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Leichtgewichts-Männer-Vierer holt Silber bei den Europameisterschaften

Der Deutsche Ruderverband (DRV) geht mit einer Silbermedaille aus den Ruder-Europameisterschaften, die im weißrussischen Brest stattfanden. Der Leichtgewichts-Männer-Vierer ohne Steuermann mit Jost (Treis-Karden) und Matthias Schömann-Finck, sowie Martin und Jochen Kühner (alle Saarbrücken) sicherte sich nach einem harten Rennen die Silbermedaille hinter Frankreich. Jochen Kühner: "Mit den Franzosen haben wir gerechnet, wir sind die ersten 500m zu verhalten angegangen. Wir freuen uns aber über die Medaille in diesem starken Feld".

benno-buschmann_pixelio.deDer Männer-Doppelvierer mit Rene Bertram (Magdeburg), Daniel Makowski (Hamburg), Philipp Wende (Wurzen) und Rene Burmeister (Rostock) konnte sich im Finale steigern und lange auf der Silberposition rudern. Doch am Ende kamen die Weißrussen und die Polen stark auf, Europameister wurde souverän das Boot aus der Ukraine. Das deutsche Quartett konnte letztlich in diesem erstklassig besetzten Feld den vierten Platz belegen.

Der Männer-Zweier ohne mit Maximilian Reinelt (Ulm) und Hannes Heppner (Ratzeburg) und die jungen Hallenserinnen Michaela Schmidt und Anna Becker im Frauen-Zweier ohne erreichten einen sechsten Platz im Finale. DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher: "Die Ergebnisse sind in dem Bereich, den wir erwartet haben. Deshalb bin ich zufrieden, auch wenn ich mir in manchen Bereichen mehr erhofft hatte. Der Leichtgewichts-Männer-Vierer ohne hat die Leistungen sicherlich mit der Silbermedaille gekrönt. Sonst sind wir mit Sportlern, die es knapp nicht zur WM geschafft haben und Nachwuchsleuten angetreten. Insgesamt fällt auf, dass die Verbände die EM sehr wichtig nehmen und hier in Bestbesetzung antreten. Wir müssen und werden uns hier im nächsten Jahr besser vorbereiten. Unsere Schwächen in den Kleinbootleistungen und auch im Endspurt sind wieder heraus gekommen. Daran müssen wir insgesamt im Winter arbeiten."

Martin Gulyas (Halle) zeigte ein starkes B-Finale und sicherte sich den Sieg im Männer-Einer, damit erreichte er die siebte Position der Europameisterschaften. Dies gelang auch Carina Bär (Heilbronn) und Julia Lepke (Rostock) im Frauen-Doppelzweier. Ulrike Törpsch (Pirna) holte sich im B-Finale des Frauen-Einer einen vierten Platz und erreichte damit den zehnten Platz in dieser anspruchsvollen Bootsklasse.

Insgesamt fanden die Finalrennen der Ruder-Europameisterschaften bei hervorragenden Bedingungen vor knapp 5000 Zuschauern statt.  "Die Regattaanlage in Brest ist eine der besten Strecken auf der Welt. Wenn die Anreise für die meisten Länder mit den Grenzformalitäten nicht so aufwändig wäre, würden hier regelmäßig die wichtigsten Regatten der Welt ausgetragen", ist Dag Danzglock überzeugt.

Auch auf politischer Ebene erzielte der DRV einen Erfolg. Dag Danzglock, Vorstand Wettkampfwesen und Öffentlichkeitsarbeit im DRV, wurde auf der Vollversammlung mit 19 : 10 Stimmen gegen den Präsidenten des Portugiesischen Ruderverbandes (Antonio Marques) im European Management Board bestätigt.

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