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Protestveranstaltung gegen die Versalzung von Werra und Weser

Deutscher Kanu-Verband e.V.am 1. Mai 2010 in Hannoversch-Münden - Zum dritten Mal führte der Deutsche Kanu-Verband eine Demonstration gegen die anhaltende Versalzung von Werra und Weser durch. Vor etwa 400 Teilnehmern wurde deutlich ausgedrückt, dass die Kanuten im Deutschen Kanu-Verband ihren Widerstand gegen die Salzeinleitungen durch die K+S so lange fortführen werden, bis wirksame Massnahmen ergriffen sind, diese Einleitungen zu beenden.
- Kanuten einigen die Politik -

Eindrücklich unterstützt wurden die Kanuten dabei durch die Redner Frau Ursula Körtner (CDU) und Herrn Ronald Schminke (SPD), beide Mitglieder des niedersächsischen Landtags sowie den stellvertretenden Bürgermeister von Hann.-Münden, Günter Fraatz.
Einmütig forderten alle Redner von der K+S endlich den Einsatz der besten verfügbaren und modernsten Produktionstechnologie. Es kann nicht länger angehen, dass 42% des geförderten Rohstoffes aufgrund veralteter Produktion umweltgefährdend ins Grundwasser verpresst , in die Gewässer eingeleitet oder im Freien aufgehaldet werden – und das unter voller Ausnutzung immer noch geltender Salzgrenzwerte für die Gewässer aus der Kriegswirtschaft. Massive Schäden in der Umwelt, aber auch an Bauwerken entlang der Werra und Weser sind die Folge. Auch der Tourismus in der gesamten Region entlang der Gewässer wird nachhaltig geschädigt. Die Verlagerung des Problems in ortsferne Bereiche durch eine Pipeline in die Weser oder in die Nordsee wird einmütig abgelehnt, ebenso wie die NIS (Neue Integrierte Salzlaststeuerung), mit der K+S versucht die Versalzung der Gewässer erneut festzuschreiben. Eine nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze bei K+S ist nur durch innovative Produktionsprozesse gegeben, die Aufbereitung und Verwertung der Rohstoffe vor Entsorgung stellen, die aber K+S bislang wegen kurzfristiger wirtschaftlicher Argumente nicht umzusetzen bereit ist.

Und so konnte DKV-Vizepräsident Hermann Thiebes in der Schlussrede zusammenfassen, dass die Kanuten sich als ein Teil einer großen Bürgerbewegung weiter gegen die umweltfeindliche Vorgehensweise wehren werden. Er forderte von den beteiligten Landtagen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen eine länderübergreifende Entscheidung für umweltschonende Prozesse. Zudem forderte Thiebes vom Bundestag mehr Einsatz für den Schutz der unter Bundeshoheit stehenden Gewässer. Dies werden die Kanuten nach Kräften unterstützen, aber auch weiterhin einfordern.

Auf dem Bild (v.l.): Hann.Mündens stellvertretender Bürgermeister Günter Fraatz, DKV-Vizepräsident Hermann Thiebes, die niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Ursula Körtner, der niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Schminke, DKV-Freizeitsportausschuss Mitglied Albert Emmerich.

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