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Brisante Duelle im Einer beim dritten Welt-Cup in Duisburg

C.IflandRauhe oder Ems, Fischer oder Reinhardt, Brendel oder Verch? Der dritte Welt-Cup im Kanu-Rennsport in Duisburg vom 4.-6. Juni wirft seine Schatten mit brisanten deutsch-deutschen Duellen voraus.

„Ich bin sehr gespannt, wer sich in den Einer-Disziplinen durchsetzen wird“, meinte DKV-Sportdirektor Dr. Jens Kahl auf der Eröffnungspressekonferenz des Welt-Cups. „Die Einsatzkonzeption der kommenden Europameisterschaft in Trasona (Spanien) und der Weltmeisterschaft in Poznan (Polen) wird maßgeblich von den Ergebnissen von Duisburg abhängen und auch die Besetzung der Mannschaftsboote wird davon beeinflusst.“ Wichtige Rennen stehen damit von Freitag bis Sonntag auf der Wedau-Bahn an. Die sportliche Führung der DKV-Mannschaft wird sich dabei besonders auf die Entscheidungen der olympischen Disziplinen konzentrieren. Dabei werden am Freitag insgesamt vier Entscheidungen, am Samstag fünf und am Sonntag drei Rennen im olympischen Bereich durchgeführt.

Das DKV-Team von Chefbundestrainer Reiner Kießler (Leipzig) hat dabei ein besonderes Augenmerk auf die Rennen im Einerbereich, da hier mit den internen Duellen praktisch zwei Rennen in einem stattfinden und die Ergebnisse für die künftigen Nominierungen maßgeblich sind. Gerade nach den guten Ergebnissen des ersten Welt-Cups in Vichy (Frankreich) Anfang Mai will man das Duisburger Publikum nicht enttäuschen, das am Freitagabend zur After-Work-Party an der Regattastrecke die 200m-Finals direkt vom Ufer aus miterleben kann.

Über die Sprintdistanz kommt es bei den Kajak-Herren zu einem der heiß ersehnten Duelle. Der amtierende Deutsche Meister Jonas Ems (Essen) wird gegen den Serien-Meister und Olympiasieger Ronny Rauhe (Potsdam) antreten. Beide haben sich schon des Öfteren duelliert und werden nun ein letztes Mal beim Welt-Cup gegen einander die Schlagzahl auf ein Maximum bringen und damit den endgültigen Entscheid für EM und WM herbeiführen. Mit der gleichen Spannung wird das Duell von Fanny Fischer (Potsdam) und Nicole Reinhardt (Lampertheim) im Einer über 200m am Freitag erwartet. Zu Beginn der Saison sah es zunächst so aus, als könne sich Fischer für den Einer etablieren, da ihre ehemalige Zweier-Partnerin Reinhardt an einer Armverletzung laborierte. Doch pünktlich zum Show-Down auf der Wedau kann die Hessin wieder angreifen und die Deutsche Meisterin Fischer herausfordern. In den zwei weiteren „olympischen“ Finals des Tages wird im Canadier Einer Stefan Holtz (Karlsruhe) gegen Stefan Kiraj (Potsdam) antreten und im Zweier-Kajak der Newcomer Sören Schust (Magdeburg) zusammen mit Torsten Lubisch (Berlin) gegen die internationale Konkurrenz antreten.

Am zweiten Tag stehen die Finals der Damen über 500m und der Herren über 1.000m auf dem Programm. Potsdam gegen Potsdam - Brendel gegen Verch - heißt das deutsche Duell im Canadierbereich der Herren. Bis zum Welt-Cup in Duisburg war die Dominanz von Sebastian Brendel zwar sehr beeindruckend,  doch gerade aufgrund der guten Trainingsleistungen wird dem 24-jährigen Ronald Verch eine gute Chance zugerechnet. Mit dem Blick auf das Tableau am Samstag darf auf der 1.000m-Strecke der Name Max Hoff (Köln) nicht vergessen werden. Der K1-Weltmeister 2009 von Dartmouth hat auch in diesem Jahr wieder zu einer exzellenten Form gefunden und gehört zu einer der sichersten deutschen Medaillenhoffnungen.

Für die deutschen Mannschaftsboote sind die Medaillenchancen nach den Ergebnissen von Vichy mindestens ebenso hoch angesetzt. Neben dem Damen-Vierer, dem Goldboot der letztjährigen WM, wieder mit Fischer, Reinhardt, Wagner-Augustin und Dietze (Leipzig), ist auch der Herren-K2 über 1.000m mit Martin Hollstein (Neubrandenburg) und Andreas Ihle (Magdeburg) als Olympiasieger von Peking in einer Favoritenrolle. Im Zweier-Canadier über 1.000m werden wiederum zwei deutsche Boote an den Start gehen. Hier duellieren sich die Teams Erik Leue/Thomas Lück (Magdeburg / Neubrandenburg) mit Chris Wend / Erik Rebstock (Magdeburg / Neubrandenburg).

Am Sonntag steht der Entscheid der olympischen Distanz im Einer- und Zweier-Kajak der Frauen über 500m und im Vierer-Kajak der Herren über 1.000m im Fokus. Bei den Kajak-Damen ist wieder mit einem harten Kampf zweier deutscher Kanutinnen zu rechnen. Nicole Reinhardt wird wieder das direkte Duell gegen eine Teamkollegin wagen und gegen die viermalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) paddeln. Im Zweier der Damen treffen Silke Hörmann (Karlsruhe) und Conny Waßmuth (Magdeburg) auf Franziska Weber (Potsdam) und Friederike Leue (Essen). Zwei junge Teams, die noch in der Findungsphase sind gleichermaßen von der Erkrankung der Olympiasiegerin Carolin Leonhardt (Mannheim) profitieren. Überraschend gut präsentierte sich in Vichy der neu zusammengestellte Herren-Vierer mit Groß (Berlin), Bröckl (Berlin), Wieskötter (Potsdam) und Bertz (Berlin) und gewann den ersten internationalen Vergleich. Für das Rennen in Duisburg wird man wieder in gleicher Besetzung starten und versuchen die jüngsten Erfolge noch einmal zu wiederholen. Den Abschluss des Welt-Cups bilden die Staffelrennen über 4x200m. Dabei werden alle drei Disziplingruppen der DKV-Nationalmannschaft  (Kajak-Damen und -Herren und Canadier-Herren) in den Medaillenrängen erwartet.

Im Rahmenprogramm des Welt-Cups wird Duisburg darüber hinaus ein Novum erleben, wenn erstmalig Damen im Canadier Rennen gegeneinander austragen. Eine deutsche Kandidatin wird in Duisburg zwar noch nicht an den Start gehen, aber ein Entscheid für die kommende Weltmeisterschaft bei der, der Damen-C1 erstamals offizielle Disziplin ist, wird es bei der Westdeutschen Meisterschaft  Anfang Juli an gleicher Stelle geben.

Bild: C.Ifland (früher gemeinsam, beim Welt-Cup Konkurentinnen: Fanny Fischer und Nicoel Reinhardt)

Die gesamte Einsatzkonzeption finden Sie unter http://www.kanu.de/go/dkv/_ws/mediabase/downloads/leistung/kr/10-06+Weltcup+Einsatzplan.pdf

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