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Deutsche Rennkanuten kämpfen um die europäische Spitze

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(Duisburg 30.6.2010). Ein 25 Athleten umfassendes Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) hat am heutigen Mittwochmorgen vom Traininglager in Kienbaum aus die Reise zu den am Freitag beginnenden Kanu-Rennsport-Europameister­schaften in Trasona/Asturien angetreten. Für die Mannschaft von Chefbundestrainer Reiner Kießler stellt die EM in Spanien einen harten Titelkampf nach der letztjährigen Top-Ergebnissen bei der Heim-EM in Brandenburg dar.

Erstmals wird bei der Europameisterschaft ein besonderer Fokus auf der 200m-Distanz liegen, da die Sprints nunmehr zum olympischen Programm gehören. Außerdem wurde ins diesjährige EM-Programm die 5.000m-Langstrecke in den Einern integriert. Dafür mussten vorerst die Staffeln aus dem Programm weichen.

Weitere Neuerungen im Rennsport-Programm

Darüber hinaus werden zwei weitere Neuerungen im Programm internationaler Meisterschaften in Spanien ihr Debüt feiern. Erstmalig wird die „Männerdomäne Canadiersport“ fallen, da bei der Rennsport Europameisterschaften auch die Damen in den Canadier steigen und um den Titel im Einer-Canadier über 200m kämpfen.

Mit der Einbindung des Behindertensports werden zudem drei weitere Kontinentaltitel im Kajak-Einer der Damen und Herren und im Einer-Canadier der Herren vergeben. Zwar werden in diesen vier neuen Disziplinen zur EM noch keine Athleten für das deutsche Team ins Rennen gehen, aber Starts zur Weltmeisterschaft in Poznan (19.-22. August) sind fest eingeplant.

Das deutsche EM-Team (10 Kajak-Herren, 7 Kajak-Damen, 8 Canadier-Herren) - das in der Besetzung der Disziplinen im wesentlichen an das erfolgreiche Abschneiden beim Weltcup vor vier Wochen in Duisburg anknüpft –richtet dabei seinen Blick besonders auf die Finals in den olympischen Disziplinen, wie Chefcoach Reiner Kießler unterstrich: „Wir haben alle wichtigen Leistungsträger mit an Bord und sind in den olympischen Klassen gut besetzt. Mit Spannung erwarte ich den Vergleich mit den Ungarn, auf die wir mit unserer A-Mannschaft erstmals in diesem Jahr treffen.“

An der Spitze des DKV-Teams bei der EM in Spanien stehen die letztjährigen Titelträger der olympischen Disziplinen. So werden im K1 Doppelweltmeister Ronald Rauhe über 200m und Weltmeister Max Hoff auf 1.000m angreifen. Auf der „Mutter der Kompanie“ Katrin Wagner-Augustin wird ein weiterer Augenmerk liegen, da sie im Einer-Kajak über 500 und im deutschen Flagschiff dem Damen-Vierer starten wird. Bei den Canadier-Herren wird Sebastian Brendel im Einer über 1.000m als Medaillenfavorit gehandelt. Im Kajak-Zweier der Herren hoffen die Olympiasieger von Peking Martin Hollstein und Andreas Ihle über 1000 und 500m an ihren erfolgreichen Saisonauftakt mit insgesamt vier Weltcupsiegen in Vichy und Duisburg anknüpfen zu können.

Die DKV-Kanu-Rennsport Nationalmannschaft (Einsatzkonzeption)

Kajak Herren

K1 200m           Ronald Rauhe (Potsdam)  
K2 200m           Sören Schust (Magdeburg) / Jonas Ems (Essen)
K1 500m           Max Hoff (Köln)
K2 500m           Martin Hollstein (Neubrandenburg) / Andreas Ihle (Magdeburg)
K1 1.000m        Max Hoff (Köln)
K2 1.000m        Martin Hollstein (Neubrandenburg) / Andreas Ihle (Magdeburg)             
K4 1.000m        Marcus Groß (Berlin) / Norman Bröckl (Berlin) /
Hendrik Bertz (Berlin) / Tim Wieskötter (Potsdam)
K1 5.000m        Max Hoff (Köln)


Kajak Damen

K1 200m           Nicole Reinhardt (Lampertheim)
K2 200m           Fanny Fischer (Potsdam) / Carolin Leonhardt (Mannheim)
K1 500m           Katrin Wagner-Augustin (Potsdam)
K2 500m           Silke Hörmann (Karlsruhe) / Conny Waßmuth (Magdeburg)
K4 500m           Fanny Fischer (Potsdam) / Nicole Reinhardt (Lampertheim)
Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) / Tina Dietze (Leipzig)
K1 1.000m        Franziska Weber (Potsdam)
K2 1.000m        Carolin Leonhardt (Mannheim) / Tina Dietze (Leipzig)
K1 5.000m        Franziska Weber (Potsdam)



Canadier Herren

C1 200m           Stefan Holtz (Karlsruhe)
C2 200m           Chris Wend (Magdeburg) / Erik Rebstock (Neubrandenburg)
C1 500m           Tomasz Wylenzek (Essen)
C2 500m           Chris Wend (Magdeburg) / Erik Rebstock (Neubrandenburg)
C1 1.000m        Sebastian Brendel (Potsdam)
C2 1.000m        Erik Leue (Magdeburg) / Thomas Lück (Neubrandenburg)
C4 1.000m        Chris Wend (Magdeburg) / Tomasz Wylenzek (Essen) /
Ronald Verch (Potsdam) / Erik Rebstock (Neubrandenburg)
C1 5.000m        Ronald Verch (Potsdam)

Zeitplan-Übersicht zur Kanu-Rennsport-Europameisterschaft:

Freitag, 2. Juli:

9.00 - 11.00 Uhr Vorläufe 1000m
12.00 - 13.30 Uhr Vorläufe 500m
15.00 - 16.05 Uhr Semifinals 1000m
16.30 - 17.30 Uhr Semifinals 500m

Samstag, 3. Juli:

10.00 - 12.20 Uhr Finals 1000m
15.00 - 16.10 Uhr Vorläufe 200m
16.30 - 17.10 Uhr Semifinals 200m

Sonntag, 4. Juli:

9.30 - 11.05 Uhr Finals 200m
12.00 - 14.00 Uhr Finals 500m
15.00 - 17.00 Langstrecke 5000m

Alle weiteren Informationen unter: www.trasona2010.com

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