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SeaHelp erhält Zugriff auf die Datenbank gestohlener Yachten

Sea-Help GmbH, SeaMagazine, Wolfgang Kroeger

IAMI-Konferenz in Dubrovnik: Was die Themen anging, war es eine Mischung zwischen Navy CIS und Küstenwache, die Gästeliste liest sich wie das „Who is who“  der Welt der maritimen Ermittler: Von der deutschen Wasserschutzpolizei über leitende Beamte der kroatischen Polizei bis hin zu Scotland Yard gaben bei der 14. Europäischen Konferenz der International Association of Marine Investigators in Dubrovnik fast alle Institutionen und staatlichen Organisationen ihre Visitenkarte ab. Zu den geladenen Teilnehmern gehörte natürlich auch SeaHelp, der Pannendienst der Adria, denn die schnellen Helfer sind dank ihrer 350-PS-Ribs meisten als erste am Einsatzort, noch vor der Polizei oder der Kapitanerie. Und damit die SeaHelp-Einsatzkräfte im Ernstfall wissen, wie sie die Havarieopfer und natürlich auch sich selbst am besten schützen können, ohne für die Ermittler wichtige Spuren zu vernichten, war das Dubrovnik-Wochenende für die Gelben Engel der Adria alles andere als vertane Zeit.

„Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden wir sofort in unser Schulungsprogramm für die Einsatzleiter einbauen“, zeigte sich SeaHelp-Geschäftsführer Wolfgang Dauser  beeindruckt. Insbesondere das Thema Brandbekämpfung und Brandvermeidung nahm einen breiten Rahmen der Veranstaltung ein. Dazu wurde eigens eine alte GFK-Yacht angezündet, um den Teilnehmern die Geschwindigkeit vor Augen zu führen, mit der sich ein Brand an Bord ausbreitet. Nach kaum mehr als zehn Minuten war der Spuk vorbei, von der Yacht blieben nur noch ein paar rauchende Trümmer übrig.

SeaHelp-Einsatzleiter Marko Orlic, der von Punat aus die SeaHelp-Flotte dirigiert: „Wer nicht sofort bei den ersten Anzeichen das Schiff verlässt, hat eigentlich keine Chance mehr. Es gilt in den ersten Minuten, eine möglichst große Distanz zwischen sich und die Yacht zu bringen, um im Falle eine Explosion nicht noch zusätzliche Verbrennungen zu erleiden.“ Welche enorme Hitze beim Brand des Kunststoff-Boots entsteht, konnten die Konferenzteilnehmer buchstäblich am eigenen Leib erfahren. Allzu Neugierige wichen schnell vom abgesicherten Brandort zurück und beobachteten den kontrolliert ablaufenden Brandfall aus sicherer Distanz, während eine hohe schwarze Rauchsäule vor den Toren von Dubrovnik stand.

Daneben tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen zum Themenbereich Yachtdiebstahl aus. So soll die SeaHelp-Einsatzzentrale künftig auch Zugriff auf die Datenbank gestohlener Yachten bekommen und verdächtige Schiffsbewegungen künftig der kroatischen Polizei melden. Entsprechende kurze Meldewege konnten noch vor Ort festgelegt werden. Dennoch war man sich einig: Sitzen die Langfinger erst einmal am Ruder der Yacht und konnten unbemerkt den Hafen verlassen, ist es in den meisten Fällen bereits zu spät.

Deshalb war man sich einig, das die von SeaHelp seit langem empfohlenen Tracking-Systeme der wirksamste Diebstahlschutz sind, denn durch sie wird ein Alarm aktiviert, der den Eigner informiert, wenn die Yacht den vorgeschriebenen Radius rund um den Liegeplatz verlässt. Dem schlossen sich auch die Experten aller großen Yachtversicherer an: „Kennt man noch nicht einmal die genaue Tatzeit und die voraussichtliche Route, ist es schwer, die Ermittlungen zielgerichtet aufzunehmen.“

Eines steht jedoch fest: In Zeiten, in denen Europa immer weiter zusammen wächst, machen auch die Ermittlungen vor Ländergrenzen nicht mehr halt. Die Exekutivorgane kennen sich längst untereinander und „auf dem kleinen Dienstweg“ kann so einiges bewegt werden. Das sich diese Möglichkeiten in Zukunft noch verbessern lassen, war ein Aspekt der Konferenz in Dubrovnik. Ein Teilnehmer: „Wenn man sich persönlich kennt, greift man schneller mal zu Telefon als den üblichen Papierkram zu bemühen.“  

Sicher ist, dass die Ermittler auf Seiten der Polizei und der Versicherungen  gewaltig aufgerüstet haben, um den maritimen Langfingern keine Chance zu geben.  Jetzt sollten nur noch die Yachteigner die entsprechenden vorbeugenden Maßnahmen treffen. Und SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser sieht es als Ankennung, das auch SeaHelp mittlerweile ein fester Bestandteil im Räderwerk des gesamten Systems anerkannt wird: „Die Einladung zur IAMI-Konferenz bestätigt unsere langjährige Arbeit im Adriaraum in Kooperation mit den Behörden und unterstreicht unsere Position als anerkannter Pannendienst zur See nachhaltig.“  Mehr über SeaHelp und natürlich auch die empfohlenen vorbeugenden Maßnahmen zum Diebstahlschutz erfährt man unter www.sea-help.eu .


Bild: SeaHelp-Mitarbeiter Marko Orlic erlebt quasi den Brandverlauf einer Yacht aus der ersten Reihe mit.

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