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Potsdamer Kanuten dominieren den vorletzten Tag der Meisterschaften

pixelio_ernst_roseMit insgesamt sieben Titeln in den 200m-Sprintentscheidungen sowie in den 1000m-Finals erwiesen sich die Athleten des KC Potsdam am vorletzten Tag der 89. Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport in Köln am erfolgreichsten. Zwei Titel erkämpfte die Renngemeinschaft des Kanuverbandes Nordrhein-Westfalen, je einen Titel gab es für die Renngemeinschaften Baden-Württemberg, LKV Berlin und den SC Magdeburg.

Auf der Sprintdistanz verteidigten die Athleten aus Potsdam im Zweier-Kajak der Damen durch die WM-Medaillengewinnerinnen Fanny Fischer und Katrin Wagner-Augustin sowie im Canadier-Vierer durch den WM-Dritten Sebastian Brendel, Kurt Kuschela, Stefan Kiraj und Weltmeister Ronald Verch ihre Titel aus dem Vorjahr. Fischer/Wagner-Augustin setzten sich knapp vor dem Magdeburger Duo Conny Waßmuth/Nicole Beck durch, Dritte wurden Tina Dietze/Anne Knorr für die Renngemeinschaft des Kanuverbandes Sachsen. Der Potsdamer Canadier-Vierer verwies das Quartett des SC Neubrandenburg (Lück, Weber, Martens, Deutschmann) und das Boot der Renngemeinschaft des Kanuverbandes NRW (Breuing, Ebhardt, Degenkolb, Zissmann) auf die Plätze. Die Potsdamer bangten allerdings etwas um ihren Titel, da sie im Rennen nicht die Bahnmitte eingehalten hatten. Steuermann Ronald Verch räumte ein: "Wir sind erst etwas nach rechts, dann wieder nach links und schließlich wieder nach rechts abgedriftet. Ich hab' das zwei Jahre nicht mehr gemacht." Stefan Kiraj äußerte indes für seinen Bootskollegen Verständnis: "Dafür hat er es ganz gur hingekriegt." Stefan Kiraj und Ronald Verch sicherten sich darüber hinaus den Titel im Canadier-Zweier vor dem Boot der PG Mannheim (Satubaldin/Stepanov) und dem Duo Holtz/Lochte für die Renngemeinschaft Baden-Württemberg.

Im Kajak-Zweier der Herren holten sich die Berliner WM-Teilnehmer Marcus Groß/Hendrik Bertz Meisterschaftsgold vor dem Duo der Renngemeinschaft des Kanuverbandes NRW Ems/Zierhut und dem Boot des Kanu-Sport Friedrichshafen Böhme/Schüle. Im Kajak-Vierer schnappten die Überraschungssieger aus Magdeburg mit K2-Weltmeister Andreas Ihle, WM-Teilnehmer Sören Schust sowie Max Thape und Florian Jeglinski dem favorisierten Berliner Boot mit den Athleten des WM-Vierers Marcus Groß, Norman Bröckl und Hendrik Bertz sowie Uwe Heidler den Titel weg. "Im Vorlauf noch hatten wir einen Wackler, heute sind wir vom Start bis ins Ziel durchgekracht, und das mit unserem zusammengewürfelten Boot, das sind alle Leute, die wir haben. Ich bin sprachlos", meinte Andreas Ihle zum Coup der Magdeburger. Dritter wurde das Quartett aus Nordrhein-Westfalen (Blacha/Gleinert/Zierhut/Ems).

Gleich sieben WM-Medaillengewinnerinnen von Posen nahmen im K4 der Damen auf dem Siegerpodest Platz. Der Renngemeinschaft Baden-Württemberg gelang mit Carolin Leonhardt, Silke Hörmann und Nicole Reinhardt sowie mit Janina Knebel die erfolgreiche Titelverteidigung vor dem Boot der Renngemeinschaft des KV Sachsen mit Tina Dietze, Anne Knorr, Gesine Ruge und Tanja Schuck sowie dem KC Potsdam mit Fanny Fischer, Katrin Wagner-Augustin, Franziska Weber sowie Caroline Kratochwil. Schlagfrau Fanny Fischer entschuldigte sich nach dem Rennen für den verpassten Titel: "Ich bin zu niedrig gefahren. Das kann ja mal passsieren."

Katrin Wagner-Augustin erkämpft 49. Titel

In den von Wetterunbilden mit Gewitter und Regen beeinträchtigten 1000m-Finals am Samstagnachmittag fuhren im K2 der Herren Leistungsklasse die Berliner WM-Teilnehmer Marcus Groß und Norman Bröckl als erste über die Ziellinie, vor dem Boot mit K1-Weltmeister Max Hoff und Norman Zahm (Renngemeinschaft KV NRW) und dem Boot der KG Essen mit Torben Fröse und David Schmude. Die Freude der Berliner währte allerdings nur kurz: beim Wiegen erwies sich ihr Boot als zu leicht, was ihre Disqualifikation nach sich zog. Deutsche Meister wurden somit Hoff/Zahm, Fröse/Schmude bekamen Silber und Bronze ging an Lindner/Harbrecht vom SC Neubrandenburg. Im prestigeträchtigen Rennen der K4 der Herren setzte sich das Quartett der Renngemeinschaft KV NRW mit Torben Fröse, David Schmude, Norman Zahm und Max Hoff vor dem Boot der Renngemeinschaft des Landeskanuverbandes Berlin (Groß/Bröckl/Bertz/Stroinski) und dem zweiten Boot aus NRW (Blacha/Kux/Kux/Gleinert) durch. K1-Champion Max Hoff fühlte sich im umbesetzten Boot aus NRW auf Position vier pudelwohl und meinte: „Es hat ganz schön gebrannt dahinten, ich konnte meine ganze Power raushauen.“

Im Zweier-Kajak der Damen holten die Weltmeisterinnen Katrin Wagner-Augustin und Franziska Weber den Meistertitel erneut nach Potsdam, gefolgt von Eef Haaze und Friederike Leue (Renngemeinschaft KV NRW) sowie Staffelweltmeisterin Conny Waßmuth und Nicole Beck (Magdeburg). Katrin Wagner-Augustin verteidigte ebenso ihren Titel im K1 über 1000m vor Silke Hörmann (Karlsruhe) und Tina Dietze (Leipzig) und ist damit insgesamt 49-fache Deutsche Meisterin in der Leistungsklasse.

Im Canadier-Zweier sorgten die Potsdamer Athleten für einen Dreifacherfolg: Sebastian Brendel siegte zusammen mit U23-Europameister Kurt Kuschela vor dem Duo Stefan Kiraj/Ronald Verch und der Kombination Tom Siebeneicher/Jan Vandrey. In der Besetzung Brendel/Kuschela/Kiraj/Verch verteidigten die Potsdamer auch ungefährdet ihren Titel im C4  und verwiesen dabei die Vertretung des SC Neubrandenburg (Lück/Weber/Martens/Deutschmann) und das zweite Boot des KC Potsdam (Vandrey/Siebeneicher/Lademann/Müller) auf die Plätze.

Am Sonntag finden die Meisterschaften mit den Entscheidungen auf der Langstrecke ihren Abschluss.

Komplette Ergebnisse: www.reves-online.de

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