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Sport frei! - Uwe Philipp

Wer ihn noch nicht lange kennt, sagt schon mal zu ihm „Herr Philipp“. Aber fast alle, die mit ihm schon länger zu tun haben und gemeinsam die eine oder andere Regatta organisiert haben, für die ist Uwe Philipp (44) ganz einfach nur „unser Uwe“.

pixelio, anneWenn man es genau nehmen würde, lautet seine Bezeichnung „Teamleiter Regattastrecke im Amt für Schule und Sport der Stadtverwaltung von Brandenburg an der Havel. Aber die Bezeichnung „gute Seele der Regattastrecke“ beschreibt viel besser  das, was ihn auszeichnet: Er lebt für und mit dieser schönen und traditionsreichen Sportanlage, die er vor acht Jahren von seinem Vorgänger Siegbert Hentschel übernommen hat.

Schon legendär ist sein „Sport frei!“ mit dem er in Büros stürmt, Versammlungsräume betritt oder Menschen begrüßt. Nur beim ersten Mal wundert man sich vielleicht über so viel Spontanität und Sportlichkeit; später wundert man sich eher, wenn Uwe nur mit einem „Guten Morgen“ daher kommt.

Im normalen Arbeitsalltag kümmert sich Uwe Philipp darum, dass die Gebäude und Anlagen auf dem Gelände der Regattastrecke gepflegt sind und die technische Ausrüstung gewartet wir. Er verteilt Aufgaben und Aufträge an seine fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versucht, die nicht zu vermeidenden - und manchmal ausufernden - Verwaltungsarbeiten zu erledigen.

Bei einer großen internationalen Regatta, wie den derzeit laufenden Europameisterschaften im Kanu-Rennsport, erhöht sich das Arbeitspensum natürlich enorm: Dann ist er Ansprechpartner für alles und alle. Kaum ist das eine Handy aus, klingelt das nächst. Und zur gleichen Zeit wird aus den verschiedenen Richtungen nach ihm gerufen. Aber er bleibt trotz Stress und Hektik immer freundlich und versucht, schnell und unkompliziert Probleme zu lösen und auch die ungewöhnlichsten Bitten zu erfüllen. „Wir wollen gemeinsam unser Bestes geben, um den Athleten faire Wettkampfbedingungen zu bieten. Genau so wichtig ist für unser Team von der Regattastrecke, dass die ehrenamtlich arbeitenden Wassersportfreunde aus den Vereinen und Verbänden, die hier auf dem Beetzsee Regatten organisieren, gute technische Voraussetzungen vorfinden. Und natürlich sollen sich die Zuschauer hier wohl fühlen.“ fasst Uwe Philipp sein Motto zusammen.

Zu den wichtigsten Aufgaben während der EM-Tage zählt für Uwe Philipp und sein Team, dass die neue automatische Startanlage im Dauerbetrieb funktioniert und die notwendigen Umbauarbeiten für die verschiedenen Startpositionen rechtzeitig abgeschlossen sind. Eine ganz besondere Herausforderung war am Donnerstag nach den Vorläufen zu bewältigen. Bis nach Mitternacht waren sechs Leute, darunter auch drei  Mitarbeiter der italienischen Herstellerfirma auf dem Wasser, um die Startanlagen von der Startpositionen auf 1.000 m und 500 m zur 200-m-Marke und zum Ziel zu bringen. Schließlich sollten am Freitagmorgen pünktlich zu Wettkampfbeginn die ersten 200-m-Läufe starten können und später dann auch die erstmals bei einer EM auf dem Programm stehenden Staffelrennen durchgeführt werden. „Wenn man dann um 06.30 Uhr feststellt, dass in der Nacht aus ungeklärten Gründen ein Schlauch des automatischen Startsystems beschädigt wurde, dann gilt es natürlich, die Ruhe zu bewahren und das Problem schnellstmöglich zu beheben. Für uns steht dann an erster Stelle die Aufgabe, die Anlage wieder rechtzeitig in Betrieb zu bekommen. Das ist uns eine Minute vor Beginn des ersten Rennens gelungen und wir haben uns sehr über den Beifall der Zuschauer gefreut.“ (pl)

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