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Zweiter Finaltag beim 2012 ICF Canoe Sprint World Cup in Duisburg

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Gold, Silber und Bronze für die DKV-Flotte - DUISBURG (27.5.2012) Einen kompletten Medaillensatz in den olympischen Disziplinen sicherte sich die Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes am zweiten Finaltag des 2012 ICF Canoe Sprint World Cup in Duisburg. Auf der Wedau-Bahn im Sportpark gewann Franziska Weber (Potsdam)  und Tina Dietze (Leipzig) im Kajak-Zwier über 500 Meter. Silber holte Stefan Kiraj (Potsdam) im Canadier-Einer über 200 Meter. Der Erfolg verhilft dem Potsdamer allerdings nicht mehr zu einem Olympia-Ticket. Die Quotenplätze des DKV im Canadier-Bereich sind vergeben.

Mit einer Bronzemedaille fuhr der dreifache Junioren-Weltmeister Tom Liebscher (Dresden) im Kajak-Einer über 200 Meter nach Hause. Der Elite-Sportler des Jahres von 2011 ließ den Olympiasieger von 2004, Ronny Rauhe (Potsdam), hinter sich. In London setzt DKV-Chefbundestrainer Reiner Kießler dennoch auf Raue, der sich bei den Ranglisten-Regatten durchgesetzt hat.

Liebscher holte sich zudem im nichtolympischen Kajak-Einer über 500 Meter die Silbermedaille. Ebenfalls in  einer nicht-olympischen Disziplin gewannen Carolin Leonhardt (Mannheim) und Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) im Kajak-Zweier über 200 Meter Silber. Im Canadier-Zweier über 200 Meter holten Stefan Kiraj und Björn Wäschke Bronze.   Cheftrainer Reiner Kießler: Chancen auf acht Medaillen bei Olympia 2012

DUISBURG (27.5.2012). Reiner Kießler, Chefbundestrainer des Deutschen Kanu-Verbands, zeigte sich mit den Leistungen seiner Athletinnen und Athleten beim 2012 ICF Canoe Sprint World Cup  zufrieden. Im Rahmen eines Pressegesprächs nach den Finals in den olympischen Disziplinen betonte der Trainer: „Die Ergebnisse von Duisburg liegen im Rahmen der Zielvereinbarung.“

Dabei gab es durchaus auch Überraschungen: Im Canadier-Zweier durften sich Kurt Kuschela (Potsdam) und Peter Kretschmer (Potsdam) über ihren zweiten Platz hinter dem Boot aus Tschechien freuen. Sie entschieden die interne Konkurrenz gegen das zweite DKV-Team Tomasz Wylenzek (Essen) und Stefan Holtz (Leipzig).

Nach den Nominierungskriterien haben sich Kuschela/Kretschmer für die Olympischen Spiele 2012 qualifiziert, während die amtierenden Weltmeister Wylenzek/Holtz  ihr Ticket nach London verpassten. Reiner Kießler bestätigte am Sonntag noch einmal diese Entscheidung. Der Chef-Bundestrainer und der DKV-Sportdirektor Dr. Jens Kahl erwägen nun, die beiden „Verlierer von Duisburg“ als Ersatzfahrer mit in die Vorbereitung auf Olympia zu integrieren.

Darüber hinaus muss der DKV weitere Erkenntnisse aus dem Weltcup in Duisburg im Trainerrat diskutieren, bevor bis zum Mittwoch der offizielle Vorschlag für die Nominierung dem DOSB vorgelegt werden muss. Die Frage nach der Besetzung des Kajak-Einer der Damen gilt es zu beantworten. Weltmeisterin Nicole Reinhardt (Lampertheim) hatte bereits am Freitag mit einer Schulterverletzung die Regatta in Duisburg abgebrochen. Ihre Olympia-Teilnahme ist weiter fraglich.

Im Kajak-Vierer 1.000 Meter der Herren ist das Experiment mit dem Wechsel von Max Hoff von Platz zwei auf Platz drei im auf zwei nicht gelungen. Das Boot belegte im Duisburger Finale nur Rang sieben. „Insofern bietet der Ausgang dieses Projekts eine wertvolle Erkenntnis“, so Reiner Kießler.  

Was den Canadier-Einer über 200 Meter betrifft, so wird der DKV die Disziplin in London besetzten, und dabei gleichzeitig schauen, „dass sich die bessere Strecke nicht verschlechtert“, so Jens Kahl. Gemeint war Sebastian Brendel, der für einen Doppelstart in Frage kommt, aber über 1.000 Meter seine Stärke und echte Medaillenchancen hat.

Bundestrainer Reiner Kießler sieht für die Olympischen Spielen Chancen auf insgesamt acht Medaillen im Rennsportbereich. Die Zielvereinbarung mit dem DOSB sieht insgesamt sieben Medaillen, davon drei goldene vor. Kießler: „Es darf maximal nur ein Rennen schiefen gehen, damit wir im Soll blieben.“  Konietzko nannte die Zielstellung eine „Herausforderung, aber machbar.“  Er fügte hinzu: „Die in Duisburg gesehenen Leistungen zeigen dass es möglich ist, unsere Ziele in London zu erreichen.“ 

Von Hermann Kewitz


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