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Rauhe/Ems sorgen zum Abschluss für das insgesamt vierte DKV-Gold

249762_R_K_B_by_RainerSturm_pixelioOlympiatest in Eton Dorney: In den abschließenden 200m-Finals bei den vorolympischen Testwettkämpfen auf dem Regattakurs von London 2012 in Eton Dorney stockten Ronald Rauhe (Potsdam) und Jonas Ems (Essen) mit ihrem Sieg im Sprintzweier der Herren die Medaillenbilanz des DKV auf viermal Gold und je einmal Silber und Bronze auf. Damit erweis sich das Team von Chefbundestrainer Reiner Kießler vor Kanada und Schweden als erfolgreichste Mannschaft bei diesem vorolympischen Test.

Bei ihrem ersten großen gemeinsamen Triumph im K2 über 200m verwiesen Ronald Rauhe und Jonas Ems die diesjährigen Weltmeister aus Frankreich Hybois/Jouve sowie die WM-Zweiten Heath/Schofield aus Großbritannien auf die Plätze zwei und drei. Chefbundestrainer Reiner Kießler würdigte ihren Erfolg mit den Worten: „Nun zahlt sich aus, dass die beiden bereits einige Rennen zusammen bestritten haben und dabei zunehmend stabiler geworden sind. Dass sie sich von Rennen zu Rennen gesteigert haben, stimmt hoffnungsvoll für nächstes Jahr.“

In den weiteren Sprintentscheidungen am Schlusstag belegte Ronald Rauhe im K1 Platz acht, Nicole Reinhardt (Lampertheim) kam im K1 der Damen auf Rang fünf und Sebastian Brendel (Potsdam) entschied wie schon bei der WM in Szeged das B-Finale für sich.

Zuvor hatten die DKV-Athleten bereits in den Finals über die 1000- und 500m-Distanz Medaillenränge erkämpft. Für das erste DKV-Gold hatte im K1 über 1000m der WM-Vierte von Szeged Max Hoff (Essen) gesorgt und dabei Weltmeister Adam van Koeverden (CAN) und den Dänen Rene Holten Poulsen bezwungen. Erneut siegreich waren die Überraschungs-Weltmeister von Szeged im C2 über 1000m Tomasz Wylenzek (Essen) und Stefan Holtz (Leipzig). Mit einer starken zweiten Rennhälfte setzten sie sich vor den WM-Dritten Dumitrescu/Mihalachi aus Rumänien und dem weißrussischen Boot Bahdanovich/Bahdanovich durch.

Nach zweimal Silber bei der EM in Belgrad und erneut Silber auf der olympischen Strecke bei der WM in Szeged glückte auch dem Damen-Zweier Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) im K2 über 500m diesmal der ganz große Wurf: Auf dem Olympiakurs des nächsten Jahres holten sie Gold vor dem ungarischen Duo Csipes/Szabo und dem polnischen Boot Mikolajczyk/Konieczna und schlugen dabei auch die Weltmeisterinnen aus Österreich Schuring/Schwarz, die Platz vier belegten.

Silber gab es in Eton Dorney für Sebastian Brendel (Potsdam), er musste sich im C1-Finale über 1000m zwar dem Kanadier Mark Oldershaw beugen, verwies aber den Weltmeister von Szeged Attila Vajda (HUN) auf Rang drei. Im K2 der Herren konnten Martin Hollstein (Neubrandenburg) und Andreas Ihle (Magdeburg) diesmal hinter den Vizeweltmeistern von Szeged Oscarsson/Nielsson (SWE) und den sich erneut stark präsentierenden Russen Yurchenko/Pogreban Bronze sichern.

Im K1 der Damen über 500m hatte sich Weltmeisterin Nicole Reinhardt (Lampertheim), die mit Rückenproblemen in die britische Metropole gereist war, mit Platz sechs im Semifinale nicht für den A-Endlauf qualifizieren können und fuhr im B-Finale auf Rang vier.

Als ein „super Ergebnis“ bezeichnete Chefcoach Reiner Kießler in seinem Fazit dieser vorolympischen Wettbewerbe das Abschneiden des DKV-Teams insgesamt. „Besser geht es nicht, zumal ja noch die Viererdisziplinen fehlten. Das muss man erstmal so hinkriegen. Es wäre überaus wünschenswert, wenn das im nächsten Jahr erneut so klappen könnte.“ Als einen wesentlichen Grund für die erfolgreiche Bilanz führte er an: „Wir haben hier die Konkurrenz nicht dadurch stark gemacht, indem wir Schwächen gezeigt haben.“ Zudem hätten sich die DKV-Asse mit den Streckenbedingungen am Austragungsort der olympischen Wettkämpfe im nächsten Jahr angefreundet. „Es gab hier zwar Wind, aber für alle gleich und somit war noch alles fair. Wie sich das dann im nächsten Jahr darstellen wird, wenn bis dahin noch Tribünen an der Strecke errichtet werden, wird man sehen müssen“, so Reiner Kießler.

Komplette Ergebnisse: www.canoeicf.com

 

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