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Männer-Skull-Nationalteam: Auftaktlehrgang in der olympischen Saison

399743_R_B_by_Thomas_Max_Mueller_pixelioNur wenige Wochen nach dem Verbands-Ruderlager im sonnigen Portugal, versammelte sich die  männliche Skuller-Elite des DRV in Ratzeburg zu einem fünftägigen Lehrgang. Hauptbestandteil dieser Zusammenführung durch Bundestrainer Markus Schwarzrock, war die aktuelle physiologische Leistungsüberprüfung auf dem Ergometer.

Mittels des Stufentests, welcher von der Sportmedizin der Universität Ulm durchgeführt wurde, und insbesondere dem einen Tag später folgenden 6 km Wettkampftests, konnten sich der verantwortliche Bundestrainer sowie der Cheftrainer des DRV, Hartmut Buschbacher, ein aktuelles Bild über die Leistungsfähigkeit der besten 10 schweren und vier leichten Skuller des Deutschen Ruderverbandes machen. Diese Disziplingruppe bot bei der WM 2011 mit dem Gewinn von zwei äußerst dramatischen Silbermedaillen und zwei vierten Plätzen  ein sehr geschlossenes und erfolgreiches Bild in den olympischen Bootsklassen an. Mit 18:36 Minuten absolvierte der Schlagmann des diesjährigen Männer-Doppelvierers (M4x), der Dresdner Tim Grohmann, diese Strecke als schnellster, gefolgt vom Rendsburger Bootskamerad Lauritz Schoof (18:41 Min.) und Einerruderer Marcel Hacker (18:48 Min.) von der Germania Frankfurt. Für beide letztgenannten war es die persönliche Bestzeit.

Bei den leichten Skullern waren, wie so oft in den letzten beiden Jahren bei nationalen Überprüfungen, Linus Lichtschlag und Lars Hartig vorne. Der Friedrichstädter brauchte für die 6 Km lange Strecke 19:52 Min., sein Bootskamerad vom RC am Wannsee folgte mit einem Abstand von 4 Sekunden und belegte somit den zweiten Platz. Jonathan Koch, der sehr lange mit Lichtschlag die gleichen Durchschnittszeiten ruderte, musste auf den letzten 400 m ein wenig abreißen lassen und verfehlte die magische Schallmauer von unter 20 Minuten, um 4 Sekunden, erkämpfte aber eine persönliche Bestzeit. Der junge Würzburger Konstantin Steinhübel benötigte für die 6 km lange Strecke 20:11 Min. und stellte auch eine persönliche Bestmarke auf.

Die nachfolgenden drei Tage absolvierten die deutschen Skuller dann unter nicht immer den besten Witterungsbedingungen, ihr Training hauptsächlich im M4x und (Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier (LM2x). Krafttraining, Gymnastik und auch der Fußballsport rundeten ein insgesamt gelungenen Lehrgang in der Ruderakademie ab.
Bevor die nächsten beiden Verbandslager in Frankreich (Februar) und Portugal (März) stattfinden werden, geht es nun für einige wenige Tage in die Heimatvereine, bevor des dann Schlag auf Schlag mit den nächsten Leistungsüberprüfungen auf dem Ruderergometer (2 km Test), der Langstrecke in Leipzig und des „olympischen“ Frühtests in Köln-Fühlingen geht.

von Ralf Hollmann

Weitere Informationen finden Sie auf www.rudern.de

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