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Kanu-Polo Damen des DKV trotz widriger Umstände auf dem Treppchen

Bei den World Games in Taiwan stand das Kanu-Polo Turnier unter keinem guten Stern. Die Ausläufer eines Taifuns zogen über den Lotus Pond in Kaohsiung hinweg und fegten das halbe Spielfeld davon.

Deutscher Kanu-Verband e.V.In der Nacht von Freitag auf Samstag kam Regen und Sturm auf, Bundestrainer Markus Kangowski ahnte Böses. Das letzte Vorrundenspiel konnte noch halbwegs normal durchgeführt werden, danach ging gar nichts mehr. Die Tore rissen sich los, Anzeigentafeln wurden vom Ponton gefegt, diverse Unterstände flogen einfach davon, Metallgestänge wurden wie Streichhölzer geknickt. Anfangs versuchten noch Schiedsrichter gemeinsam mit Offiziellen und Sportlern die Tore wieder zu verankern, jeder half mit. Als dann die Tribünen begannen gefährlich zu schwanken, entschlossen sich Organisatoren und Rennleitung, das Turnier abzubrechen. Wenn zu diesem Zeitpunkt die Tabelle der Vorrunde als Endstand gewertet worden wäre, hätte die Mannschaft des DKV die Bronzemedaille gewonnen.
Die Ausrichter setzten alle Hebel in Bewegung und verfrachteten Sportler und Ausrüstung in den Main Swimming Pool, wo das Turnier nach stundenlanger Unterbrechung endlich fortgesetzt werden konnte. Da in der Schwimmhalle nur noch ein Spielfeld zur Verfügung stand, kam der Zeitplan natürlich immer weiter in Verzug.
Die Deutschen hatten früh morgens um sieben das erste Spiel, inzwischen war es später Nachmittag, doch das Drama war noch nicht zu Ende. Im Halbfinale gegen Neuseeland stand es zum Ende der regulären Spielzeit unentschieden, die Mädel um Kangowski mussten in insgesamt vier Verlängerungen gehen bevor sie endlich als Finalteilnehmer feststanden. Nach einer Spielzeit von 40 Minuten hatten sie sich mit 2:1 gegen die Damen von der Südhalbkugel durchgesetzt.
Das ursprünglich auf 20 Uhr festgesetzte Endspiel gegen Großbritannien wurde erst um 21.15 Uhr angepfiffen. Das ewige Warten und viele hin und her hatte die Sportlerinnen des DKV mürbe gemacht, der Tag war einfach zu lang gewesen. Den Angriffen der Britinnen konnten sie leider nicht mehr genug entgegen setzen und verloren schließlich deutlich mit 4:1. Im ersten Moment war die Mannschaft enttäuscht, waren sie doch als Favoriten ins Turnier gegangen. Nach der Siegerehrung konnten dann aber alle wieder lachen und freuten sich, unter so widrigen Umständen eine Silbermedaille gewonnen zu haben.


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