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Frauenachter: Zweistellig, unterbesetzt und doch zufrieden

36733_R_K_B_by_Dietmar_Meinert_pixelioMännerachter: Es muss besser werden - Bei der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover überraschte der Frauenachter vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) am Ende mit Platz zehn. Der Renntag begann beim Zeitfahren, dem ersten der fünf Sprints, nur mit Platz 15. Der RCGD-Männerachter landete auf dem enttäuschenden 14. Platz.

Auf dem Maschsee in Hannover gingen wie an jedem Renntag der Ruder-Bundesliga 48 Achter (1. und 2. Männerliga mit 16 bzw. 14 Booten sowie die Frauenliga mit 18 Booten) an den Start. Für alle Mannschaften ging es wieder darum, die Punkte der Tageswertung zu sammeln, um sich in der Tabelle zu behaupten.

Für die Germania-Frauen ging es lediglich mit Platz 15 los, keine gute Grundlage für die weiteren vier Rennen. Doch im Achtelfinale konnte der Melitta Achter Minden überraschenderweise geschlagen werden. Im Viertelfinale kämpfte sich der Achter sogar unter die Plätze neun bis zwölf. Das anschließende Halbfinale gegen Bremen wurde dann überraschender Weise gewonnen. Vorerst, beim direkten Weg zu Finale, war die Stimmung noch gedrückt. Der Jubel brach erst direkt vor dem Finalrennen aus. Erst dann erfuhren die RCGD-Ruderinnen mit 23 Hundertstelsekunden doch gesiegt zu haben. „Wir wunderten uns schon, warum die Bremer sich im Ziel nicht gefreut haben“, so Schlagfrau Maren Derlien, die noch leicht krankheitsgeschwächt erst zu diesem Rennen für Schlagfrau Kathrin Schmack ins Boot kam.

Im Finale um Platz 9/10 starteten die Germaninnen mit vollem Siegeswillen, was leider einen technischen Fehler zu Folge hatte. „Eine von uns hatte einen Krebs gefangen“, so Derlien, „das Boot musste erst wieder neu angeschoben werden.“ Eigentlich ist es unmöglich, in einem Sprintrennen wieder an den Gegner heranzufahren, es gelang den acht Ruderinnen inklusive Steuermann Jan Ladleif aber. Die dann recht unsaubere Ruderarbeit wurde den Düsseldorferinnen zum Verhängnis und bescherte ihnen Platz zehn. Damit konnte der zehnte Tabellenplatz gehalten werden (Punktgleich liegt Osnabrück auf Platz elf). „Wir sind am Ende sehr zufrieden“, so RCGD-Athletin Sarah Breucker. „Wir waren nicht optimal besetzt aufgrund von vorheriger Krankheit einiger von uns und einem Ausfall durch Alina Graßhoff vor Ort. So musste Kathrin Sommer von Steuerbord auf Backbord wechseln, was eine extrem schwierige Sache ist.“

Auch der Männerachter war nicht mit optimalen Voraussetzungen in den Wettkampf gestartet. Robin Tetzlaff, eine konstante Stärke der Mannschaft, fiel krankheitsbedingt aus. „Leider hatten wir doch erhebliche Probleme, mit den Gegnern mitzuhalten“, so Philipp Rüßmann. „Wir waren im Zeitfahren noch gut an der Spitze dran, unsere Leistung fiel dann aber dramatisch ab. Es nagt schon sehr an den Nerven, aus jedem Rennen mit einer Niederlage herauszugehen.“ Im vierten Lauf der Bundesliga in Hamburg (27.08.) muss unbedingt wieder ein kleiner Erfolg her. Trainer Martin Strohmenger weiß: „Wir müssen weiterarbeiten, um aus dem Abstiegsplätzen herauszukommen.“ Denn ab kommender Bundesliga-Saison 2011/2012 wird es wahrscheinlich die dritte Liga geben. Grund genug, sich noch mal zusammenzureißen und Punkte in Hamburg und abschließend in Krefeld zu sammeln.

RC Germania Düsseldorf

Homepage:
www.rcgermania.de

Maren Derlien

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