  822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG vom 6. bis 8. Mai 2011

Hamburg feiert seinen Hafen und mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland feiern vom 6. bis 8. Mai 2011 mit. Neben der 822. Geburtsstunde des Hamburger Hafens gibt es in diesem Jahr gleich mehrere weitere gute Gründe, drei Tage lang in fröhlicher Stimmung das maritime Programm auf dem größten Hafenfest der Welt zu genießen: Einige der imposantesten Gäste des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG begehen 2011 einen runden Geburtstag – von dem Windjammer Sedov über den Dampfeisbrecher Elbe bis hin zum Wahrzeichen des Hamburger Hafens, der Cap San Diego. Sogar unter der Elbe wird ein Jubiläum gefeiert: Die Eröffnung des St. Pauli Elbtunnels jährt sich zum 100. Mal.

Der größte Windjammer der Welt – 90 Jahre Sedov
Der größte noch segelnde traditionelle Windjammer der Welt wird in diesem Jahr 90. Die 118 Meter lange Viermastbark lief 1921 als Magdalene Vinnen auf der Kieler Friedrich Krupp Germaniawerft vom Stapel und war für die Reederei Vinnen als Handelsschiff auf den Weltmeeren unterwegs. 1936 erwarb der Norddeutsche Lloyd das Schiff und nutzte es unter dem Namen Kommodore Johnson als Schulschiff. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Bark als Reparationsleistung an die Sowjetunion und erhielt den Namen Sedov. Heute dient sie als Schulschiff der russischen Marine. Darüber hinaus können an den Fahrten auch andere Interessierte als aktive Besatzungsmitglieder teilnehmen.

Eine Luxusyacht für die Ehefrau – 80 Jahre Sea Cloud
Zehn Jahre jünger als die Sedov ist die Sea Cloud, die erstmals am HAFENGEBURTSTAG HAMBURG teilnimmt. Die 110 Meter lange Viermastbark wurde 1931 im Auftrag eines Wall Street Brokers auf der Germania Werft in Kiel erbaut. Der Börsianer schenkte die damals größte Privatyacht der Welt seiner Frau Lady Marjorie Post. Während des Zweiten Weltkriegs war die Sea Cloud für die US-Küstenwache im Militäreinsatz. 1955 verkaufte die Besitzerin das Schiff in die Dominikanische Republik. Von dort gelangte die Sea Cloud nach Panama, bevor Kapitän Hartmut Paschburg mit einer Gruppe Hamburger Kaufleute sie Ende der 1970er Jahre erwarb und wieder seetüchtig machte. Heute ist die Luxusyacht unter maltesischer Flagge als Kreuzfahrtschiff auf den Weltmeeren zu Hause.

Mit Prinz Charles auf Expedition – 100 Jahre Eye of the Wind
Auch der Großsegler Eye of the Wind blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Er lief 1911 als Toppsegelschoner unter dem Namen Friedrich auf der Lühring Werft in Brake vom Stapel, befuhr 50 Jahre lang die Ost- und Nordsee als Frachtschiff, wurde zu einem Motorschiff umgebaut und stand nach einem Brand 1969 vor der Verschrottung. Die Rettung kam 1973, als Windjammerfreunde das 40 Meter lange Schiff übernahmen und in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzten. Mit dem neuen Namen Eye of the Wind führte es 1978 die wissenschaftliche Expedition „Drake“ unter Schirmherrschaft von Prinz Charles an. Im Jahr 2000 erwarb ein dänischer Unternehmer die Eye of the Wind und restaurierte sie. Seit 2009 ist sie als Trainingsschiff für Führungskräfte im Einsatz.

Der weiße Schwan des Südatlantiks – 50 Jahre Cap San Diego
Bereits ein halbes Jahrhundert Geschichte schreibt ein Wahrzeichen des Hamburger Hafens: die Cap San Diego. Sie wurde 1961 von der Deutschen Werft in Finkenwerder für die Reederei Hamburg Süd als einer von sechs Stückgutfrachtern gebaut. Dank ihrer eleganten Form wurden die Schiffe auch als die weißen Schwäne des Südatlantiks betitelt. Mit dem Einzug der Containerschiffe in den 1980er Jahren endete die Epoche der Stückgutfrachter. Heute ist die rund 160 Meter lange Cap San Diego das größte fahrtüchtige, zivile Museumsschiff der Welt und liegt an den St. Pauli Landungsbrücken. Eigentümer ist die Stiftung Hamburger Admiralität, die die Cap San Diego 1986 vor der Verschrottung rettete.

Im Kampf gegen das Eis – 100 Jahre Dampfeisbrecher Elbe
Vor 100 Jahren lief in Brandenburg auf der Schiffswerft & Maschinenfabrik Gebrüder Wiemann der Dampfeisbrecher Elbe vom Stapel. Er ist der einzige erhaltene dampfbetriebene Flusseisbrecher in Deutschland und war bis in die 1970er Jahre im Einsatz. 1982 wurde das 30 Meter lange Schiff dem Technikmuseum Berlin übergeben, gelangte anschließend nach Enkhuizen in den Niederlanden. Zehn Jahre später holte der heutige Eigner die verwahrloste Elbe zurück nach Hamburg und machte sie wieder fahrtüchtig. Seit 2006 ist der Eisbrecher als Fahrgastschiff unter Dampf.

Ein Wunderwerk der Technik – 100 Jahre St. Pauli Elbtunnel
Bei seiner Eröffnung vor 100 Jahren galt er als technische Meisterleistung und auch heute hat der St. Pauli Elbtunnel nichts von seiner Faszination verloren. 1911 eröffnet verbindet der 425 Meter lange Tunnel die Hamburger Innenstadt bei den St. Pauli-Landungsbrücken mit Steinwerder. Über Aufzüge gelangen Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger in die beiden Röhren des Tunnels. Nötig wurde die Unterquerung der Elbe, weil sich das Wachstum des Hamburger Hafens Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr auf die südliche Elbseite verlagerte. Eine verbesserte Verkehrsverbindung zwischen den Ufern wurde unausweichlich. Der St. Pauli-Elbtunnel steht seit 2003 unter Denkmalschutz und wird seit 2009 aufwändig saniert. Regelmäßig finden dort kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen statt.

In die Riemen – 175 Jahre Hamburger und Germania Ruderclub
Seinen 175. Geburtstag feiert der Hamburger und Germania Ruder Club und ist damit der älteste Ruderclub Deutschlands und der zweitälteste der Welt. Anlässlich dieses Jubiläums präsentiert der Verein am Samstag, 7. Mai, um 18.30 Uhr auf dem 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG den 16 Meter langen und vier Tonnen schweren Nachbau einer römischen Galeere, die Hamburger Bootsbauer und Studierende rekonstruiert haben. Als Vorlage diente eine 1994 in Süddeutschland geborgene, rund 2000 Jahre alte Galeere der Römer.

Kontakt:
Saskia Ostermeier
Tel.: 040-3569-2445, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen unter www.hafengeburtstag-hamburg.de


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