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DKV-Junioren mit einem Titel und weiteren vier Medaillen über 1000m

pixelio_bredehorn_j2Bei JWM auf dem Beetzsee - Brandenburg an der Havel, 30. Juli 2011. Mit einem Titelgewinn und je zwei Silber- und Bronzemedaillen über 1.000 m platzierte sich die deutsche Juniorenauswahl am ersten Tag der Finalentscheidungen der Junioren-Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport den dominierenden Ungarn (3 / 1 / 2) an zweiter Stelle der vorläufigen Medaillenwertung. Je einen JWM-Titel gewannen zudem die Mannschaften Tschechiens, Kasachstans, Spaniens und Polens.

Als erste deutsche Juniorenweltmeister auf dem Beetzsee ließ sich das Kajakduo Tom Liebscher/Max Rendschmidt (Dresden/Rheidt) vom begeisterten Brandenburger Publikum feiern. Immerhin hatten sie das an zweiter Stelle einkommende slowakische Boot um volle drei Sekunden hinter sich gelassen. Zuvor hatte Max Rendschmidt bereits im Einer-Kajak hinter dem Tschechen Josef Dostal die Silbermedaille erobert und avancierte damit zum erfolgreichsten deutschen Athleten des ersten Finaltages.

In einem furiosen Endspurt auf den letzten Metern vor der Ziellinie erkämpfte Yul Oeltze (Magdeburg) im C1 hinter dem Ungarn David Korisanszky die zweite Silbermedaille für das deutsche Team. „Über den Silberrang freue ich mich sehr. Den Endspurt hatte ich eingeplant, aber ein Angriff auf den ersten Platz war einfach nicht drin“, bekannte der freudestrahlende Oeltze kurz vor der Siegerehrung. Dem drittplatzierten Alexey Bovdurets vom russischen Team war die Enttäuschung anzusehen, als er bekannte: “Meine Freude hält sich in Grenzen, denn ich hatte auf den zweiten Platz gehofft.“

Dass man sich auch über eine Bronzemedaille freuen kann, war der auf dem Siegerpodest mit den Tränen kämpfenden Isabell Friedt (Karlsruhe) durchaus anzusehen. Sie paddelte im K1 hinter der Ungarin Ramona Farkasdi und der Belgierin Hermien Peters auf den bejubelten dritten Rang. „Nach dem Zwischenlauf habe ich schon auf eine Medaille geschielt und es hat ja auch immerhin zu Bronze gereicht. Aber ich kam so schlecht weg und habe zwischenzeitlich echt gezittert, dass es überhaupt nichts mehr wird. Dann kam aber meine große Stärke, der Zielsprint. Da konnte ich die Iranerin, auf die ich lange geschaut habe, dann einholen“, so die Karlsruherin.

Auch für das Kajakduo Hanna Schönrath/ Melanie Gebhardt (Hamm/Leipzig) war die Bronzemedaille, die sie sich hinter Ungarn und Großbritannien erkämpften, ein tolles Erlebnis bei den ersten Junioren-Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport auf deutschem Boden. Nach einem denkbar knappen Zieleinlauf im 1000-m-Rennen des K2 wusste Hanna Schönrath nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. „Ich bin Dritte geworden“, brachte sie unter Tränen hervor, lachte und weinte gleichzeitig, ein wenig wohl auch vor Enttäuschung. „Wir wussten auch nicht, ob wir nun Zweiter oder Dritter waren“, bestätigte Melanie Gebhardt.

Der deutsche Zweiercanadier mit Max Müller/ Michael Müller (Leipzig/Magdeburg) musste sich um knapp eine Sekunde geschlagen mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. Die beiden im Finale vertretenen Viererboote der Herren platzierten sich auf Rang sechs für Florian Worm (Duisburg)/Maximilian Hahl (Karlsruhe)/Daniel Horn (Kassel)/Sören Hensel (Magdeburg) im Vierer-Kajak und Rang acht für Pascal Milde (Berlin)/Maximilian Müller (Potsdam)/Yul Oeltze/Anton Regorius (Potsdam).

Presseteam ICF Junior Canoe Sprint World  Brandenburg/Havel
Dieter Reinmuth, Oliver Strubel, Günter Staffa, Antonia Unger, Günter Welke, Vera Walter

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