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Nach dem WM-Qualifikationsauftakt ist es eng an der Spitze der Ranglisten

pixelio_ernst_roseBeim ersten Ranglistenwettkampf der DKV-Rennsportelite am 9. April in Duisburg erwischten die Staffelweltmeisterin des Vorjahres Nicole Reinhardt (Lampertheim), 1000m-Einerchampion Max Hoff (Essen), die Sprint-Asse Ronald Rauhe (Potsdam) und Jonas Ems (Essen) sowie der C1-Bronzemedaillengewinner von Posen Sebastian Brendel (Potsdam) und Lydia Weber (Leipzig) im Canadier der Damen den besten Start in die diesjährige WM-Qualifikation.

Mit insgesamt drei Siegen in den Sprintprüfungen über 250 und über 100m sowie Rang zwei über 1000m hinter der Vorjahres-Weltmeisterin Franziska Weber (Potsdam) zeigte sich Nicole Reinhardt zum Auftakt der Qualifikation für die diesjährigen Weltmeisterschaften in Szeged (18.-21.8.) in starker Form. „Nach dem guten Training über den Winter hinweg bin ich mit dem Einstieg in die Qualifikation ganz zufrieden. Nun hoffe ich, dass auch weiterhin alles gut läuft, ich von Verletzungen verschont bleibe und dann freue ich mich auf die richtigen Wettkampfstrecken bei der zweiten Qualifikation in drei Wochen“, sagte die 25-Jährige. Einen vierten Sprintsieg von ihr verhinderte Sabine Volz (Mannheim), die damit ebenfalls mit Platzziffer eins in die vorläufige Rangliste eingeht. Zweite Ränge erkämpften sich neben der auch über die kürzere Distanz bemerkenswert auftrumpfenden 1000m-Siegerin Franziska Weber außerdem Fanny Fischer (Potsdam) und Conny Waßmuth (Magdeburg) in den Sprintentscheidungen. Ihre Chancen wahrten mit jeweils dritten Rängen auch Tina Dietze (Leipzig) über 1000m, Carolin Leonhardt (Mannheim) über 250m und Nicole Beck (Magdeburg) über 100m.

Im Kajak der Herren lieferten sich im Sprint Vizeweltmeister Ronald Rauhe und der amtierende Deutsche Meister Jonas Ems einmal mehr ein heißes Duell. Mit jeweils zwei Siegen in den vier  Kurzstreckenentscheidungen gehen beide mit der gleichen Ausgangsposition in die zweite Qualifikationsregatta in drei Wochen an gleicher Stätte. Hinter ihnen konnten sich auf der Kurzstrecke auch Martin Roßdeutscher (Dresden) mit den Plätzen zwei und drei, Timo Ries (Lampertheim) mit Rang zwei und Paul Mittelstedt (Neubrandenburg) mit Rang drei empfehlen. 1000m-Weltmeister Max Hoff erwies sich auf der doppelt so langen Distanz jeweils als souveräner Sieger und zog insgesamt ein positives Fazit seines Qualifikationsauftaktes unter Gegenwindbedingungen: „Das war schon ziemlich schwer, ich hab’ mich die letzten 500 Meter ganz schön gequält. Anscheinend war ich aber relativ flink unterwegs. Auch mit Platz sechs über 250m bin ich voll zufrieden“, bekannte der Champion nach der ersten 2000m-Prüfung. Hinter ihm sicherten sich in der Addition Torben Fröse (Essen), Paul Mittelstedt sowie die K2-Weltmeister und Olympiasieger Andreas Ihle (Magdeburg) und Martin Hollstein (Neubrandenburg) die nachfolgenden Plätze.

Bei den Canadier-Herren erkämpfte sich Sebastian Brendel mit Siegen über die Kurz- und Mittelstrecke jeweils die Ranglistenführung. Gleiches gelang in den Sprintentscheidungen mit je einem Sieg Björn Wäschke (Berlin), Stefan Kiraj (Potsdam) sowie Tomasz Wylenzek (Essen). Ferner konnten sich Robert Nuck (Leipzig) und Chris Wend (Magdeburg) über die Kurz- und Erik Leue (Magdeburg) über die Mittelstrecke jeweils mit Rang zwei empfehlen, auch Ronald Verch (Potsdam) und Erik Rebstock (Neubrandenburg) platzierten sich mit Rang drei und vier über die Mittelstrecke noch mit guten Aussichten.

Bei den Canadier-Damen dominierte die Deutsche Meisterin und WM-Fünfte Lydia Weber (Leipzig) in allen Entscheidungen. Hinter ihr belegten Cathrin Dürr (Karlsruhe), Cornelia Schmidt (Neubrandenburg) und Julia Neudecker (Finow) jeweils Platz zwei.

Chefbundestrainer Reiner Kießler unterstrich in seinem Fazit, „Wir haben eine alles in allem faire Veranstaltung erlebt, bei der die Bedingungen mit Gegenwind durchaus ähnlich denen waren, die uns wahrscheinlich auch im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen erwarten. Ein Teil der Athleten hat sich hier zum Auftakt mit stabilen Leistungen präsentiert, wenngleich es mich gefreut hätte, wenn der Kreis etwas größer gewesen wäre. Von daher sind meine Sorgen nicht unbedingt kleiner geworden. So ist z. B. noch völlig offen, mit welcher Besetzung es im C2 über 1000m weitergehen könnte. Auch im K2 der Herren über 200m werden wir einige neue Besetzungen ausprobieren. Letztlich müssen wir sehen, welchen Aufschluss der zweite Ranglistenwettkampf gibt“, so der Chefcoach.

Die nationale WM-Qualifikation wird mit dem zweiten Ranglistenwettkampf und den Deutschen Meisterschaften in den olympischen Einerdisziplinen in drei Wochen (29.4.-1.5.) abgeschlossen.

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