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Deutscher Kanu-Verband kritisiert Beschluss zur erleichterten Führerscheinpflicht

497898_R_K_by_Tobias_Schnuchel_pixelioDeutscher Kanu-Verband kritisiert Beschluss zur erleichterten Führerscheinpflicht auf Bundeswasserstraßen

Duisburg, 27.01.2012. Mit Unverständnis hat der Deutsche Kanu-Verband (DKV) auf die Beschlussfassung des Deutschen Bundestages zur Führerscheinpflicht auf Bundeswasserstraßen reagiert. Danach wird zukünftig das Führen von Motorbooten unter 15 PS ohne jeglichen Nachweis praktischer oder theoretischer Kenntnisse möglich sein.

Mit dem Beschluss hat der Bundestag die von Experten - z.B. der Wasserschutzpolizei - vorgetragenen Sicherheitsbedenken unberücksichtigt gelassen. Nunmehr müssen insbesondere Kanuten und Ruderer auf Bundeswasserstraßen mit einem erheblichen Sicherheitsrisiko leben. Deshalb fördert die neue Regelung Wassertourismus nur zu Lasten der schwächsten Verkehrsteilnehmer. „Anstatt Wassertourismus durch Verbesserung der Infrastruktur - insbesondere Pflege und Wartung der Sportbooteinrichtungen - zu fördern, wurde ein Weg gewählt, der den Eindruck einer aktiven Tourismusförderung weckt, aber keine finanziellen Leistungen der öffentlichen Hand erfordert. Niemand würde auf die Idee kommen, den Absatz der PKW-Industrie durch Erleichterung der Führerscheinpflichten zu fördern - nur auf Bundeswasserstraßen sollen objektiv vorhandene und anerkannte Risikofaktoren unberücksichtigt bleiben!“, kritisiert Thomas Konietzko, Präsident des DKV, den Beschluss.

Der Deutsche Kanu-Verband sieht zudem langfristig eher Schaden für den Wassertourismus - sollte es zu den befürchteten Unfällen kommen, werden die Vorschriften auf dem Wasser so verschärft werden müssen, dass die Attraktivität der Gewässer darunter leidet. Zudem wird es zu erheblichen Erhöhungen von Haftpflichtversicherungsbeiträgen kommen. Bisher war für das Führen von Motorbooten mit einer Motorleistung ab 5 PS ein Sportbootführerschein erforderlich.


Kontakt für Medienvertreter:
Deutscher Kanu-Verband e.V.
Oliver Strubel

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