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5 Gold-, 2 Silber- und 3 Bronzemedaillen für den DRV bei der JWM

pixelio_rainer_sturm2Der Deutsche Ruderverband kehrt von den Junioren-Weltmeisterschaften aus Racice (Tschechien) mit insgesamt 10 Medaillen zurück. Mit 5 Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen holte sich der DRV einmal mehr die Nationenwertung. Judith Sievers (Kappeln) und Felix Bach (Potsdam) siegten dabei in den Einern souverän. Auch der Junioren-Doppelzweier mit Timo Piontek (Essen) und Stefan Riemekasten (Berlin) freute sich über eine Goldmedaille mit einem überragenden Start-Ziel Sieg. Auch beide Doppelvierer feierten eindrucksvolle Siege. Der Juniorinnen-Doppelvierer mit Wiebke Hein (Rostock), Fabienne Knoke (Kettwig), Stephanie Hang (Ingelheim) und Caroline Hackler (Dresden) überzeugte mit einem starken Rennen.

Ein eindrucksvoller Start-Ziel Sieg des Junioren-Doppelvierers mit Ruben Steinhardt (Hamburg), Patrick Leineweber (Celle), Florian Eidam (Leipzig) und Denis Sittel (Halle) komplettierte die starke Vorstellung der deutschen Skuller.

Der abschließende Junioren-Achter holte sich hinter den überraschend starken US-Boys die Silbermedaille. Darüber hinaus holte der Junioren-Zweier ohne mit Tobias Oppermann (Brandenburg) und Bodo Schacher (Frankfurt/ Oder) eine Silbermedaille. Der Doppelzweier und Zweier ohne der Juniorinnen, sowie der Juniorinnen-Achter erkämpften sich eine Bronzemedaille.

Rennberichte (Sonntag):

Judith Sievers aus Kappeln holt souverän vor der Rumänin das erwartete Gold und ist damit die talentierte und schnellste Ruderin ihrer Altersklasse. Judith Sievers überzeugt, denn auf den ersten 1000 m liegt sich nicht in Führung, um dann auf den dritten 500 m durchzustarten. Das zeigt, dass sie eine sehr erfahrene Ruderin ist und dies wird mit der zweiten Goldmedaille in diesem Jahr für sie belohnt. Schon bei den Juniorenweltmeisterschaften auf dem Ergometer gewann sie in diesem Jahr.

Judith Sievers (GER) – Gold
“Es war sehr hart, aber ich bin nun wirklich happy. Ich bin so stolz Weltmeisterin zu sein, weil ich das immer als Ziel hatte seit ich klein war. Ich freue mich auf meine Zeit als Senior, auch wenn es hart wird."

Felix Bach ist im Junioren-Einer der absolute Favorit, auch wenn man dem Griechen Angelopoulos einiges zutraut. Bach hat heute die Chance auf eine historische Leistung, denn der letzte Doppel-Weltmeister bei den Junioren im Einer hieß Thomas Lange. Ab der 600m-Marke setzt sich Bach mit seinen überragenden physischen Möglichkeiten souverän vom Griechen und dem Amerikaner Campbell ab. Der Tscheche Podrazil kann heute sein Potential nicht abrufen und liegt deutlich auf dem vierten Rang. Vorne aber rudert Felix Bach unantastbar und zeigt, dass mit ihm im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 zu rechnen ist. Doppelschlag für den DRV im Einer und eine sehr gute Visitenkarte für die Youth Olympic Games, an denen beide Sportler nach der JWM teilnehmen.

Felix Bach (GER) – Gold
“Heute morgen war es hart, denn ich habe letzte Nacht nicht gut geschlafen. Im Rennen habe ich nichts gemerkt, einfach nur gerudert. Das ist großartig und jetzt kommen die Youth Olympics als nächstes."

Im Junioren-Zweier ohne sind die Deutschen und die Ruderer aus Aserbaidschan, die vom deutschen Trainer Rüdiger Hauffe seit zwei Jahren auf diesen Tag vorbereitet wurden, die Favoriten. Auch die Griechen haben in den Vorläufen ihre Möglichkeiten aufgezeigt. Doch das von Andreas Herdlitschke trainierte Duo mit Tobias Oppermann und Bodo Schacher geht erst mal in Führung. An der 500m Marke ist es jedoch die bulgarische Kombination, die das Rennen anführt. Die Aserbaidschaner Drenovski und Glotov halten sich noch zurück, das deutsche Duo geht ab 750m in Führung. Doch diese Rennen werden erst auf den dritten 500m gewonnen. Auch die Griechen Nastopoulos und Lampridis zeigen sich an der 1000m Marke und wollen Gold. Im JWM-Magazin steht: "Das Gefühl des Sieges kennen Sportler und Trainer" - jetzt muss das Potential abgerufen werden. An der 1500m Marke kommen die Aerbaidschaner auf und rudern stark, Oppermann/ Schacher werden angegriffen. Vorne noch die Griechen, die komfortabel knapp eine Länge in Front liegen. Doch auf Höhe der Tribüne kommen die Deutschen zurück und wollen mit Macht das dritte Gold in Folge. Doch die Griechen Nastopoulos und Lampridis sind heute einfach besser. Um die Bronzemedaille wird es auch noch einmal eng, denn das Duo der "Grande Nation" zündete auch noch einmal den Turbo. Doch es reicht für Aserbaidschan, das damit Bronze hinter unserem Zweier holen. Damit wird das intensive Engagement von Hauffe mit der ersten Medaille des Landes überhaupt auf einer JWM belohnt.

Tobias Oppermann (GER) - Silber
"Taktisch war es ein gutes Rennen. An der 1000m Marke haben wir zwei kurze Spurts gesetzt, das war entscheidend. Leider hat sich der DRV dazu entschieden keinen Zweier ohne zu den Youth Olympics zu senden."

Vor dem Rennen des Juniorinnen-Doppelzweier spielt die Regie den Titel "one way ticket to the moon" ein. Das sollte ein gutes Omen für unser Duo sein, das vom erfahrenen Trainer Klaus Dieter Günther ("Äpfel") trainiert wird, oder der Hinweis auf bevorstehende Überraschungen. Doch diese zeigen sich direkt nach dem Start, denn da liegen die favorisierten Australierinnen Hall und Edmunds nur auf dem letzten Platz. Das deutsche Duo mit Shirin Brockmann und Saskia Nitzschke hält sich auf den ersten Metern zurück und liegt erst mal an Rang 4. Doch das Rennen wird erst auf den zweiten 1000m in die entscheidende Phase gehen. Die Französinnen Socha und Kober, die auch im nächsten Jahr noch in dieser Altersklasse rudern können, sind erst mal überraschend in Führung. Ab der 1000m Marke sind es aber die Italinerinnen Colombo und Coletti, die mächtig aufdrehen. Dahinter kämpfen Griechenland, Deutschland und die Australierinnen, die jetzt erwartungsgemäß auflkommen. Vorne scheinen die Italienerinnen und die Französinnen im Wettstreit um Gold enteilt, Deutschland kämpft gegen Australien um Bronze. Doch auf den letzten Metern wird es noch mal eng, denn unser Duo nimmt alle möglichen Energiereserven auf und fightet unnachahmlich. Vorne sind überraschend die Französinnen, dahinter wollen es Shirin und Saskia ganz entschieden noch einmal wissen. Das Glück ist aber auf der Seite von den Italienerinnen, die mit 18 Hundertsteln Vorsprung Silber holen. Bronze also nach einem fantastischen Rennen für unser Duo.

Shirin Brockmann (GER) – Bronze
“Ich denke, dass das ein gutes Rennen war. Wir gehen nicht zu den Youth Olympics, aber ab jetzt ist Olympia 2012 unser Ziel.”

Im Junioren-Doppelzweier hat Trainer Jürgen Worms mit Timo Piontek einen Weltmeister des letzten Jahres aus dieser Bootsklasse im Boot. Stefan Riemekasten ist in diesem Jahr sein Partner und dieses Duo konnte schon in der UWV mit der besten Relationszeit im abschließenden Rennen überzeugen. Mit diesem Selbstvertrauen gehen die beiden auch nach dem Startsignal in die Vollen. Das deutsche Duo beherrscht die Bootsklasse und rudert einen ungefährdeten Sieg ein. Silber holt sich Frankreich, die italienischen Fans können sich über eine Bronzemedaille freuen. Damit holt der DRV die vierte Goldmedaille und zwei Bootsklassen stehen noch aus, wo wir auch zu den Favoriten gezählt werden.

Timo Piontek (GER) – Gold
“Als ich in diesem Jahr mit Stephan das erste Mal zusammen gerudert habe, haben wir nicht gedacht, dass das so gut funktioniert. Aber durch die Saison wurde es immer besser. Am Ende des Rennens, als wir einen sicheren Vorsprung hatten, haben wir an einer guten Zeit gearbeitet. Ich will weiter rudern, aber es ist zu früh über London zu sprechen. Ich trainiere erst mal, dann sehen wir weiter!"

Im Junioren-Doppelvierer sind Ruben Steinhardt, Patrick Leineweber, Florian Eidam und Denis Sittel nach den Vorrennen favorisiert. Das Quartett hat jetzt nach Felix Bach eine weitere historische Chance, denn drei Mal Gold bei den männlichen Skullern wurde das letzte Mal direkt nach der Wiedervereinigung 1991 eingefahren. Was für eine Triumphfahrt für das deutsche Quartett, denn ab der 1000m kontrolliert man souverän. Danach kommen die Neuseeländer auf und rudern an den lange auf Platz 2 liegenden Italienern vorbei. Das deutsche Quartett, das von Trainer Frank Decker sehr gut eingestellt wurde, hält aber die Länge Führung. Dahinter kämpfen Neuseeland, Italien und die sehr stark aufkommenden Briten um Silber. Der deutsche Vierer holt das erhoffte Gold, dahinter kommen die Italiener und die Neuseeländer ein. Die Briten werden für ihren fantastischen Endspurt nicht belohnt.

Patrick Leineweber (GER) – Gold
“Wir hatten einen sehr schnellen Start und es lief weiter sehr gut. An der 1500m Marke wussten wir, dass wir das Ding heimbringen. In der Vorbereitung waren wir 5 Wochen im Trainingslager, da ist unser Team richtig zusammen gewachsen.”

Der deutsche Junioren-Achter ist nach den Vorläufen favorisiert. Für die Crew, die von Bernd Nennhaus trainiert wird, kann es nach dem Vorjahressieg und der Vorstellung im Vorlauf nur um den Sieg gehen. So rudert auch der Achter auf den ersten Metern, doch an der 1250m Marke knackt der US-Achter unser Boot mit einem gewagten Zwischenspurt. Hier kann bis zur 1750m Marke unser Boot nicht reagieren, danach aber führt Steuermann Leopold Berz seine Crew noch einmal an die Leistungsgrenze. Jeder Schlag verkürzt den Rückstand auf die US-Boys, doch die Strecke ist zu kurz. Silber ist der verdiente Lohn für dieses starke Rennen. Doch nachdem man im Vorlauf die USA noch deutlich im Sack hatte, kann man die Enttäuschung nach dem Rennen doch nachvollziehen.

Leopold Bertz (GER) - Silver
"Es war ein gutes Rennen, aber der Start war zu langsam. Wenn wir von Beginn an besser an den Amerikanern dran geblieben wären - vielleicht hätten wir sie dann noch geholt. Aber wir sind mit diesem Ergebnis zufrieden."

Nationenwertung: (13 Bootsklassen)

1. GER 5 Gold 2 Silber 3 Bronze
2. Rumänien 2 Gold 1 Silber
3. Griechenland 1 Gold 2 Silber 1 Bronze
3. USA 1 Gold 2 Silber 1 Bronze
5. GBR 1 Gold 1 Silber
5. Frankreich 1 Gold 1 Silber
7. Neuseeland 1 Gold 1 Bronze
8. Schweiz 1 Gold
9. Italien 3 Silber 2 Bronze
10. Ukraine 1 Silber
11. Australien 2 Bronze
12. Weissrussland 1 Bronze
13. Spanien 1 Bronze
14. Aserbaidschan 1 Bronze

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