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Party zur WM-Eröffnung

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Nicht Athleten oder Offizielle, nein, ein überlebensgroßer Frosch erhielt am Donnerstagabend den ersten großen Beifall der Junioren-Weltmeisterschaften am Brandenburger Beetzsee. Das Maskottchen aus der Gastgeberstadt Brandenburg/H. grüßte unter dem Jubel der erwartungsvollen Athleten hinauf zu den gut besetzten Tribünen, zu den Japanern ganz vorn im ersten Block, den Ehrengästen und Offiziellen und den vielen anderen Teams. Und dann ging es auch schon los mit der „Opening Party“, die die Moderatoren Marco Takis und Arno Boes der versammelten Kanujugend in betont lockerer Manier versprachen.

Selbst der Einmarsch der Flaggen – zuerst die ICF-Flagge, dann in alphabetischer Reihenfolge die Vertreter der 64 Nationen von Argentinien bis Venezuela mit ihren Nationalflaggen und zum Abschluss Gastgeber Deutschland – war von lautstarkem Beifall begleitet. Am Schluss standen sie alle einträchtig nebeneinander, die Repräsentanten der Kanunation Ungarn, Irans, Israels und all der anderen großen und kleinen Delegationen.

Vor den Fahnen der teilnehmenden Nationen richtete dann als Erster Brandenburgs Finanzminister Helmut Markov in Vertretung des Ministerpräsidenten das Wort an die WM-Teilnehmer. „Froh und stolz“ sei er, die Athleten in Brandenburg begrüßen zu dürfen. Er verwies auf den Ausbau der Strecke und die Verbesserung der Wettkampfbedingungen am Beetzsee in den letzten Jahren und wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg. Vielleicht, so Markov, könnten ja einige hier schon den Grundstein legen für einen Start bei Olympia in Rio de Janeiro. „Und eigentlich wünsche ich jedem eine Medaille, auch wenn ich weiß, dass das natürlich im Sport nicht geht.“

Die Oberbürgermeisterin der Gastgeberstadt Brandenburg an der Havel, Dr. Dietlind Tiemann, freute sich in ihrem Statement darüber, dass sich die Sportler in ihrer Stadt heimisch fühlen. „Es ist schön, dass wir uns nach der Europameisterschaft für die Junioren-Weltmeisterschaft ‚qualifiziert’ haben. Es ist schön, dass wir im Zusammenwirken von Stadt und Land diese herrliche Natur-Regattastrecke so entwickeln können“. Sie dankte, wie auch die anderen Redner, allen Helfern, Sponsoren und Unterstützern.

Der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes Thomas Konietzko würdigte die Bemühungen der Organisatoren, die in der kurzen Zeitspanne seit der WM-Vergabe nach Brandenburg im Dezember 2010 hart gearbeitet haben, um für ein hervorragendes Umfeld und gute Bedingungen zu sorgen und den besten Juniorsportlern der Welt ein guter Gastgeber zu sein. Er verwies auf die leistungssportlichen Traditionen der Regattastrecke am Beetzsee, das er als ein „Zentrum des deutschen Kanusports“ bezeichnete. Unter Hinweis auf die Erneuerung der Strecke in den vergangenen Jahren, bei der sogar eine Insel um 40 m versetzt wurde, fragte Konietzko anerkennend: „Wo sonst wäre das möglich?“ Den Sportlerinnen und Sportlern wünschte er, „dass die Meister des internationalen Kanusports von morgen aus diesen Wettkämpfen viel für ihre Karriere mitnehmen und die Weltmeisterschaft in bester Erinnerung behalten.“

Als letzter Offizieller wandte sich ICF-Präsident Jose Perurena Lopez an die jungen Kanuten. „Es ist auch etwas Besonderes für mich, erstmals als Präsident hier vor Ihnen zu stehen.“ Er zeigte sich überzeugt, dass – zumal nach den umfangreichen Verbesserungen an der Regattastrecke – optimale Voraussetzungen für faire Wettkämpfe gegeben seien. Lopez berichtete über das Talentfindungsprogramm der ICF, mit dem der Weltverband Talente in den kleineren Kanu-Nationen ermittelt und unterstützt, um ihnen die Teilnahme an internationalen Meisterschaften zu ermöglichen. So seien einige Teilnehmer nur dank dieses Programms hier in Brandenburg am Start. Auf seine feierlichen Worte „And now the World Championships are opened!“ folgt die Hymne des Weltverbandes und an der Wettkampfstrecke erhoben sich die Flaggen der ICF und des Gastgeberlandes Brandenburg in den Abendhimmel. Dann richteten sich aller Augen und Ohren auf Florian Harms, der in ergreifender Weise am Mikrofon die deutsche Hymne intonierte. Unter Riesenbeifall ging die Flaggenzeremonie zu Ende, und nun begann die versprochene jugendgemäße Party.

Als Erste beschwor Sängerin Jacky in ansteckender Weise die Träume und die Energie der Jugendlichen. Danach begeisterte die Showtanzgruppe „Heimspiel-Deluxe-Danceteam“ mit einer Vorführung nach Cheerleader-Manier – und nicht nur die Jugendlichen filmten begeistert mit Kameras und Handys. Während die Band „The Pauls“ noch die Stimmung ordentlich aufheizte, liefen im Hintergrund schon die Vorbereitungen für den nächsten Akt. Davor aber verteilten „The Pauls“ ihre CDs auf der Tribüne. Sie dürften demnächst von Weißrussland bis Brasilien zu hören sein – eine traumhafte Vorstellung für eine regionale Band.

Was dann folgte, war ein echter sportlicher Leckerbissen. Die Dreamstyler um Turn-Weltmeister Peter Nikiferov zeigten in Zeitlupe eine Teamakrobatik zu dramatischer Musik – und das Publikum hielt abwechselnd den Atem an oder spendete begeistert Applaus. Mit einem Tanzspiel ums Paddeln überzeugte die Hip-Hop-Gruppe RokaZ die Zuschauer auf den Rängen. Nach ihnen nahmen die Dreamstyler das Kanu-Thema auf, vollführten mit und ohne Paddel rasante Sprungreihen und ernteten für ihre Wahnsinnssprünge Bravo-Rufe und Riesenbeifall. Nach den beiden Teams aus der Sportschau des Landessportbundes Brandenburg verabschiedete Sängerin Jacky mit „Fire“ die WM-Teilnehmer, die in echter Partylaune den Heimweg in ihre Quartiere antraten.

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