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Frauenachter klettert in der Tabelle nach oben

Ruderverein Rauxel 1922 e.V., Inga DöhringDie flyeralarm Ruder-Bundesliga feierte vergangenes Wochenende ihr Bergfest 2011 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Im Rahmen des Maschseefestes preschten die 48 sprintstärksten Achter-Mannschaften Deutschlands über die 350 Meter-Strecke nahe dem Arthur-Menge-Ufer. Darunter auch das RBL-Team des Ruderverein Rauxel vom Rhein-Herne-Kanal.

Die Frauen des Ruderverein Rauxel hatten mit ihrem 6. Platz am zweiten Regattatag in Münster bereits gezeigt, dass sie sich innerhalb der Top Ten 10 behaupten können. Um die Platzierung in der Tabelle zu festigen, musste also eine ähnlich gute Platzierung erreicht werden.

Im Time-Trial in Hannover traf der Frauenachter auf die Boote aus Berlin, Bremen und Offenbach. "Mit dem Wannsee-Express aus Berlin hatten wir einen schnellen Gegnern erwischt und somit einen schnellen Lauf", fasst Julia Starystach noch einmal den ersten Lauf zusammen. "Leider hatten wir uns noch nicht so ganz an die Streckenbedingungen des Maschsee gewöhnt und uns während des Rennens ein paar Krebse eingefangen. Da waren wir dann ganz schön baff, als wir trotzdem mit der achtschnellsten Zeit aufgeführt wurden." Im Achtelfinale waren die Mädels dann auf die Bedingungen mit Wind und etwas rauerem Wasser eingestimmt, konnten Marburg deutlich hinter sich lassen, für das Boot aus Heidelberg reichte es aber nicht ganz. Somit musste der Sieg im Viertelfinale her, um noch um die Plätze 5 bis 8 mitfahren zu können. Gesagt, getan. Die wenigen mitgereisten Fans schrien die Besatzung der roten Lore (Bootsname) nach vorn. Im Halbfinale am Nachmittag hieß der Gegner dann wieder Heidelberg. "Im Achtelfinale hatten uns die Baden-Württembergerinnen noch etwas über eine Sekunde abgenommen, das Halbfinale war dann schon um einiges spannender. Die Hälfte der Strecke waren wir dran, auf den letzten Metern hat Heidelberg dann noch eins drauf gesetzt", resümiert Steuerfrau Svenja Prang. "Das Rennen hat aber trotzdem richtig Bock gemacht." Im Finale konnte der RVR dann das Boot aus Offenbach deutlich hinter sich lassen.

"Wir sind einfach total gut drauf", so Kira Soba. "Wir sind unglaublich motiviert und gehen mit Biss ins Training. Und auch wenn's mal nicht so läuft, halten wir zusammen." Trainer Alexander Lücke hat den Trainingsplan für die wenigen Wochen bis Hamburg schon ausgeteilt. "In Hamburg werden wir wieder angreifen und die Binnenalster rocken!"

Der Männerachter des RVR hatte es sich nach dem zweiten Regattatag in Münster zum Ziel gemacht wieder Plätze nach oben gut zu machen. Leider waren an diesem Regattatag vereinzelte Ruderer beruflich und privat verhindert, sodass es zunächst schlecht aussah. Jedoch konnte Coach Yorck Polus kurz vor dem Renntag noch leistungsstarke Neuzugänge verpflichten. Lukas Fuchs aus Mühlheim, Patrick Leineweber und Peter Kluge aus dem U23 Nationalteam und ebenfalls wie Dominic Imort vom Celler Ruderverein stärken das RVR-Team.

Jedoch hatte die neu zusammengesetzte Mannschaft wenig Zeit sich vorab optimal auf den Wettkampf vorzubereiten. "Die Kilometer auf dem Wasser fehlt dieser Mannschaft einfach", so Co-Trainer Kai Sporea. "Trainingseinheiten auf dem Wasser sind essentiell, um sich auf einander einzuspielen, um das Boot laufen zu lassen." So hatten die RVR-Männer Schwierigkeiten den richtig Rhythmus zu finden, um die entscheidenden Meter rauszuholen. "Dran waren wir einige Male, aber wir sind während der ersten Rennen einfach nicht zusammengekommen, haben alle unser eigenes Ding gemacht", resümiert Alex Lücke aus dem Stammkader des RVR.

Im letzten Rennblock, dem Halbfinale und Finale, platzte jedoch endlich der Knoten und  die Männer sackten sich zwei Siege ein - ein versöhnender Tagesabschluss. Der damit erkämpfte Platz 13 zeigt die Tendenz nach oben gegenüber Münster. Jetzt heißt es in den drei Wochen bis Hamburg (28. August) alles rauszuholen, Trainingskilometer zu ziehen und auf der Binnenalster wieder Anschluss zum Mittelfeld zu finden. Unterstützt werden sie dann auch vom frischgebackenen Junioren-Weltmeister Malte Jakschik.

Ruderverein Rauxel 1922 e.V.
Inga Döhring
Wartburgstraße 283 a
44577 Castrop-Rauxel

www.rv-rauxel.de

Frauenachter:
Steruerfrau: Svenja Prang  
Schlag: Magdalena Jakschik
Co-Schlag: Mona Wichmann

Mittelschiff und Bug:
Katrin Specka, Inga Döhring, Julia Starystach, Kira Soba, Lisa Schulte-Kump, Anke Verhoven, Frederike Stosz, Jeannine Balz

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