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Hacker und Waleska gewinnen - Hartig überrascht

Die 11. Deutschen Kleinbootmeisterschaften fanden bei schwierigen Windbedingungen auf dem Beetzsee in Brandenburg am Sonntag morgen komprimiert ihren Abschluß. In knapp eineinhalb Stunden konnten die zahlreichen Zuschauer und Medienvertreter Rudersport der absoluten Weltklasse bewundern.

benno-buschmann_pixelio.deTrotz starkem Gegenwind ruderten im ersten Finale vier Männer--Zweier noch an der 1500m Marke fast gleichauf der Tribüne entgegen. Dann setzten sich Gregor Hauffe und Florian Menningen leicht ab, dicht bedrängt von Toni Seifert und Sebastian Schmidt. Mit 14 Hundertsteln Vorsprung sicherte sich die Kombination aus Ratzeburg und Leverkusen den Meistertitel, der dritte Platz ging an Adamski/ Käufer. Momentan gilt erst einmal die Konzentration auf das Kleinboot und den Vierer für die Internationale Regatta in Essen, dann werden die Verantwortlichen die weiteren Perspektiven für die Saison mit Hartmut Buschbacher abstimmen.

Im Frauen-Zweier ohne konnten sich Marlene Sinnig und Kerstin Hartmann von der Renngemeinschaft Crefeld/ Ulm durchsetzen und letztlich mit mehr als einer Länge vor Reinert/ Wengert und Schmutzler/ Hennings gewinnen. Auch hier sind die ersten vier Boote nicht weit voneinander entfernt, vor allem wenn man die Windbedingungen berücksichtigt. „Nach dem Start haben wir einen Riesenkrebs gezogen, dann lief es aber gut und der Endspurt hat noch einmal gesessen“, sagte Marlene Sinnig, die überglücklich nach Zielüberquerung die Arme in die Höhe riss.

Im Leichtgewichts Männer-Zweier ohne dominierten die Saarbrücker Ruderer, denn mit den Kühner Brüdern gewannen die erfahrensten Ruderer hier deutlich mit mehr als zwei Längen auf die Schömann-Finck Brüder mit Jost (Treis-Karden) und Mathias (Saarbrücken). Auf dem Bronzerang kamen die jungen Treis-Kardener Oberhausen/ Prigge ein, die im letzten Jahr bei der JWM Silber holen konnten.

Marie-Louise Dräger fuhr am Wochenende einsame Rennen, das sollte auch im Finale so sein. Doch trotz eines ungefährdeten Siegs war die Rostockerin nicht zurieden. "Heute lief es nicht so gut, das hatte ich anders geplant. Ich hatte mit den Unterarmen Probleme", so Dräger nach dem Rennen. Auf Silber ruderte Anja Noske (Saarbrücken), dahinter die erfahrene Würzburgerin Laura Tibitanzl. Julia Kröger holte für Hamburg den vierten Rang. Insgesamt sehr große Abstände in diesem Finale, die durch die Windbedingungen hervorgerufen wurden.

Im Finale des Leichtgewichts-Männer Einer hatten im Vorfeld alle mit einem Sieg des Gießener Jonathan Koch gerechnet, doch es wurde das Wochenende der jungen Wilden. Lars Hartig von der Friedrichsstädter RG dominierte schon im Viertelfinale und ruderte wie entfesselt. Aber die Kräften hielten und im Finale drehte Hartig ab Streckenhälfte richtig auf und verwies den jungen Karlstädter Hochbruck auf den Silberrang. Dahinter hatte lange Koch in Schlagdistanz um den Sieg mitgerudert, musste sich dann aber im Finale heftigen Angriffen von dem Frankfurter Michael Wieler ausgesetzt sehen. Wieler hatte sich bei dem starken Gegenwind die Kräfte besser eingeteilt und holte sich mit knapp 2 Zehnteln Vorsprung Bronze.

Im Frauen-Einer hatte sich Peggy Waleska mit den Bedingungen am besten auseinandergesetzt, denn sie ruderte erst auf den letzten 500m in die Führung und verwies Christiane Huth (Potsdam) und Stephanie Schiller (Potsdam) auf die Plätze. Sophie Dunsing und Tina Manker kamen auf den Plätzen ein.

Auch Marcel Hacker zeigte im Finale, dass er seine große Erfahrung im Skiff nutzen kann. Er ruderte an der 1000m Marke mit knapp 5 Sekunden hinter dem führenden Karsten Brodowski nur auf Rang 4, um dann unwiderstehlich anzugreifen. Letztlich siegte er deutlich vor dem Rostocker Krüger und Eric Knittel (BRC), der Karsten Brodowski noch abfangen konnte. Insgesamt waren hier sechs starke Skuller im Finale, die nicht weit auseinander lagen. Mit den Ruderern des B-Finale, dass durch Tim Bartels dominiert wurde, hat der Skullbereich starke Männer vorhanden.

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