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Marie-Louise Dräger errudert den sechsten Titel bei den DM

pixelio_bredehorn_jDie Deutschen Meisterschaften (Kleinboot) fanden nun zum sechsten Mal in dieser Form statt, zum sechsten Mal konnte heute die Rostockerin Marie-Louise Dräger die Goldmedaille errudern. Doch ihr ekstatische Schrei auf dem Podium verriet, dass es in diesem Jahr sehr, sehr harte Arbeit war. Anja Noske (Saarbrücken) hatte lange geführt und sah fast wie die sichere Siegerin aus. Doch dann zündete Dräger, als auf der Tribüne niemand mehr damit rechnete, die Rakete und fuhr noch einmal vorbei. In ihrem Fahrwasser kam die Hanauerin Wagner auch noch einmal stark auf, letztlich wenige Zehnteln trennten sie dann von Silber in diesem Highlight des heutigen Tages. Auch Burmeister und Reimer konnten noch gut mithalten, so dass in dieser Bootsklasse die Leistungsdichte sehr hoch ist.

Im Männer-Zweier ohne zeigten Schmidt/Wilke eine sehr starke Leistung und sicherten sich die Golmedaille vor Schmidt/Seifert, die sich auf der Regatta von Rennen zu Rennen steigerten. Bronze ging an Drahotta/ Menke, die im Endspurt überzeugten.

Bei den Frauen haben wir momentan eine sehr starke Crew. Kerstin Hartmann (Ulm) und Marlene Sinnig (Krefeld) sind hier unschlagbar und hatten schon an der 1500m Marke das Rennen fest im Griff. Silber ging an Wengert/Sennewald vor Thiem/Kniest, die hier Bronze absicherten.

Im Leichtgewichts-Männer Zweier ohne sicherten sich die Weltmeister aus dem Saarland-Vierer Gold und Silber. Heute einfach einen Tick besser die Kühner-Zwillinge, die eine eindrucksvolle Galavorstellung auf den Beetzsee zauberten. Die Hamburger Seibt/Wichert überzogen auf den ersten Metern und führten, hier wird in Köln sicherlich noch einmal ein Angriff kommen. Wenn da der Saarland-Vierer nicht schon in Bled rudert, um sich gegen die internationale Konkurrenz zu behaupten.

Auch im Leichtgewichts-Männer Einer konnten die Zuschauer ein an Dramatik nicht zu überbietendes Schauspiel beobachten. Hatten fast alle Experten auf Lars Hartig (Friedrichstadt) getippt, zeigte der Berliner Lichtschlag ab der 1500m Marke seine Qualitäten. Hartig fightete und war auf Höhe der Tribüne am Anschlag, als der Führende vor der Ziellinie aufhörte. Hartig machte es im nach und war dermaßen fertig, dass er nicht mehr merkte, wie Lichtschlag sich ins Ziel rettete. Dieses Mißverständnis nutzte der Dresdner Keschka, um noch auf den Silberrang zu rudern. Hartig wird in Köln mit Wut im Bauch an den Start gehen, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Denn das diesjährige Feld war schon für Ruderpuristen ein Hochgenuß.

Bei den Frauen zeigte die Leipzigerin Thiele ihre ganzen Qualitäten. Sie ruderte ein sehr starkes Rennen und hielt im Ziel den Druck, den die junge Carina Bär (Heilbronn) entfachte, stand. Thiele war überglücklich und vor dem Siegersteg hatte man fast den Eindruck, dass ganz Leipzig gratulierte. Nicht enden wollte die Gratulationskur, aber nach der Leistung war das mehr als angebracht. Bronze holte die junge Julia Richter (Berlin), die starke Nerven und ein tolles Finish zeigte. Richter war auf der zweiten Streckenhälfte sehr stark. Lisa Schidla (Krefeld) trat mit Platz 5 den Beweis an, dass die junge Generation das Zepter übernommen hat. Das B-Finale war so prominent besetzt, dass man sich verwundert die Augen reiben konnte.

Im Männer-Einer dagegen holte Altmeister Marcel Hacker seinen insgesamt sechsten Titel und den Hattrick. Eric Knittel (Berlin) wollte es in diesem Jahr wirklich wissen und hatte schon im Halbfinale gestern getestet, aber Hacker zeigte sich ab der 1500m souverän. Auf dem dritten Platz der Magdeburger Rocher, der hier in den vier Rennen auch einen starken Eindruck hinterlassen hat.


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