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‘Red Bull Ready to Row’ schlägt hohe Wellen

RedBull_ReadytoRow_Marcel_Hacker_cFrankfurt, 3. Juni 2011 – „Das war das härteste Rennen, dass ich jemals in meiner Karriere gemacht habe“, sagte ein erschöpfter Marcel Hacker nach seinem Sieg bei Red Bull Ready to Row. „Aber auch das Geilste!“ Bei der ersten Ruder-Sprint-Staffel der Welt, die am Donnerstag in der MainArena Frankfurt hohe Wellen schlug, siegte das Aushängeschild des Deutschen Rudersports im ‚Great Eight’-Achter vor dem Seeclub Zürich und dem Sporthilfe-Achter. Rund 20.000 Rudersportfans, die die Traditionssportart heute von einer völlig neuen Seite gesehen haben, erlebten einen packenden Wettbewerb mit spannenden Staffelwechseln, heißen Duellen und großartigen Emotionen auf dem Wasser und vor allem bei der späteren Siegerehrung. Starker Wind und dadurch heftige Strömungen verzögerten den Aufbau zu Beginn des Wettbewerbs, so dass nur die beiden Halbfinale im Staffelmodus ausgetragen werden konnten. Den Sieg erkämpften sich Hacker & Co in einem Sprintwettbewerb im Achter über 800 Meter. Der Wettkampf musste pünktlich um 21 Uhr beendet werden, um die europäische Schifffahrtsstraße auf dem Main wieder freizugeben.

Einer-Spezialist Hacker, der sich am vergangenen Wochenende beim Weltcup in München über einen zweiten Platz freuen durfte, war hin und weg vom außergewöhnlichen Wettkampfformat, aber auch von der allgemeinen Resonanz: „Mit so einer starken Zuschauerkulisse vor der eigenen Haustür hätte ich nicht gerechnet. Das war der absolute Hammer. Schade, dass der Wind so stark war, dass die Aufbauarbeiten länger gedauert haben als geplant und der Wettkampf nicht bis zum Ende im Staffel-Modus durchgezogen werden konnte. Aber für uns Athleten war es auch so eine megageile Sache.“ Die Fahrrinne auf dem Main gehörte zwischen 19 und 21 Uhr heute ausnahmsweise ausnahmslos den kleinen Booten. Die großen Dampfer mussten in diesen zwei Stunden vor dem Holbeinsteg und dem Eisernen Steg an den Anker.

Red Bull Ready to Row – das gab es noch nie! Ein Staffelrennen mit Ruderbooten und einem menschlichen Staffelstab auf dem Wasser. Acht Sportler, vier Boote, 2 Wechselmarkierungen und 4 x 800 Meter Vollgas. Die Zuschauer entlang des Museumsufers und auf den Brücken schlugen nervös die Hände vors Gesicht, als die Boote mit Fullspeed an die Pontons heranrasten und erst im letzten Moment die Ruder in Gegenstromrichtung zum Bremsen in den Main schlugen. Hektik, Gebrüll, Anfeuerungsschreie unter den Athleten. Emotionen pur: Die Wechsel auf den 8 x 2 Meter langen, wackeligen Schwimmpontons hatten es in sich. „Sowas habe ich noch nie gesehen. Wahnsinn, mit welchem Tempo die Boote zum Wechsel rasten, aber klar, es darf keine Zeit verloren werden. Das war super spannend“, sagt Claudia Kerner, die vorher noch nie bei einem Ruderwettbewerb war. Wegen den Wechseln und den taktischen Herausforderungen geriet das Rennen zu einer Herausforderung für die Welt-Elite des Rudersports – auch, weil bei diesem einzigartigen Wettkampfformat nicht nur der Körper, sondern auch der Geist bis zum Anschlag gefordert wurden. Am Ende waren es die größeren Kraftreserven und die eisernen Nerven der hoch dekorierten Profis, die den Ausschlag für den ‚Great Eight‘-Sieg gaben.

Red Bull Ready to Row - das Endergebnis:
800 Meter-Sprint-Rennen im Achter

1. Platz Great Eight (mit etwas über einer Bootslänge Vorsprung):
Marcel Hacker (Kapitän), Karsten Brodowski, Michael Bieler, Martin Gulyas, Lassi Karonen, Tobias Kühne, Tim Maeyens, Ondrej Synek

2. Platz Seeclub Zürich (in einem Wimpernschlag Finale um Platz 2):
Erik Vils (Kapitän), Pascal Flory, Charles d´Oncieu, Olivier Gremaud, Pierre Glauser, Adrian Koller, Simon Gawlik, Tim Vollrath

3. Platz: Sporthilfe-Achter:
Felix Bach, Paul Heinrich, Kevin Rakicki, Hannes Ocik, Hubert Trzxeinsky, Alexander Egler, Jann-Edzard Junkhahn, Kay Rückrodt

Red Bull Deutschland GmbH
Osterwaldstrasse 10
80805 München
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