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Sprintgold für Fanny Fischer und Nicole Reinhardt

Die Medaillenjagd der Deutschen Nationalmannschaft bei der Kanu-Rennsport Europameisterschaft in Brandenburg ist eröffnet. Mit einem Gold, zweimal Silber und einer Bronzemedaille hat die deutsche Equipe einen guten Start am ersten Entscheidungstag hingelegt. Fanny Fischer (Potsdam) und Nicole Reinhardt (Lampertheim) gehörten dabei zu den erfolgreichsten deutschen Kanuten nach den 200m Sprints. Das Erfolgsduo sprintete im K2 nach einem äußerst knappen Rennen die Goldmedaille.

Deutscher Kanu-Verband e.V.„Ich hab mich geärgert, weil noch so viel mehr drin gewesen wäre, und wir es nicht so knapp machen wollten“, so Fischer nach ihrem Sieg. „Die Fahrt war superwacklig, und wir sind, gefühlt, fast 20 Mal reingefallen. Es war immerhin eine deutliche Steigerung zum Vorlauf, und wir finden immer besser in unseren Rhythmus. Wenn wir noch einige Wochen zusammen fahren, sind wir wieder so stark wie früher -  aber wenn man Gold gewinnt soll man sich ja eigentlich nicht beschweren“. Das Duo, das bei der Weltmeisterschaft 2007 zweimal Gold holte komme nach Aussagen von Bundestrainer Eckehardt Sahr immer besser in Fahrt und man sähe deutlich, dass Fanny Fischer wieder zu alter Stärke finde.

Sprintweltmeister Jonas Ems (Essen) hatte den Schlusssprint zwar auf seiner Seite aber der Aserbaidschaner Demjanenko fuhr ein starkes Start-Ziel-Rennen. Aus Sicht des 22-jährigen Esseners war dies ärgerlich, wie Chefbundestrainer Reiner Kießler bestätigte, da Ems beim Weltcup in Szeged noch vor Demjanenko war.
„Das war sauschwer – so knapp und so eng!“, wie Ems atemlos nach dem Rennen meinte. „Ich hatte als Europa- und Weltmeister natürlich gehofft, vorn mitzufahren, wusste aber am Ziel überhaupt nicht, wo ich lag. Als dann die Reihenfolge bekannt gegeben wurde, musste ich erst einmal überlegen, welche Nummer ich hatte. Es ist ein bisschen schade, dass ich meinen Titel nicht verteidigen konnte, aber ich freue mich trotzdem.“

Die zweite Silbermedaille steuerte der K4 der Damen mit Carolin Leonhardt (Mannheim), Conny Waßmuth (Magdeburg), Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) bei. Bundestrainer Eckehardt Sahr resümierte zu der Leistung der vier Mädels, dass das Boot zwar gut vom Start weggekommen sei und auch eine super Frequenz gefahren habe, aber im Zielspurt habe man nur auf die Frequenz gesetzt, wo die Ungarn mehr auf ihre Kraft gesetzt haben und den deutschen K4 abfangen konnten.

Einen Achtungserfolg erpaddelte der deutsche Zweier-Canadier über 200m mit Robert Nuck (Karlsruhe) und Stefan Holtz (Karlsruhe). Das äußerst ungleiche Duo, Holtz ist 2,02m groß und Nuck 1,77m, fand einen kraftvollen, aber ruhigen Start, der mit niedriger Frequenz gefahren wurde. Das Boot kam schnell zu einem harmonischen Fluss, sodass die Athleten sich selbst mit der Bronzemedaille belohnen konnten. „Wir sind mit dem Rennen auf jeden Fall zufrieden, zumal wir uns nicht speziell darauf vorbereitet haben. Unser Schwerpunkt liegt auf den 500 Metern, und dafür war das ein guter Einstieg, der uns Selbstvertrauen gibt.“

Ab 17 Uhr starten die neu ins Programm genommene Staffeln über 200m, für die sich alle deutschen Staffeln qualifiziert haben. 

UND AUS INTERNATIONALER SICHT

Kopf-an-Kopf-Rennen im Medaillenkampf des Einzelsprints

Nach den neun Einzelentscheidungen der Einer- bis Viererboote im 200m-Sprint des ersten Tages der Europameisterschaften im Kanu-Rennsport deutete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Medaillenkampf zwischen fünf Nationen an. Mit zwei EM-Titeln führt Spanien die Medaillenwertung an.  Die zwei spanischen Goldmedaillen gewannen im K2 die spanischen Olympiasieger über 500m von Peking, Craviotto Saul/ Perez Rial Carlos und im K1 der Damen Portela Teresa. Mit einmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze rangiert Ungarn vor Russland 1/ 3/ 0, Deutschland 1/ 2/1 und Weißrussland 1/ 1/ 1. Je eine Gold- und Bronzemedaille holten die Ukraine und Litauen während sich Aserbaidschan überraschend einen Titel im C1 durch Valentin Demyanenko sicherte. Die deutschen Titelgewinner waren Fanny Fischer/ Nicole Reinhardt im K2, während die ungarischen Damen im K4 die Goldmedaille knapp vor Deutschland gewannen. Der Ukrainer Oleg Kharytono gewann Gold im K1 und der weißrussische K4 mit den Olympiasiegern und Europameister des Vorjahres über 1000m Piatrushenka/ Taras/ Turrchyn/ Makhneu ließ sich auch den Sieg im Sprint nicht streitig machen. Die restlichen Titel im Canadier gewannen der  litauische C2 mit Raimundas Labuckas/ Tomas Gadeikis und die russischen Routiniers Ulegin/ Kostoglod/ Melatyev/ Lipkin im C4.


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