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DKV-Verbandsausschuss in Göttingen / Friedhelm Wollner neuer DKV-Vizepräsident

497898_R_K_by_Tobias_Schnuchel_pixelioDUISBURG / GÖTTINGEN 22. November 2011. Als sich am vergangenen Wochenende der Verbandsausschuss des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) in Göttingen zu seiner Herbstversammlung bei der Wassersportvereinigung (WASPO 08) in Göttingen traf, standen bereits schon im Vorfeld die Zeichen auf Neustrukturierung. DKV-Präsident Thomas Konietzko berief Friedhelm Wollner (Potsdam) als neuen Vizepräsidenten Verbandsentwicklung. Der 61-jährige Wollner arbeitet derzeit als Verwaltungsleiter der SPD-Fraktion im Bundestag. Darüber hinaus ist er im DKV als begeisterter Kanute bekannt, der bereits 1963 sein erstes Wanderfahrerabzeichen erwarb. „Als neuer Vizepräsident freue ich mich sehr über das entgegen gebrachte Vertrauen“, bedankte sich Wollner beim Verbandsausschuss. „Ich hoffe, mich mit meinen Erfahrungen einbringen und damit die Verbandsentwicklung voran bringen zu können.“

Vor dem ersten Verbandsauschuss stand ebenso Wolfram Götz als zukünftiger Generalsekretär, der von seinem im Februar 2012 scheidenden Amtsvorgänger Wolfgang Over, vorgestellt wurde. „Die Fußstapfen, in die ich trete sind natürlich sehr groß“, meinte Götz nach seiner Vorstellung. „Aber das Umfeld und die facettenreiche Arbeit ist über alle Maßen interessant, so dass ich mich auf die künftigen Aufgaben schon sehr freue.“

„Freier Zugang zu den Gewässern!“ trug die einstimmig verabschiedete Erklärung des Verbandsausschusses und der Konferenz Freizeitsport in Ihrer Überschrift. Die Erklärung zielt auf den Erhalt des seit Jahren bestehenden Grundsatzes  des kostenlosen Befahrens deutscher Gewässer mit muskelbetriebenen Booten. Weiterführend bezieht sich die Erklärung auf die immer häufiger angestrebte Tendenz, den Zugang zu Gewässern oder die Benutzung von Einrichtungen an Gewässern, wie Schleusen, Bootsrutschen und Ein- und Ausstiegsstellen kostenpflichtig zu machen. Ebenso wird die Einführung einer Vignettenpflicht kritisiert, die für die Nutzung von Bundeswasserstraßen angedacht wird.

Ein weiteres zentrales Thema des Verbandsausschusses war die Verbesserung in der Einbindung ehrenamtlicher Mitarbeiter und die damit verbundene Diskussion um die intensive Stärkung der Konferenz Freizeitsport und der Ressorts im Leistungssport. Es wurde diskutiert, inwiefern man den Fachsparten mehr Selbstständigkeit und Entscheidungskompetenz zu kommen lassen kann, um damit auch die Arbeit in den Fachgremien attraktiver zu gestalten.

Im Bereich der freizeitsportlichen Ausbildung der Fachübungsleiter wurde eine Differenzierung im praktischen Teil beschlossen, die in einem vierjährigen Pilotprojekt erprobt werden soll. Künftig sollen Differenzierungen für die Schwerpunkte Wildwasser, Küste und Touring möglich sein.

Die Integration des Behindertensports in die Strukturen des Verbandes gehörte ebenso zu den Schwerpunktthemen des Verbandsausschusses. Hierzu beschloss man, dass der Behindertensport gleichermaßen im Freizeitsport und im Leistungssport entwickelt werden soll. Künftig werd Heiner Schlich (Lichtenfels/Schney) als Teil des Freizeitsportausschusses und Horst Schlisio (Hof) als Koordinator im Leistungssport die Entwicklungen fördern und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Präsident Thomas Konietzko zog abschließend zu der intensiv geführten Verbandsausschusssitzung ein positives Fazit: „Obwohl so viele Themen auf der Tagesordnung standen, konnten wir wichtige Beschlüsse fassen und steuern nun in ein aufregendes Olympiajahr. Darüber hinaus bin ich zuversichtlich, dass wir, aufgrund unserer Bilanz aus 2011 unsere Erwartungen erfüllen werden.“

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