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Fünf deutsche Vorlaufsiege am Freitag Vormittag

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Die Kanu-Rennsport Weltmeisterschaften der Junioren in Brandenburg an der Havel begannen am Freitag Vormittag mit ein Auftakt nach Maß für das deutsche Team. Mit fünf Vorlaufsiegen in acht Disziplinen über die 1.000m-Distanz konnte die Mannschaft von Bundestrainer Detlef Hummelt vor heimischer Kulisse ihre gute Form unter Beweis stellen.

Am frühen Morgen fuhr Max Rendschmidt (Rheidt) im Einer-Kajak einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg nach Hause: „Ich habe mir das Rennen sehr gut eingeteilt“, so Rendschmidt nach seinem Lauf. „Ich bin gut vom Start weg gekommen und musste hinten raus gar nicht mehr so viel machen, da gerade der Mittelteil prima lief. Fürs Finale kann ich ganz sicher noch einen drauf setzen. Die Vorbereitung lief so gut, sodass die Form passen sollte."

Auch Yul Oeltze im Einer-Canadier ließ keine Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen. Zwar kämpfte der Magdeburger lange gegen den Mexikaner Castaneda, doch 200 m vor dem Ziel konnte die Konkurrenz nicht mehr mithalten: „Den Mexikaner hätte ich gar nicht so stark vermutet, dafür eher den Aserbaidschaner“, meinte Oeltze zu seinen Kontrahenten. „Aber ich habe nicht überpaced und kam nach der Hälfte gut in Fahrt. Insgesamt ist hier schon noch was drin, vielleicht sogar eine Medaille.“

Als vermeintliches Medaillenboot galt schon im Vorfeld der Zweier-Kajak der Herren mit Tom Liebscher (Dresden) und Max Rendschmidt. Das Boot setzte sich schon früh in Führung und baute den Vorsprung kontinuierlich bis zum Ziel aus. Dieser betrug an der 1.000m-Marke knapp sechs Sekunden auf die zweitplatzierten Tschechen.

Ähnlich souverän folgte der Zweier-Kajak der Damen mit Hanna Schönrath (Hamm) und Melanie Gebhardt (Leipzig) ins Finale. Über fünf Sekunden vor den Britinnen kam der deutsche Zweier ins Ziel und wird im Finale unter anderem auf die starken Ungarn Hagymasi / Takacs treffen, die eine ähnlich schnelle Zeit in ihrem Vorlauf fuhren.

Den fünften deutschen Sieg steuerte der Vierer-Kajak der Herrn mit Florian Worm (Duisburg), Daniel Horn (Kassel), Maximilian Hahl (Karlsruhe) und Sören Hensel (Magdeburg) bei: „Wir sind vom Start gut weggekommen und auch auf der Strecke lief es gut“, meinte Maximilian Hahl. „Bei 500 m haben wir dann noch mal angezogen, und beim Endspurt waren wir uns schon sicher, dass wir als Erste reinkommen. Wir sind mit dem Rennen zufrieden, um so mehr als es für uns im Vorhinein schwer war einzuschätzen, wo wir wirklich stehen, weil wir nicht bei der EM dabei waren und uns so der direkte Vergleich fehlte."

Zu den fünf deutschen Vorlaufsiegen kamen noch zwei zweite Plätze von Isabel Friedt (Karlsruhe) im Kajak-Einer und von Michael Müller (Magdeburg) / Max Müller (Leipzig) im Canadier-Zweier dazu. Der Canadier-Vierer mit Yul Oeltze, Maximilian Müller (Potsdam), Pascal Milde (Berlin) und Anton Regorius (Potsdam) kam auf den sechsten Platz.

Weitere Informationen unter www.canoe-brandenburg.de.

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