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Slalom-Kanuten fiebern WM-Beginn entgegen

Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei, für Deutschlands Slalom-Kanuten steht der Jahreshöhepunkt unmittelbar bevor. Mit einer letzten Wettkampf-Trainingseinheit am Montag hat das WM-Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) die unmittelbare Vorbereitung auf die Titelkämpfe im spanischen La Seu dUrgell abgeschlossen. Die Weltmeisterschaften werden morgen Abend mit einer Eröffnungsfeier beginnen, die Qualifikationsläufe der Damen und Canadier-Zweier bringen am Donnerstag die ersten Vorentscheidungen.

dieter, pixelioBis dahin werden wir versuchen mit sehr individuellen Einheiten noch ein wenig am Gefühl für die Strecke zu arbeiten, beschreibt DKV-Cheftrainer Michael Trummer den Verlauf der letzten Tage vor dem scharfen Start, alle sind fit, die Bedingungen und die Stimmung im Team sind ausgezeichnet. Unter anderem stimmten sich Athleten und Betreuer mit einem gemeinsamen Paella-Essen in einem Pyrenäen-Bergdorf auf die heiße Phase ein.

Die beginnt am Donnerstagnachmittag mit den Qualifikationsläufen zuerst für die Zweier-Canadier um die Ex-Weltmeister Marcus Becker/Stefan Henze (Halle). Wie in allen anderen Kategorien auch qualifizieren sich die besten zwanzig Boote für den Einzug ins Halbfinale. Es wäre natürlich gut, wenn wir schon den ersten Quali-Lauf gut treffen und dann den zweiten haben, um ein bisschen was auszuprobieren. Wir haben hier bislang unsere Linie gut gefunden, fahren konstant und haben wenige Berührungen. Wie in jedem Wettkampf wollen wir auch hier unser Bestes geben. Unser Ziel bleibt ein Platz unter den ersten Sechs, sagte Marcus Becker.

 

Auch die Damen im Kajak-Einer müssen am Donnerstag ihre ersten beiden Läufe auf dem Olympiakanal der Spiele von Barcelona 1992 absolvieren. Für Jasmin Schornberg (Hamm), im Saisonverlauf die konstanteste der DKV-Damen, bleibt der Finaleinzug das wichtigste Ziel: Zunächst einmal will ich unter die besten Zehn, alles Weitere wird sich dann zeigen. Die Strecke ist schwer und technisch anspruchsvoll, aber damit komme ich gut zurecht. Das neu besetzte Damen-Team mit den beiden Augsburgerinnen Claudia Bär und Jacqueline Horn harmoniert gut, auch deshalb hat das DKV-Team hier auch in den Mannschaftswettbewerben ein heißes Eisen im Feuer. Einen Tag länger auf den Beginn der Weltmeisterschaften warten müssen die Kajak-Herren mit Olympiasieger Alexander Grimm. Dass sich das öffentliche Interesse vor WM-Start vor allem auf ihn fokussiert, ist für den Augsburger kein Problem: Das macht mir nix aus, daran habe ich mich gut gewöhnt und das kann ich ausblenden. Eine eigene Zielvorgabe will sich der 23-Jährige nicht setzen, um den Druck nicht noch zu verstärken. Der ist im traditionell größten WM-Starterfeld mit einer Leistungsdichte, die schon in der Qualifikation engste Zeitabstände erwarten lässt, ohnehin groß genug. Mein Ziel ist es erst einmal, unter die besten 20 zu kommen und von Lauf zu Lauf ein gutes Gefühl mitzunehmen. Ich fühle mich ganz gut und je näher der WM-Beginn rückt, umso besser konzentriert man sich in den Einheiten, spürt Grimm die Spannung wachsen.

Ähnlich geht es auch Jan Benzien, der im Canadier-Einer bei den diesjährigen Europameisterschaften in Nottingham mit Bronze die einzige Einzelmedaille für den DKV gewonnen hatte. Der Leipziger ist derzeit noch durch eine leichte Erkältung gehandicapt, aber bis Freitag wird die hoffentlich wieder weg sein. Ansonsten läuft es eigentlich ganz gut. Ich hätte mir hier vielleicht am Anfang ein bisschen härteres Wildwasser gewünscht, aber mittlerweile komme ich hier gut zurecht. In den letzten Einheiten will ich jetzt versuchen, noch ein richtig gutes Gefühl für die Strecke zu bekommen, sagte der 27-Jährige.

Die ersten WM-Medaillen werden am Samstag in den Mannschaftswettbewerben vergeben, bei denen auch das DKV-Team in allen Kategorien zu den Medaillenanwärtern zählt. Chefcoach Michael Trummer hofft hier für alle Mannschaften auf vordere Platzierungen, die für die Einzel-Entscheidungen am Sonntag dann beflügelnde Wirkung hätten: Hier wollen wir so viel wie möglich Boote in die Finalläufe bringen. Konkrete Medaillenvorgaben haben unter den neuen Wettkampfbedingungen eigentlich keinen Sinn. Aber zwei Platzierungen auf dem Treppchen sollten schon unser Anspruch sein.

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