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SMM Istanbul 2011: Neue Impulse für die türkische Schiffbauindustrie

www.smm-istanbul.com

shipbuilding, machinery & marine technology trade fair, Istanbul, 26. bis 28. Januar 2011

SMM I 4 „Das Zusammentreffen der globalen maritimen Branche auf der SMM Istanbul 2011 und der rege Austausch von Wissen und Erfahrungen wird die Schiffbauindustrie in der Türkei stark beeinflussen,“ sagt Selim Kuzu, Geschäftsführer der Finanzierungsgesellschaft DIK  Deutsche Infrastrukturkapital GmbH sowie Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der Bosporus Shipyard A.S., in einem Exklusivinterview für die Hamburg Messe im Vorfeld der SMM Istanbul. Die Auslandstochter der weltweit führenden Schiffbaumesse SMM wird vom 26. bis 28. Januar rund 150 Aussteller aus 30 Ländern und mehr als 4000 Fachbesucher im modernisierten Istanbuler Ausstellungszentrum Lütfi Kirdar Convention & Exhibition Centre (ICEC) mit den Rumeli Halls zusammenführen.

Die SMM Istanbul sei die wichtigste Messe für die türkische maritime Industrie, meint Kuzu. Die Türkei, die schnell lerne, werde sich hier die richtigen Partner suchen mit positiven Effekten für die Entwicklung der kommenden Jahre. Der Geschäftsführer des Investmenthauses DIK und sein Team stellen daher auf der Begleitkonferenz der SMM Istanbul das Projekt der Bosporus Shipyard vor, eine neue, moderne Service- und Reparaturwerft in Tuzla am Bosporus.   Der Startschuss fiel bereits 2009. Die ersten Schiffe werden voraussichtlich im September 2011 betreut werden können, schätzt Kuzu. Ende 2012 soll die Servicewerft den vollen Betrieb aufnehmen. Das Investitionsvolumen von 185 Mio. Euro sei bereits zu 60 Prozent finanziert. Der in Berlin und Istanbul tätige Finanzmanager ist vom Erfolg des Projektes Bosporus Shipyard überzeugt. Er ist selbst als Investor eingestiegen. Kuzu zählt stichhaltige Argumente auf: “Wir investieren in erster Linie in Schifffahrts- und Handelsrouten. Dann in einen Markt mit Wachstumspotential. Der Bosporus, die Dardanellen und das Marmarameer gehören zu den meist befahrenen Handelsrouten der Welt. Über 65.000 Schiffe haben diese Meeresengen allein in 2009 passiert. Im Vergleich: den Panamakanal durchfuhren 14.000 Schiffe und den  Suezkanal 17.000.“ Diese Region sei aus Sicht der Investoren hinsichtlich eines modernen Schifffahrtsservice noch nicht erschlossen.
Kuzus Optimismus nährt sich nicht aus Wunschvorstellungen, sondern basiert auf handfesten wirtschaftlichen Fakten und Daten. Derzeit werden einige wichtige Pipelines gebaut, die in der Türkei münden werden. Das werde den Tankerverkehr in dieser Region vervierfachen.
Die Wirtschaft der Türkei hat im vergangenen Jahr Wachstumszahlen erreicht, wie sie sonst nur China vorweisen kann. Im ersten Quartal 2010 wuchs das Bruttoinlandsprodukt des „anatolischen Tigers“ gegenüber dem Vorjahr um 11,7 Prozent, im zweiten Quartal um 10,3 Prozent und für das dritte Vierteljahr gibt TÜÝK, das Türkische Statistische Amt, ein Wachstum von 5,5 Prozent an. Marc Landau, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Türkischen Handelskammer in Istanbul, sieht das Wirtschaftswachstum der Türkei für das gesamte Jahr 2010 zwischen 7 und 8 Prozent. Folgerichtig ist für die DIK die Türkei „das stärkste Wachstumsland Europas und gehört zu den wichtigsten Logistikdrehkreuzen der Welt“. Gute Voraussetzungen für eine neue Servicewerft, die noch mehr zu bieten hat als normale Schiffsreparaturbetriebe.

Die Türkei gehöre zwar zu den Top Ten der Schiffbauländer,  jedoch seien viele Werften aus technischen Gründen und infolge zu geringer Wassertiefe nicht in der Lage, größere Schiffe umfänglich zu warten und zu reparieren, erläutert Kuzu. Und genau das könne die Bosporus Shipyard. In Größe, Ausstattung, Kapazitäten und Personal werde sich die Werft von den vorhandenen unterscheiden. Hier sollen selbst beladene Schiffe bis 280 Meter Länge und 50 Meter Breite repariert werden. Die Wassertiefe von 28 Metern gestattet das. „Bosporus Shipyard wird nach Fertigstellung zu den modernsten und größten Betrieben der Türkei gehören,“ ist Kuzu überzeugt. Der Schwerpunkt liege zwar auf Instandsetzung und Instandhaltung, aber dabei müsse es nicht  unbedingt bleiben. Auch Neubauaufträge könnten ohne weiteres angenommen und durchgeführt werden. „Die Werft wird technisch so ausgestattet, dass sie beides kann“, sagt Kuzu.

Die zweitägige Konferenz der SMM Istanbul 2011 informiert die Teilnehmer jedoch nicht nur über einzelne neue Projekte wie die Servicewerft Bosporus Shipyard, sie bietet auch einen umfassenden Überblick über den Stand und die künftige Entwicklung der türkischen Schiffbauindustrie. Garanten dafür sind die hochrangigen Referenten wie der Commander der türkischen Marine Ugur Yigit, der die Konferenz am ersten Messetag, 26. Januar 2011, eröffnen wird, Basaran Bayrak, Präsident des Verbandes Turkish Ship and Yacht Exporters Association, und Murad Bayar, Director of the Undersecretariat for Defence Industries. Auf besonderes Interesse dürfte das Generalthema  der Session eins „Unsere Zukunft -  Gebündelte Kräfte des Marine- und des Handelsschiffbaus“  treffen.
Das Rahmenprogramm der SMM Istanbul 2011 bietet den Besuchern zudem den Besuch einer türkischen Werft, Podiumsdiskussionen und einen Inter­national Partnering Event, der in Zusammenarbeit mit der Istanbul Chamber of Industry (Industrie­kammer Istanbul) und dem Enterprise Europe Network Istanbul (Netzwerk der europäischen Wirt­schaft) veranstaltet wird. Dieser Event findet am ersten und zweiten Messetag in einem speziellen, besonders für bilaterale Gespräche geeigneten Bereich der Ausstellungshalle statt. Damit sollen Wirtschaft, Forschung, Wissenschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen die Möglich­keit erhalten, ihre Aktivitäten auf europäischer Ebene voranzubringen und Partner für eine mögliche zukünftige Zusammen­arbeit zu finden. Info: www.smm-istanbul.com

Das vollständige Interview lesen Sie bitte auf der Website  www.smm-istanbul.com

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