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Olympiasieger und Weltmeister kämpfen um DM-Titel

pixelio_paul-georg_meisterMit einem Highlight beschließt die Rennsport-Elite des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) am ersten Mai-Wochenende in Duisburg die diesjährige nationale Qualifikation für die Europameisterschaften in Trasona/Spanien (2.-4.7.) und die Weltmeisterschaften in Posen (19.-22.8.). Im Mittelpunkt stehen die Deutschen Meisterschaften der olympischen Einer-Disziplinen. Es werden am Wochenende insgesamt sechs Titel (in den drei Disziplingruppen Damen- und Herren-Kajak und Herren Canadier) über die Distanzen 200m und 1.000m vergeben. Dabei kommt es zu einem Stelldichein von Olympiasiegern, Weltmeistern und internationalen Medaillengewinnern, wie es in dieser Form auch im mit vielen erfolgreichen Athleten gesegneten deutschen Spitzensport selten zu erleben ist.

Einen besonderen Reiz erhalten die nationalen Titelkämpfe zudem durch die damit verbundenen Möglichkeiten einer direkten Nominierung für die anstehenden Weltcupregatten in Vichy (7.-9.5.) und in Duisburg (4.-6.6.). So können sich bei den Herren im K1 und im C1 über 1000m jeweils der Deutsche Meister und der Vizemeister, außerdem die Sieger über 200m und bei den Damen die Deutsche Meisterin im K1 über 500m bereits die Nominierung für die erweiterte DKV-Mannschaft sichern, die dann in der internationalen Qualifikation zum Einsatz kommt. Weitere Nominierungsmöglichkeiten eröffnen darüber hinaus die nicht als Meisterschaftsrennen zählenden Prüfungen über 500m. Chefbundestrainer Reiner Kießler betont in diesem Zusammenhang: „Im Endeffekt haben die Athleten die Chance, sich mit stabilen, guten Leistungen über die Kurz- und Mittelstreckenrangliste sich zu empfehlen. Ich wünsche mir faire Bedingungen, damit wir sehen können, wer wirklich die Besten und wer im Winter fleißig trainiert hat.“

Bereits eine komfortable Ausgangsposition haben sich im Hinblick auf die Nominierung für die internationale EM- und WM-Qualifikation die amtierenden Deutschen Meister Ronald Rauhe (Potsdam), Max Hoff (Köln), Nicole Reinhardt (Lampertheim) und Sebastian Brendel (Potsdam) erkämpft. So führt der 200- und 500m-Champion des Vorjahres Ronald Rauhe nach seinem Doppelsieg beim 1. Ranglistenwettkampf derzeit in der Kurzstreckenrangliste vor Vizemeister Jonas Ems (Essen). Gewinnt der favorisierte Potsdamer auch am 1. Mai über 200m, so wäre dies der insgesamt 54. nationale Meistertitel des Rekordhalters unter den deutschen Kanuten. Dass auf der 1000m-Distanz Titelverteidiger Max Hoff erneut als Top-Favorit anzusehen ist, untermauert der souveräne Sieg des Kölners in der 2000m-Prüfung beim 1. Ranglistenwettkampf, wo er sich selbst überrascht zeigte, „wie gut es bereits lief. Die 1000m aber sind wieder etwas anderes, auf sie werde ich mich jetzt ein bisschen mehr vorbereiten“, nahm er sich mit Blick auf das Meisterschaftsrennen vor. Neben dem in der Mittelstreckenrangliste ebenfalls aussichtsreich platzierten K2-Olympiasieger von Peking Andreas Ihle (Magdeburg), dem Überraschungs-Dritten Gordon Harbrecht (Rostock) sowie dem K2-Bronzemedaillengewinner der EM vom vergangenen Jahr Norman Zahm (Essen) schätzt der 1000m-Weltmeister von Dartmouth insbesondere den Potsdamer Tim Wieskötter als seinen stärksten Konkurrenten ein.

Im Kajak der Damen legte 500m-Titelverteidigerin Nicole Reinhardt mit ihrem Doppelsieg in den Sprintprüfungen bei der 1. Ranglistenregatta einen ausgezeichneten Start in die diesjährige EM- und WM-Qualifikation hin. Dem Meisterschaftsrennen über 500m sieht sie dennoch mit Respekt vor der übrigen Damen-Konkurrenz entgegen: „Es wird schwer werden meinen Titel zu verteidigen, aber ich werde es natürlich versuchen“, meinte sie zu ihren Aussichten. Neben ihr dürften vor allem die viermalige Olympiasiegerin und 9-fache Weltmeisterin Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) sowie K4-Weltmeisterin Tina Dietze (Leipzig) zu den aussichtsreichsten Konkurrentinnen für den DM-Titel zählen. Als Siegerin über 1000m beim 1. Ranglistenwettkampf hat Katrin Wagner-Augustin übrigens ihre Nominierung für die internationale Qualifikation bereits sicher.

Ebenfalls vielversprechend in die Qualifikation gestartet ist der WM-Bronzemedaillengewinner im C1 Sebastian Brendel. Auch er führt nach einem Sprint-Doppelsieg derzeit die Kurzstreckenrangliste an. Mit den C2-Weltmeistern Stefan Holtz (Karlsruhe) und Robert Nuck (Leipzig) sowie dem Potsdamer Stefan Kiraj sieht sich Sebastian Brendel über 200m starker Konkurrenz gegenüber, und über 1000m werden C2-Weltmeister Erik Leue (Magdeburg) sowie auch die C4-Vizeweltmeister Ronald Verch (Potsdam) als Sieger der 2000m-Prüfung bei der 1. Ranglistenregatta, Erik Rebstock und Thomas Lück (beide Neubrandenburg) bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden wollen. Gespannt darf man auch auf den Auftritt des Gold-Partners von Erik Leue bei der WM im letzten Jahr Tomasz Wylenzek (Essen) sein, der bei der 1. nationalen Qualifikation krankheitsbedingt gefehlt hatte.

Die Meisterschaftsfinals beginnen am Samstag, 1. Mai, mit den 200m-Entscheidungen bereits zu früher Zeit um 8.30 Uhr, einer international durchaus nicht unüblichen Zeit. So hatte auch bei den Weltmeisterschaften 2007 in Duisburg Jonas Ems wenige Sekunden nach 9 Uhr bereits Sprint-Gold im K1 der Herren gewonnen. Die Finals über 1000m der Kajak- und Canadier-Herren sowie über 500m im K1 der Damen finden ab 14 Uhr statt.

Kontakt:
DKV-Referent Kanu-Rennsport Öffentlichkeitsarbeit

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