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Programmpaket für die indische Schiffbaubranche SMM India

www.smm-india.com

shipbuilding, machinery & marine technology international trade fair 7. bis 9. April 2011 in Mumbai.

SMM India 3
„Die SMM India 2011 bietet nicht nur eine internationale Bühne für maritime Spitzentechnologie und Innovationen, Messe und Fachkonferenz bringen auch die wichtigen Entscheidungsträger und Interessengruppen des maritimen Sektors, speziell der Schiffbauindustrie zusammen“, betont der Schifffahrtsminister der indischen Regierung, G.K. Vasan in seinem Grußwort im Vorwege der (nach 2009) zweiten Schiffbaumesse mit SMM-Qualitätssiegel in Mumbai.

Die SMM India, veranstaltet von der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) zusammen mit  dem indischen Partner Inter Ads  Exhibitions Pvt. Ltd., findet vom 7. bis 9. April im Bombay Exhibition Centre (BEC) statt. Mehr als 100 Aussteller aus allen Kontinenten präsentieren in dem aufstrebenden Schiffbauland ihr Leistungs- und jüngstes Produktspektrum.  
Indiens Schiffbauindustrie befindet sich im Gleichschritt mit der gesamten Wirtschaft des Landes seit einigen Jahren auf der Überholspur. In der Rangliste der führenden Schiffbauländer  sah Clarkson Research Services Ltd. Indien am ersten Februar 2011 hinter den großen Drei China, Südkorea und Japan auf Platz vier, wenn die Anzahl der Neubauaufträge zugrundegelegt werden. In den Auftragsbüchern der indischen Werften standen an diesem Tag 182 Schiffe mit 1,863 Mio. CGT (Compensated Gross Ton, ein von der OECD entwickeltes Raummaß, das nicht nur das umbaute Volumen, sondern auch den Arbeitsaufwand für den jeweiligen Schiffstyp berücksichtigt). Beim Großteil der Neubauten handelt es sich um Massengutfrachter unterschiedlicher Größe (73 Schiffe). Aufträge für 56 Schiffe kommen aus dem Offshore-Sektor. Der Rest verteilt sich auf andere Frachtschifftypen. Die Öl- und Gas-Branche sorgte mit Bestellungen über 15 Schiffe auch für die meisten der insgesamt 18 neuen Aufträge im vergangenen Jahr.
Den Londoner Marktanalysten zufolge umfasste der gesamte Auftragsbestand des Weltschiffbaus Anfang Februar 7.191 Neubauten mit 137,7 Mio. CGT.  Davon teilen sich China und Südkorea den Löwenanteil. Die Werften der Volksrepublik haben 3.061 Schiffe mit 52,7 Mio. CGT zu bauen, die südkoreanischen Schiffbauer 1.538 Einheiten mit 43,7 Mio.CGT. Japanische Werften hatten Anfang Februar einen Auftragsbestand von 1.096 Schiffen mit 21,6 Mio. CGT.
In CGT gemessen besaßen chinesische Werften Anfang Februar am gesamten Auftragsbestand einen Anteil von  38,3%, die südkoreanischen Schiffbauunternehmen 31,7% und die japanischen 15,6%. Auf den nächsten Plätzen folgen die Philippinen (2,1%), Vietnam (1,4%), Indien (1,4%) und Brasilien (1,3%). Auch bei den im Januar 2011 hereingeholten Neubauaufträgen dominieren die Werften Chinas, die von insgesamt 64 Schiffen mit 1,55 Mio. CGT alleine 45 Bestellungen erhielten. Südkorea verbuchte laut Clarkson 12 Neubauten mit  0,36 Mio. CGT und Japan ein Schiff mit  26.161 CGT.

Die indische Regierung tut einiges, damit die Erfolgsstory der indischen maritimen Branche fortgeschrieben wird. So habe das Schifffahrtsministerium ein Programmpaket zur Förderung der indischen Schiffbauindustrie geschnürt, wie Vasan am 4. Februar 2011 auf der von der Konföderation der indischen Industrie veranstalteten Tagung „Ports and Maritime Investment and Business Conclave” im indischen Chennai sagte. Das Kabinett werde sich in Kürze damit befassen. Daneben arbeite das Schifffahrtsministerium an einer neuen Politik zur Unterstützung der Küstenschifffahrt, die auch Teil der kürzlich auf den Weg gebrachten Maritimen Agenda 2010-2020 sei. Rund 80 Mrd. Euro sollen einem Bericht der führenden indischen Presseagentur Press Trust of India (PTI) zufolge investiert werden. Die wichtigsten Ziele dieser Agenda sind die Steigerung des indischen Anteils am Schiffbauweltmarkt auf     5 % und die Erhöhung des Anteils an der globalen Schifffahrt von derzeit 6 – 7 %  auf 9 % und bis 2015 auf 15%. Die Hafenkapazitäten sollen auf 3,2 Mrd. Tonnen ausgebaut werden.  

Die SMM India dürfte eine wichtige Station auf dem Weg zu diesen ehrgeizigen Zielen sein. Für S.S. Kulkarni, Secretary General, Indian Private Ports and Terminals’ Association (IPPTA) und Mitglied im Programm-Beirat der Konferenz, ist das Markenzeichen SMM jedenfalls Gewähr dafür, dass die SMM India 2011 wieder zahlreiche Führungskräfte aus allen Bereichen der maritimen Industrie zusammenführt und die richtige Plattform für Austausch und Geschäfte bildet.
Für die begleitende zweitägige Konferenz haben die Veranstalter ein hochwertiges Programm zusammengestellt, das unter dem Titel „Indian Shipbuilding and Repairing for the 21st Century“ steht. Die verschiedenen Themen mit Beiträgen namhafter Fachleute beleuchten die derzeitigen Herausforderungen, Chancen und Ziele für die Zukunft und sollen mit zur Entwicklung der indischen Schiffbauindustrie beitragen. Weitere Informationen unter: www.smm-india.com

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