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DKV-Team erkaempft zum Auftakt der Finals vier EM-Titel

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Mit Gold in allen drei Kajak-Disziplinen und im Canadier-Einer der Herren sowie einmal Silber und zweimal Bronze gelang den Athleten des Deutschen Kanu-Verbandes ein ueberaus erfolgreiches Abschneiden in den 1000m-Disziplinen am ersten Finaltag der Europameisterschaften in Trasona.

Bereits im ersten A-Finale des Tages verteidigte bei leichtem Regen Europa- und Weltmeister Max Hoff (Koeln) erfolgreich seinen Titel vor dem Weissrussen Aleh Yurenia und dem Daenen Rene Holten Poulsen. Der Koelner hatte in der ersten Phase des Rennens zunaechst eine dreiviertel Laenge zurueck gelegen, sich dann aber 300 Meter vor dem Ziel an die Spitze des Feldes setzen koennen. "Ich aergere mich etwas ueber meinen Start, der war nicht so wie er sein sollte. Aber auf der Strecke hat es dann gepasst", meinte Max Hoff zu dem hart umkaempften Rennen. "Ich merke, es wird von Jahr zu Jahr nicht einfacher, alle haben schon 2012 im Blick."

Nach Silber im letzten Jahr erkaempfte Sebastian Brendel (Potsdam) nunmehr seinen ersten internationalen Titel. Er gewann vor dem Franzosen Mathieu Goubel und Pal Sarudi aus Ungarn und zeigte sich darueber sehr gluecklich: "Bei 500 Meter war ich auf einer Linie mit Goubel, dann habe ich gemerkt, dass noch was geht und bin ein Stueck weggefahren. Dafuer, dass wir die EM aus dem Training heraus bestreiten, bin ich sehr zufrieden", sagte der 22-Jaehrige.

An ihren erfolgreichen Saisoneinstieg mit den Weltcupsiegen in Vichy und in Duisburg konnten auch Martin Hollstein (Neubrandenburg) und Andreas Ihle (Magdeburg) anknuepfen. Sie sicherten sich den EM-Titel vor dem ungarischen Duo Kammerer/Vereckei und den Spaniern Cosgaya/Merchan. "Das war in diesem Jahr unser bisher schwerstes Rennen, aber letztlich hat es gepasst" kommentierte Martin Hollstein den Sieg, und Andreas Ihle unterstrich: "Wir waren etwas im Ungewissen, wie weit es nach vorn gehen koennte. In den Vorlaeufen hatten die Ungarn und die Daenen ja schon eine starke Marke gesetzt. Fuer uns gab es nur eins – am Start so schnell wie moeglich mit raus und das dann bis zum Ende durchziehen. Ich war auf den letzten 250 Metern schon ziemlich ko., aber Martin konnte noch ziehen wie ein Ochse."

Fuer den vierten Titelgewinn sorgte der K4 der Herren mit Marcus Gross, Norman Broeckl, Hendrik Bertz (alle Berlin) und Tim Wieskoetter (Potsdam). Das DKV-Quartett behauptete sich vor den Booten aus Ungarn und Tschechien und liess damit eindrucksvoll den "Ausrutscher" vom Weltcup in Duisburg vergessen. Detlef Hofmann, Bundestrainer der Kajak-Herren, sprach danach von "einem Schritt in die richtige Richtung", dem auch Tim Wieskoetter zustimmte: "Nun muessen wir die Euphorie des heutigen Erfolges mit in das Training fuer die WM nehmen. Mit den hier bei der EM unter Wert fahrenden Weissrussen und den Australiern wird dort noch starke Konkurrenz auf uns zukommen."

EM-Silber erkaempfte wie im Vorjahr in Brandenburg Franziska Weber Potsdam) im K1 der Damen. Sie liess dabei u. a. Ungarns Aushaengeschild Katalin Kovacs hinter sich, musste allerdings Rachel Cawthorn aus Grossbritannien den Vortritt lassen. "Nun habe ich schon Katalin geschlagen, und dann kommt da doch noch eine andere. Aber ich bin nicht traurig ueber Silber", meinte sie von zwiespaeltigen Gefuehlen ueberwaeltigt nach dem Rennen.

Bronze erkaempften ferner Carolin Leonhardt (Mannheim) und Tina Dietze (Leipzig) im K2 sowie der C4 mit Chris Wend (Magdeburg), Tomasz Wylenzek (Essen), Ronald Verch (Potsdam) und Erik Rebstock (Neubrandenburg). Im C2 fuhren Erik Leue (Magdeburg) und Thomas Lueck (Neubrandenburg) auf Rang sechs.

Chefbundestrainer Reiner Kiessler unterstrich zum erfolgreichen Auftakt seines Teams. "Ich muss zugeben, dass Ergebnis liegt ueber meinen Erwartungen. Von drei Siegen der Kajak-Herren konnte man nicht unbedingt ausgehen. Wir muessen da jetzt dranbleiben. Die anderen werden sich bis zur WM auch noch steigern."

Komplette Ergebnisse: www.trasona2010.com


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