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SMM India stärkt Indiens Marktposition

www.smm-india.com

shipbuilding, machinery & marine technology international trade fair, 7. bis 9. April 2011 in Mumbai

„Wir wollen die Stärken unseres Handels- und Marineschiffbaus in Kooperation mit internationalen Unternehmen  ausbauen. Und die SMM India 2011 wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Festigung von Indiens Marktposition im internationalen Schiffbau.“ Davon ist A.P.V.N. Sarma überzeugt. Der Beiratsvorsitzende der SMM India 2011 ist als ehemaliger Staatssekretär des Schifffahrtsministeriums der indischen Regierung ein profunder Kenner der maritimen Branche Südostasiens.

Die Marke SMM genießt in Indien, dem zweitgrößten Wachstumsmotor  der Weltwirtschaft, hohes Ansehen. „Wir sehen der nächsten SMM India mit großer Freude und Spannung entgegen“, sagt Sarma. Einige Monate bleiben der maritimen Branche des Subkontinents noch zur Vorbereitung auf das Top-Ereignis. Die SMM India 2011 findet vom 7. bis 9. April 2011 im Bombay Exhibition Centre (BEC) in Mumbai statt. Ausrichter ist der SMM-Veranstalter Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) mit seinem indischen Partner  Inter Ads Exhibitions Pvt. Ltd., Indiens größtem Messeveranstalter, der über hervorragende Kenntnisse sowohl des Marktes als auch der indischen Schiffbauindustrie verfügt.

In der indischen maritimen Industrie weiß man um die Ausstrahlung und das Dynamisierungspotential der SMM India als Tochter der SMM in Hamburg, der Weltleitmesse der Schiffbauindustrie. Und so sind die Veranstalter bereits frühzeitig mit Indiens wichtigen Werften wie Pipavav, Cochin, Bharati, Hindustan Shipyard Limited, ABG, Tebma Shipyards im Gespräch. Die Entscheidungsträger der indischen Schiffbauindustrie und der indischen Marine hatten während der ersten SMM India im November 2009 wertvolle neue Kontakte und Kooperationsvereinbarungen mit führenden internationalen Unternehmen der maritimen Industrie aus 30 Ländern knüpfen können.  

Schon den Start der SMM India im November 2009 hatten die indische Regierung und wichtige Wirtschaftsorganisationen des Landes unterstützt, allen voran das Schifffahrtsministerium der Zentralregierung. Diese Förderung setzt sich in 2011 fort, und so leisten eine Reihe gewichtiger indischer Wirtschaftsverbände wie der Verband der Schiffseigner INSA (Indian National Shipowners’ Association), MASSA (Maritime Association of Shipowners Shipmanagers and Agents), BCHAA (Bombay Customs House Agents’ Association) und MANSA (Mumbai And Nhava-Sheva Ship-Agents Association) auch zur zweiten SMM India wertvollen Schub.

Erstmals engagieren sich in 2011 der indische Werftenverband Shipyards Association of India, der indische Verband der Transportunternehmen AMTOI (Association of Multimodal Transport Operators of India), das Institut der Marineingenieure INMARE (Institute of Marine Engineers India) und die indische Handelskammer  Indian Merchants’ Chamber / Premier Chamber of Trade Commerce  and Industry für die SMM India.

Gefördert wird die SMM India 2011 auch aus Deutschland. So setzen sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) und der Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) für einen deutschen Gemeinschaftsstand ein. Die BMWi-Unterstützung garantiert eine kostensparende und effektive Präsenz unter der starken Marke „made in Germany“. Auch andere Länder werden mit Nationenpavillons das Leistungspotential der eigenen maritimen Industrie ins rechte Licht der SMM India 2011 rücken.

Überdies bereitet der VDMA zusammen mit der HMC derzeit eine Unternehmerreise zum südindischen Schiffbau vor, die unmittelbar vor der SMM India stattfinden wird. Dies ganz im Sinne der Teilnehmer der vorangegangenen Reise zur ersten SMM India 2009, die auf ein sehr positives Echo gestoßen war.

Deutsche Unternehmen treffen auf dem indischen Markt ohnehin auf günstige Winde, und das gilt nicht nur für die maritime Branche. Wie der Sprecher des indischen Außenministeriums Vishnu Prakash mitteilte, sei das bilaterale Handelsvolumen trotz Krise in den ersten Monaten dieses Jahres um 26% gewachsen und erreichte im Zeitraum 2009-2010 insgesamt 13 Mrd. Euro. „Wir sind auf gutem Wege, 2012 im bilateralen Handel  das Ziel von 20 Mrd. zu erreichen“, sagte Prakash.

Das große internationale Interesse an der SMM India speist sich aus Indiens rasantem wirtschaftlichem Wachstum der letzten Jahre und damit auch Bedeutungszuwachs als Markt und Produzent. Neben China ist der indische Subkontinent das Zugpferd der Weltwirtschaft. Im vierten Quartal 2010 erwarten Indiens Wirtschaftsauguren ein Wachstum von 8,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Einen ähnlichen Höhenflug erlebt auch die indische Schiffbauindustrie. „Die indische Schiffbauindustrie hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden wirtschaftlichen und technologischen Faktor entwickelt“, urteilt Sarma. Und das gilt auch international. Indien  rangiert mittlerweile auf dem sechsten Platz der führenden Schiffbauländer. Wie die Londoner Analysten von  Clarkson Research Services Ltd. ermittelten, standen Anfang Oktober 2010 insgesamt 202 Verträge für Neubauten mit 2 Mio. cgt in den Auftragsbüchern der indischen Werften, meist Bestellungen von Massengutschiffen und General Cargo-Frachtern. Das entspricht derzeit zwar nur einem Weltmarktanteil von 1,4 %, aber das soll nur eine Momentaufnahme sein. Indien hat große Pläne. Bis 2017 will das Land seinen Anteil am Weltschiffbau auf 5 % steigern. Entsprechend hoch sind die geplanten Investitionen. Schon Mitte 2007 hatte das indische Schifffahrtsministerium vorgeschlagen, die einheimische Schiffbauindustrie über einen Zeitraum von 10 Jahren mit  20% zu subventionieren. Laut einer Studie des indischen Finanzberatungsunternehmen Parag Parikh Financial Advisory Services Ltd. (PPFAS) sollen bis 2012 rund 370 Mrd. Rupien (6 Mrd. Euro) in den maritimen Sektor gepumpt werden. Bis 2017 sollen es sogar 2,2 Billionen INR (35,7 Mrd. Euro) sein.  Ein ehrgeiziges Ziel, zu dem in erheblichem Maße die Vergabe staatlicher Aufträge an die einheimische Werften beitragen soll. Dazu passt die Meldung von Anfang November in „Domain-B“, dass die indische Werft Pipavav als erstes privates Schiffbauunternehmen die Lizenz zum Bau von Marineschiffen erhalten hat.

Wichtigstes Event des Rahmenprogramms der SMM India 2011 ist die begleitende internationale Konferenz. Das Generalthema lautet „Indiens Schiffbau- und Reparaturindustrie für das 21. Jahrhundert“. Namhafte Referenten aus Unternehmen und Institutionen des indischen maritimen Sektors stellen derzeitigen Stand und erwartete Entwicklungen aus den Bereichen Stahl und Schiffbau, Schiffsreparatur wie auch Umweltschutz, Finanzierung und Infrastruktur vor. Mit Blick auf die Themen verspricht sich der SMM India-Beiratsvorsitzende A.P.V.N. Sarma „angesichts der drängenden wirtschaftlichen und ökologischen Themen der maritimen Industrie einen fruchtbarer Erfahrungsaustausch“ von der  Konferenz.

Weitere Informationen unter: www.smm-india.com

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