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Rauhe und Reinhardt sichern sich das WM-Ticket

pixelio_ernst_roseIm Kajak der Herren hatten beide DKV-Asse hoch gepokert, beide wollten sich in Duisburg bei der internationalen Qualifikation für die diesjährigen Europameisterschaften in Trasona (Spanien) sowie für die Weltmeisterschaften in Posen den Startplatz für den 200m-Einer sichern. „Die Anspannung vor dem Rennen war schon groß“, bekannte der amtierende Weltmeister Ronald Rauhe nach dem Rennen.

„Wir haben uns in den letzten Wochen mehrere enge Duelle geliefert. Wir haben auch jetzt in Vorbereitung auf Duisburg zusammen trainiert. Keiner von uns wollte sich da einen Fehler erlauben. Ich glaube, wir sind beide froh, dass die Entscheidung jetzt gefallen ist“, meinte der Champion und ließ zugleich durchblicken, dass beide es nach dem Weltcup auch einmal gemeinsam im Zweier versuchen wollen. Auf den dritten Rang hinter den beiden Deutschen kam der Sieger des 2. Weltcups vom vergangenen Wochenende in Szeged Edward McKeever (GBR).

Analog zu den Kajak-Herren bestimmte auch bei den Damen das Duell zwischen Nicole Reinhardt (Lampertheim) und der amtierenden Deutschen Meisterin Fanny Fischer (Potsdam) die Konkurrenz. Am Ende hatte die Lampertheimerin ihre Bootsspitze um knapp 14 Hundertstelsekunden vor der Potsdamerin im Ziel. „Natürlich lag mein Augenmerk mehr auf Fanny als auf jeder anderen Konkurrentin in diesem Sprintfinale, doch ich habe versucht locker zu bleiben. Das Rennen lief auch ganz gut. Es ist halt die sportliche Rivalität, die das Rennen geprägt hat. Unserer Freundschaft tut das aber keinen Abbruch“,  sagte die glückliche Siegerin. Fanny Fischer trauerte dagegen der verpassten Chance etwas nach: „Der Einer ist nun mal die Königsdisziplin, nun als olympische Disziplin erst recht. Aber es gibt ein nächstes Jahr, vielleicht klappt es ja dann“, so das Potsdamer Sprint-Ass. Dritte im Damen-Sprintrennen wurde Rachel Cawthorn (GBR).

Glücklich über ihren Weltcupsieg vor den Booten aus der Slowakei und Österreich zeigten sich auch Silke Hörmann und Conny Waßmuth: „Nachdem wir im Vorlauf die zweitschnellste Zeit hatten, sahen wir noch ein kleines Püfferchen, um uns im Endlauf zu steigern. Das hat auch gut funktioniert“, meinte die Magdeburgerin Conny Waßmuth.

Im C1 der Herren verfehlte Stefan Holtz (Karlsruhe) das Treppchen mit Rang vier hinter dem Sieger Jevgenij Suklin (LTU) und den beiden Ukrainern Juri Cheban und Oleksandr Maksimchuk. Stefan Kiraj (Potsdam) wurde Sechster. Im K2 der Herren hatte das deutsche Duo Sören Schust (Magdeburg) und Torsten Lubisch (Berlin) das A-Finale nicht erreicht, beide fuhren im B-Finale auf Rang acht, im C2 der Herren und im C1 der Damen war kein DKV-Boot am Start.

DKV-Sportdirektor Dr. Jens Kahl unterstrich zum Auftakt des Weltcups aus deutscher Sicht: „Mit der Bilanz von drei Siegen, zwei davon in den olympischen Disziplinen, können wir durchaus zufrieden sein. Unser Ziel war hier die Einerdisziplinen zu entscheiden. Nun können wir uns in Ruhe den anderen Bootsbesetzungen widmen.“

Komplette Ergebnisse: www.kanuduisburg.de

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