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Deutsche Herren-Teams stehen im Finale

Die deutsche Herrenmannschaft und das deutsche U21-Team ziehen bei der Kanu-Polo-Europameisterschaft in Essen ins Finale ein. In einem äußerst spannenden Spiel gegen Weltmeister Holland gewannen die DKV-Herren mit einer taktischen Meisterleistung und einem enormen Siegeswillen. Das Team von Bundestrainer Thomas Fricke siegte mit 3:2 gegen die Oranje-Mannschaft und steht nun im Finale um die Kanu-Polo-Europameisterschaft.

Deutscher Kanu-Verband e.V."Das war Weltklasse, wie die Jungs gespielt haben", so Fricke anschließend, " sie haben das taktische Konzept zu 100% umgesetzt auch wenn ich am Spielfeld gleich 2.000 Tode gestorben bin. Wir haben versucht mit einem aktiven Center und einem breiten Passspiel zu agieren. Unser 1:0 fiel gerade weil sie dann ungeduldig wurden." Im weiteren Spiel konnte Holland dann aber zu gewohnter Stärke finden und konterte seinerseits mit zwei schnellen Gegentoren. Als dann in der zwölften Spielminute ein Wechselfehler der Deutschen geahndet wurde und man sich einem ausweglosen Unterzahlspiel (Vier gegen Fünf) gegenüber sah, kamen die Deutschen mit einer fulminanten Abwerleistung zurück. "Vier gewinnt!", so Center Robby Densch (Duisburg), "wenn wir das überstehend, dann können wir auch gewinnen. Das bestätigte auch der Bundestrainer: "Unglaublich, wie die Mannschaft gekämpft hat. Wer in Unterzahl gegen Holland besteht, hat auch den Sieg verdient."
Nachdem die zweiminütige Strafe abglaufen war, nahm sich Mannschaftführer Björn Zirotzki (Duisburg) ein Herz und traf in der 16. Minute zum deutschen Ausgleich. In den letzten vier Spielminuten gab es zwischen beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, indem Holland in der Defensive Lücken offenbarte. In der vorletzten Spielsekunde wurde diese Schwäche in der  1:1-Situation von Robert Pest (Berlin) eiskalt ausgenutzt, der den entscheidenden Führungstreffer zum 3:2 für Deutschland markierte. "Wir wussten, dass wir unsere Chancen bekommen werden," meinte Mannschaftscaptain Björn Zirotzki", aber ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu. Wir haben mit Leidenschaft gekämpft und vor dem Publikum hatte das einfach nur Spaß gemacht."
Unter gossen Beifall schwappte im Anschluss des Spiels die Laola angefacht vom deutschen Team durch die Zuschauerränge am Essener Baldeneysee, die am heutigen Finaltag mit ca. 4.000 Zuschauern gefüllt waren. Das Team steht am Nachmittag um 16:30 Uhr gegen Italien im Finale um die Europameisterschaft.

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