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Bereits sechs Siege in den Finals am Vortag

pixelio_bredehorn_j2Am Samstag sorgten Katrin Wagner-Augustin (Potsdam), Max Hoff (Köln) und Sebastian Brendel (Potsdam) in den Einerdisziplinen, Martin Hollstein (Neubrandenburg) und Andreas Ihle (Magdeburg) im K2 der Herren sowie der K4 der Damen und der Herren für die Bilanz von sechs DKV-Siegen am ersten Finaltag.

Die DKV-Athleten entschieden damit bei den Kajak-Herren alle 1000m-Finalentscheidungen für sich. Weltmeister Max Hoff setzte sich ungefährdet vor dem Weißrussen A. Yurenia und Kanadas Kajak-Ass Adam van Koeverden durch. An ihr Erfolgsjahr 2008 knüpften die Olympiasieger von Peking Martin Hollstein und Andreas Ihle bei ihrem ersten gemeinsamen Start seitdem an und sicherten sich den Sieg vor den Booten aus Frankreich und Slowenien. Das zweite deutsche Boot mit Paul Mittelstedt (Neubrandenburg) und Norman Zahm (Essen) kam im Finale auf Rang sieben. Einen erfolgreichen Einstand feierte der neu formierte K4 der Herren mit Marcus Groß, Hendrik Bertz, Norman Bröckl (alle Berlin) und Tim Wieskötter (Potsdam), der das Quartett aus Russland sowie das namhafte weißrussische Boot auf die weiteren Medaillenränge verwies. Der Bundestrainer der Kajak-Herren Detlef Hofmann äußerte sich angesichts dieser Ergebnisse lobend über seine Schützlinge, verband das Lob aber auch mit einem relativierenden Wort: "Das waren sehr souveräne Leistungen. Aber es gibt trotzdem noch viel zu tun."

Im Kajak der Damen behielt 500m-Vizeweltmeisterin Katrin Wagner-Augustin im K1 über diese Distanz die Oberhand vor der Russin A. Sergeeva und T. Portela aus Portugal. Italiens Ausnahmekanutin Josefa Idem wurde Vierte. Zusammen mit ihrer Klubkameradin Fanny Fischer sowie mit Carolin Leonhardt (Mannheim) und Tina Dietze (Leipzig) paddelte die Potsdamerin auch im K4 der Damen zum Sieg vor den Booten aus Spanien und Portugal. Im K1 der Damen über 1000m holte Silke Hörmann Bronze.

Die Canadier-Herren erkämpften durch Sebastian Brendel vor Tomasz Wylenzek im C1 über 1000m einen Doppelsieg für den DKV. Im C2 verfehlten allerdings Erik Leue (Magdeburg) und Thomas Lück (Neubrandenburg) auf Platz sechs sowie Ronald Verch (Potsdam) und Erik Rebstock (Neubrandenburg) auf Platz acht die Medaillenränge.

Äußerst angetan von diesem Weltcup-Auftakt des Rennsport-Teams zeigte sich vor Ort DKV-Präsident Thomas Konietzko: „Das war weit mehr als ich je erwartet hätte. Es ist schon ein schönes Gefühl, bei einem solch erfolgreichen Team die Siegerehrungen vornehmen zu dürfen. Von daher ist der Präsidentenjob anstrengender als ich dachte“, so der Präsident.

Chefbundestrainer Reiner Kießler sprach in seinem Fazit des ersten internationalen Auftritts des DKV-Teams von einem „ordentlichen Paukenschlag“, bei dem sich die Athleten nach der nationalen Sichtung gut wettkampfspezifisch vorbereitet gezeigt hätten. Nun müsse jedoch in Vorbereitung auf den Weltcup in Duisburg (4.-6.6.) wieder das Training im Mittelpunkt stehen, denn die Saison sei noch lang. „Wir sind gut gestartet, der Weltcup war eine wichtige Standortbestimmung, aber man darf daraus keine falschen Schlussfolgerungen ziehen. Ein Ruhekissen sind die in Vichy erzielten Ergebnisse nicht“, so der Chefcoach.

Am Rande des Weltcupwettbewerbes fand am Samstag in Vichy eine Beratung der Mannschaftsleiter und Offiziellen zu den unzureichenden Streckenbedingungen statt. Dabei mahnte die Olympiazweite von 2008 und WM-Dritte des Vorjahres Josefa Idem mit einer Unterschriftenliste im Namen der Athleten Veränderungen bei den Streckenverhältnissen an, damit im nächsten Jahr in Vichy die Wettkämpfe zur Olympiaqualifikation unter akzeptablen und fairen Bedingungen ausgetragen werden können.

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