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Benzien und Tasiadis weiter, Kajaks scheiden aus

bredehorn.j_pixelioAm zweiten Qualifikationstag der Kanu-Slalom-Weltmeisterschaften in La Seu d’Urgell (Spanien) sind am Freitag lediglich zwei der möglichen sechs Boote des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) in die Halbfinals eingezogen. Damit stehen insgesamt acht deutsche Boote in den Semifinals der Einzelwettbewerbe am Sonntag.

Besonders enttäuscht waren die deutschen Kajak-Herren. Weder Olympiasieger Alexander Grimm (Augsburg) als 29., noch Sebastian Schubert (Hamm/34.) und Tim Maxeiner (Wiesbaden/37.) schafften in einer äußerst knappen Entscheidung im mit 98 Startern größten WM-Teilnehmerfeld den Einzug in die nächste Runde. Dabei lagen zwischen Platz zwei und Rang 20 gerade einmal 2,49 Sekunden. Nach dem ersten Lauf hatten alle DKV-Athleten noch aussichtsreich im Rennen gelegen, aber im zweiten Lauf legten viele der Konkurrenten noch einmal zu. Den deutschen Startern unterliefen dagegen allesamt Torfehler, so dass sie die Zeiten des ersten Durchgangs nicht noch einmal verbessern konnten.

„Mir ist ein ganz leichter Zweier passiert. Die Strecke war ziemlich leicht gehängt, für einen Kajakfahrer war das wie auf einer Autobahn, in einem so engen Feld darf man sich keinen Fehler erlauben“, sagte Alexander Grimm. „Ich will jetzt erst einmal Ruhe und Abstand gewinnen, ich schau mir nachher noch das Video an. Danach heißt es abschalten und dann für die Mannschaft morgen wieder von vorn anfangen.“

Im Canadier-Einer schafften der Leipziger Jan Benzien als Vierter und Sideris Tasiadis (Augsburg) als Achter souverän die Qualifikation für das Halbfinale am Sonntag. „In der Qualifikation ist es wichtig, zwei stabile Läufe zu fahren und die hatte ich heute“, sagte ein zufriedener Jan Benzien. Dagegen verpasste Lukas Hoffmann (Dormagen) um die Winzigkeit einer Hundertstel Sekunde als 21. den Einzug in die Runde der besten 20.

„Zwei aus sechs hatten wir uns natürlich heute nicht vorgestellt“, sagte Cheftrainer Michael Trummer, „dass die Ergebnisse so knapp werden, haben wir nicht erwartet. Aber ich kann weder den Sportlern noch den Trainern einen Vorwurf machen, sie haben Top-Leistungen gezeigt. Bei diesen Ergebnissen muss man sich Gedanken machen, ob man hier mit Studenten überhaupt antreten kann, denn darauf lag für alle in diesem Jahr der Fokus.“

Kanu-Slalom, Weltmeisterschaften in La Seu d’Urgell (Spanien), zweiter Tag, Qualifikation

Herren, Canadier-Einer (C1): 1. Jon Erguin (ESP) 91,74 (0), 2. Alexander Slafkovsky (SVK) 92,55 (0), 3. Benjamin Savsek (SLO) 92,61 (2), 4. Jan Benzien (GER/Leipzig) 93,36 (0), 5. Michal Martikan (SVK) 93,46 (2), 6. Tony Estanguet (FRA) 93,59 (0), … 8. Sideris Tasiadis (GER/Augsburg) 94,33 (0), 21. Lukas Hoffmann (GER/Dormagen) 96,58 (2).

Kajak-Einer (K1): 1. Peter Kauzer (SLO) 84,74 (0), 2. Daniele Molmenti (ITA) 86,73 (0), 3. Joan Crespo (ESP) 86,85 (0), 4. Carles Juanmarti (ESP) 87,15 (0), 5. Fabien Lefevre (FRA) 87,18 (0), 6. Boris Neveu (FRA) 87,32 (0), … 29. Alexander Grimm (GER/Augsburg) 90,06 (0), 34. Sebastian Schubert (GER/Augsburg) 90,56 (2), 37. Tim Maxeiner (GER/Wiesbaden) 91,18 (0).

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