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Gold in der Vitrine

RC Germania Düsseldorf, Deutschland-AchterRCGD-Pressesprecherin Maren Derlien (MD) sprach mit dem zweimaligen Weltmeister Lukas Müller, der in der vergangenen Woche in Bled/Slowenien den Weltmeistertitel mit den Deutschland-Achter verteidigt hat.

MD: Lukas Müller, Sie haben WM-Gold mit dem Deutschland-Achter gewonnen. Wann haben Sie im Rennen den Sieg vor Augen gehabt
Lukas Müller: Auf den letzten 250 Metern vielleicht, man hatte aber immer noch Angst, dass was passieren kann. Genau genommen natürlich erst im Ziel. Nicht dass man noch unkonzentriert wird.

MD: Was waren die ersten Gedanken nach dem Zieleinlauf?
Lukas Müller: Da freut man sich einfach, dass man es geschafft hat. Und dass man jetzt die Zeit genießen kann.

MD: Wie nimmst du den klaren Vorsprung von etwa zwei Sekunden vor Großbritannien im WM-Finale war? Beruhigt das im Hinblick auf die Olympischen Spiele in London 2012?
Lukas Müller: Natürlich, aber mit Vorsicht. Wir müssen abwarten, wie die Briten zum Beispiel noch herumtaktieren und ihren Zweier, Vierer und Achter noch umbesetzen. Oder Kanada zum Beispiel, die waren 2010 nicht gut dabei und haben jetzt im Achter Bronze geholt. Wir müssen aufpassen und weiter hart trainieren. Aber tatsächlich hätten wir nie gedacht, dass es so deutlich wird.

MD: Es wird immer vom Druck von außen, auch von den Medien, gesprochen. Haben Sie den wahrgenommen?
Lukas Müller: Nee, was die Medien schreiben beeindruckt mich nicht. Man macht sich selber ja schon genug Druck. Ich selber will ja gewinnen.

MD: Haben Sie nach dem E. ON-Hanse-Cup in Rendsburg Urlaub oder wie geht es weiter?
Lukas Müller: Ende des Monats schreibe ich mehrere Klausuren. Ich muss also lernen und kann die Zeit nicht genießen, keinen Urlaub machen. Das lockere Training kann jeder für sich selbst gestalten. Ich werde wie immer viel Rennrad fahren. Am 1. Oktober geht das offizielle Training wieder los.

MD: Die nationale Konkurrenz ist bekanntermaßen groß. Das spornt sicherlich zusätzlich an, um auch in London weiter im Achter zu sitzen?
Lukas Müller: Ja, das stimmt. Aber ich sehe optimistisch nach vorne. Ich fahre weiter mit Maximilian Reinelt Zweier, wir werden alles geben. Unsere Kurve geht auch immer weiter nach oben. Wir machen einfach.

MD: Eine abschließende Frage zum Thema WM-Gold. Wo bewahren Sie Ihre Medaille auf? So wie manche Sportler in der Plastiktüte versteckt oder wie andere wiederum ganz präsent am Nagel an der Wand?
Lukas Müller: Die wichtigsten Medaillen (U23-WM-Silber, Henley-Medaille, 2mal WM-Gold, Anm. MD) liegen in der Vitrine. Man muss ja keine Angst haben, wirklich aus Gold sind sie ja nicht (schmunzelt).

MD: Eine letzte Frage zum kommenden Wochenende in Rendsburg. Wie motiviert ist man nach dem großen Erfolg mit dem verteidigten Weltmeistertitel?
Lukas Müller: Motiviert ist man grundsätzlich immer. Man will ja gewinnen. Aber im Vergleich zum Vorjahr, wo der Hanse-Cup noch vor der WM war, können wir jetzt entspannter in den Norden fahren. Neben den Niederlanden sind Australien und die USA am Start. Großbritannien hat abgemeldet, will Ruhe haben. Spannend wird es in jedem Fall.

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