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Brendel und Hollstein/Ihle holen beim Heim-Weltcup Gold

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Mit Siegen für Sebastian Brendel im Einercanadier und für Martin Hollstein und Andreas Ihle im Zweierkajak über 1000m sowie Silber für Nicole Reinhardt im Einerkajak über 500m und die Viererkajaks der Damen über 500m und der Herren über 1000m erkämpften die DKV-Boote am ersten Finaltag des Weltcups in Duisburg fünf Medaillenränge in den olympischen Disziplinen. Eine weitere Bronzemedaille gab es für den Zweierkajak der Damen über 1000m.

Beim ersten DKV-Sieg des Tages dominierte WM-Bronzemedaillengewinner Sebastian Brendel (Potsdam) in einem souverän geführten Rennen von Beginn an und setzte sich vor Mark Oldershaw (CAN) und Mathieu Goubel (FRA) durch. „Das war trotzdem ein hartes Ding, heute aber mit dem richtigen Wind für mich. Ich bin sehr glücklich und stolz, dass ich hier sozusagen zu Hause gewonnen habe. Meine Freundin und unser Baby haben mir die Kraft dafür gegeben“, sagte der Potsdamer, der in Duisburg auch noch über 200m startet.

Das zweite DKV-Gold erkämpften die K2-Olympiasieger und Weltmeister Martin Hollstein (Neubrandenburg) und Andreas Ihle (Magdeburg) in einem spannenden Duell mit den Siegern des Weltcups in Racice Yurchenko/Progreban (RUS), die sie mit einer knappen halben Sekunde Vorsprung auf Rang zwei verwiesen. Dritter wurde das Boot Sterba/Horsky aus Tschechien. „Das war wie letztes Jahr ein guter Start in die internationale Wettkampfsaison, auch wenn es im Vor- und Zwischenlauf noch etwas schwer lief. Da haben wir noch einiges zu tun, vor allem hintenraus muss noch ein bisschen mehr gehen“, meinte Martin Hollstein, und Andreas Ihle unterstrich: „Es ist nach wie vor ganz eng in der Spitze, und mit Ungarn und Portugal kommen noch zwei Boote hinzu, die immer für vordere Plätze gut sind.“

Einigermaßen überrascht zeigte sich Staffelweltmeisterin Nicole Reinhardt (Lampertheim) nach ihrem zweiten Rang im Ziel, zwölf Hundertstelsekunden hinter der US-Amerikanerin Krisztina Zur, die sich auf der rechten Außenbahn unbemerkt von Nicole Reinhardt vorbeigemogelt hatte. „Ich ärgere mich schon ein bisschen, denn ich habe sie nicht gesehen und gedacht, ich bin deutlich vorn. Zwar bin ich schon bis zum Schluss voll gefahren, aber wer weiß, ob ich sie nicht gekriegt hätte, wenn ich sie gesehen hätte“, so die Lampertheimerin nach dem Rennen.

Noch dramatischer verlief das Finale für den K4 der Damen mit Carolin Leonhardt (Mannheim), Silke Hörmann (Karlsruhe) Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig), die mitten im Rennen plötzlich Bekanntschaft mit dem ersten polnischen Boot von der rechten Nebenbahn machen mussten. Aufgrund eines Steuerdefektes touchierten die Polinnen das deutsche Boot und brachten das DKV-Quartett kurz aus dem Tritt. „Bis dahin lief es eigentlich gut“, schilderte Schlagfrau Carolin Leonhardt, „als das mit den Polinnen dann passierte, dachte ich nur, weiterfahren solange es noch geht. Ich denke, wir sind dann auch noch mal ein Stück nach vorn gekommen.“ Den knappen Sieg des  Bootes aus Großbritannien konnten die deutschen Damen jedoch nicht mehr verhindern. Platz drei sicherte sich das 2. polnische Boot.

Durchaus zufrieden zeigte sich der K4 der Herren über 1000m mit seiner Weltcup-Premiere in der neuen Besetzung mit  Marcus Groß, Norman Bröckl, Robert Gleinert (alle Berlin) und Max Hoff (Essen), die das Finale hinter Russland und vor Australien auf Rang zwei beendeten. „Dafür, dass es unser erstes Rennen mit Endspurt war, war es eigentlich sehr gut, aber trotzdem noch ausbaufähig“, schätzte Norman Bröckl ein. Mit dem Vierer kam auch K1-Weltmeister Max Hoff noch zu seiner Weltcup-Medaille, die ihm im Einer-Finale zuvor versagt geblieben war. Dort hatte er den Sieger von Racice Rene Holten Poulsen (DEN), Adam van Koeverden (CAN) und Eirik Veras Larsen (NOR) den Vortritt lassen müssen und Rang vier belegt. „Ich habe mich eigentlich ganz gut gefühlt und war auch ganz zuversichtlich. Die Schulter war auch ok. Hintenraus hat mir einfach die Substanz gefehlt“, erklärte der K1-Champion, der nach seinem Titelgewinn bei den Deutschen Einer-Meisterschaften vor vier Wochen wegen Schulterbeschwerden zunächst mit dem Training pausieren musste.

Mit Bronze durch Birka Zimmermann (Potsdam) und Anne Knorr (Leipzig) verzeichnete das DKV-Team eine weitere Medaille im nichtolympischen Damen-Zweier über 1000m. Im K1 auf dieser Distanz belegte Gesine Ruge (Dresden) Platz sechs. In den B-Finals fuhren Paul Mittelstedt (Neubrandenburg) im K1 über 1000m auf Rang drei, Conny Waßmuth (Magdeburg) im K1 der Damen über 500m auf Rang fünf und im C2 über 1000m belegten Erik Rebstock (Neubrandenburg) und Ronald Verch (Potsdam) Platz drei sowie Erik Leue (Magdeburg) und Robert Nuck (Leipzig) Platz  sechs.

Chefbundestrainer Reiner Kießler bewertete das Abschneiden „insgesamt als gutes Ergebnis. Für die meisten unserer Athleten war es der erste internationale Auftritt in diesem Jahr, von daher lag eine gewisse Spannung über den Rennen. Aber wie schon bei den ersten beiden Weltcups, so hat auch der erste Tag in Duisburg gezeigt, dass die Konkurrenz nicht schläft. Es ist in vielen Disziplinen eine ganze Menge in Bewegung.“

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