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Sechs deutsche Vorlaufsiege am ersten Wettkampftag

Einen souveränen Eindruck hinterließ die DKV-Mannschaft auch am Nachmittag  des ersten Wettkampftages über die 500m-Distanz.

O. StrubelMit drei Vorlaufsiegen und vier zweiten Plätzen wurde das Team von Chefbundestrainer Reiner Kießler seinen eigenen hohen Ansprüchen gerecht. Mit dem Ergebnis qualifizierten sich vier Boote direkt für die Finalläufe am Sonntagnachmittag. Die weiteren Boote haben die Chance sich über die Semi-Finals am Sonntagvormittag für das jeweilige Finale zu qualifizieren.

Einmal mehr zeigte Katrin Wagner-Augustin, dass sie zu den Gewinnertypen im Kanusport gehört. Die Bronzemedaillengewinnerin von Peking im Kajak-Einer siegte in ihrem Vorlauf unangefochten vor der Österreicherin Ana Roxana Lehaci und Karolina Naja aus Polen. „Noch fühlt es sich nicht so richtig locker an. Irgendwie hat der Rückenwind, auf den ich gehofft hatte, gefehlt. Hauptsache ist, dass ich mit dem direkten Finaleinzug Kräfte sparen konnte, jetzt gilt es sich noch auf den K4 zu konzentrieren“, sagte sie nach ihrem Vorlauferfolg. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen Carolin Leonhardt (Mannheim), Nicole Reinhardt (Lampertheim) und Tina Dietze (Leipzig) überquerte sie knapp eineinhalb Stunden später auch im Vierer als erste die Ziellinie. „Es war ein Rennen so wie wir es angesagt hatten: mit gutem Start rausfahren, schauen und Position halten und am Ende noch ein kleiner Endspurt“, kommentierte Schlagfrau Carolin Leonhardt die gelungene Generalprobe für das Finale.

Ebenfalls direkt ins Finale fuhr der Zweier-Kajak der Damen Fanny Fischer  und Franziska Weber mit Platz zwei im Vorlauf. Das Potsdamer Duo lieferte sich mit den Slowakinnen ein spannendes Rennen, ohne dass beide Boote bis zum letzten kämpften, da die Plätze eins bis drei ins Finale kamen. „Wir wollten hier schon mal fürs Finale antesten und hoffen nun, dass wir im Endlauf noch was drauf packen können. Unser Ziel wäre schon eine Medaille“, meinte Fanny Fischer.

Auch der Canadier-Zweier mit Robert Nuck und Stefan Holtz (Karlsruhe) paddelten in einem äußerst engen Rennen hinter dem Boot aus Aserbaidschan auf Rang zwei und damit auch direkt ins Finale, vor dem Boot aus Russland und den 1000m-Olympiasiegern Bahdanovich/Bahdanovich aus Weißrussland, die das Semifinale bestreiten müssen.

Siegreich beendete der Potsdamer Ronald Rauhe im K1 nach einem starken Rennen seinen Vorlauf, muss aber wie alle Einer der Herren in das Semifinale. „Es war für mich bei den Bedingungen schwer einzuschätzen, wo ich leistungsmäßig stehe. Die Devise hieß möglichst vorne ankommen. Dass ich dabei auch den Schweden Anders Gustavsson schlagen konnte, bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, so Ronny Rauhe. Ebenfalls ins Semifinale fuhren Sebastian Brendel (Potsdam) im C1 mit Rang zwei hinter dem Aserbaidschaner Valentin Demyanenko sowie der K2 der Herren Marcus Groß und Hendrik Bertz (beide Berlin), die knapp hinter dem weißrussischen Duo Piatrushenka/Makhneu Zweite wurden.

Am morgigen Freitag finden sämtliche Entscheidungen über die 200m-Sprintstrecke statt inklusive der neu ins Programm aufgenommenen Staffeln.


Ungarn mit starker Leistung bei den 500m-Vorläufen der Kanu-EM

In allen sechs Vorläufen über 500m, in denen am Donnerstagnachmittag direkt Finalplätze vergeben wurden, hat sich Ungarn mit vier Vorlaufsiegen und zwei zweiten Rängen die Plätze für die Endläufe am Sonntag  gesichert. Allen voran mit Bestzeit im K1 die Olympiasiegerin von Peking, Katalin Kovacs, und im C1 der Olympiasieger über 1000m, Vajda Attila. Nach Deutschland mit vier direkt erpaddelten Finalberechtigungen, brachten Russland, Weißrussland, Spanien, Polen und Großbritannien je zwei Boote direkt in die 500m-Finale. Weitere sieben Nationen haben bereits je ein Boot im Endlauf. Im Vorlauf der Herren im K1 ging es aufgrund des großen Teilnehmerfeldes lediglich darum, sich  unter die ersten Sechs zu platzieren, um zunächst in das Semifinale zu gelangen.

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