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Ruder-Bundesliga – 4. Lauf auf der Binnenalster Hamburgs

400901_R_by_Christiane_pixelioVier Hamburger Achter fiebern dem Heimspiel entgegen - Am Samstag, den 27. August 2011 gastiert nach 2010 bereits zum zweiten Mal die Ruder-Bundesliga in Hamburg. Mit dabei sind auch Hamburger Mannschaften. Platz 2, Platz 7, Platz, Platz 10 und Platz 14 – das sind die derzeitigen Platzierungen der zwei Hamburger Frauen- und zwei Männer-Achter.

Besonders spannend wird es somit für den Alsterachter der RG Hansa in der 1. Ruder-Bundesliga. Die Damen liegen gerade einmal zwei Punkte hinter den Tabellenführerinnen aus Krefeld. Der zweite Achter der RG Hansa befindet sich im hinteren Drittel der Tabelle, ist aber seit dem dritten Renntag in Hannover in aufsteigender Form. Die Männer-Achter des Ruderclubs Germania und des Ruderclubs Favorite Hammonia befinden sich im Mittelfeld der 1. Liga. Für beide Teams gilt es die seit 157 Jahren bestehende sportliche Rivalität aufleben zu lassen. Bislang trafen die Ruderrecken drei Mal innerhalb der Bundesliga direkt aufeinander – zweimal hatten die Aufsteiger der Favorite die Bugspitze in Front.

Hamburg, 23. August 2011 Ruder-Bundesliga auf der Hamburger Binnenalster – das ist Spitzensport zum Anfassen. Direkt am Neuen Jungfernstieg entlang rudern 48 Frauen- und Männerachter von der Lombardsbrücke auf den Jungfernstieg zu. 270 Meter beträgt die Streckenlänge, die die schnellsten Achter in unter 50 Sekunden runterrudern. Alle Rennen werden im KO-System – Boot gegen Boot – ausgetragen. Die Zuschauer können sich den ganzen Tag über auf packende Rennen freuen, die fast ausschließlich durch Foto-Finish entschieden werden.

Alsterachter will in Hamburg Grundstein für die Titelverteidigung legen

Die Frauen aus dem Alsterachter müssen die beiden letzten Renntage in Hamburg und eine Woche später in Krefeld gewinnen, um die Tabellenspitze zurück zu erobern. Damit würde sich der Alsterachter zum dritten Mal den Gesamtsieg der 1.Ruder-Bundesliga der Frauen sichern. In Hamburg wollen die Frauen von Trainer Michael Spoerke an die zuletzt starke Leistung anknüpfen. Den Punktevorsprung vom ersten Renntag in Frankfurt „verspielten“ die Ruderinnen in Münster mit einem technischen Fehler im Zwischenlauf. In Hannover kamen die Hamburgerinnen zurück und schlugen die Krefelderinnen deutlich mit zwei Sekunden im Finale. „Für uns lief es in Hannover einfach perfekt. Wir konnten fast alles umsetzen woran wir mit unserem Trainer Michael Spoerke gearbeitet haben. Das wollen wir natürlich noch mal wiederholen", so Sina Ingber, Teamleiterin des Alsterachters. Trotz des guten Ergebnisses üben sich die Hamburgerinnen wieder in Zurückhaltung: „Es ist nicht unbedingt immer ein Vorteil auf heimischem Gewässer zu fahren. Wir haben aber gute Fortschritte im Training gemacht. Das müssen wir aber auch erst einmal im Wettkampf wieder abrufen“, sagt Sina Ingber.

HANSA-Sprinter peilt Platzierung im Mittelfeld an

In den letzten Wochen haben die Frauen des HANSA-Sprinters besonders viel an ihrer Startschnelligkeit gearbeitet, um auf der kürzesten Strecke der Saison mit einer möglichst hohen Grundgeschwindigkeit ins Rennen zu kommen. „Nach den Rennen hat die Mannschaft wieder an Selbstsicherheit gewonnen und nun wollen wir die Teams im Mittelfeld angreifen“, sagt Sophie Borchert, Teamleiterin des HANSA-Sprinter. „Die Rennen vor heimischem Publikum motivieren besonders.“

Eine seit 157 Jahren bestehende Rivalität der zwei ältesten Ruderclubs blüht auf

Seit mittlerweile mehr als 157 Jahren gibt es sie – die sportliche Rivalität der Ruderclubs Germania und Favorite Hammonia. Seit dieser Saison blüht diese Rivalität zumindest auf dem Wasser wieder auf. Ob es auf der Binnenalster zum direkten Vergleich der Traditionsruderclubs kommen wird, steht noch in den Sternen. Vorerst müssen sich beide Mannschaften im Zeitfahren gegen andere Teams durchsetzen. Im Saisonverlauf trafen die Hamburger Teams drei Mal direkt gegeneinander an. Bisher die Favoriten zweimal die Bugspitze in Front.

Der Hamburger und Germania Ruderclub will vereinten Kräften unter die Top 4

„Natürlich wurmt es uns, dass der Fari-Achter uns schon zwei Mal geschlagen hat“, gibt Trainer Ralf Bockelmann zu. „Dennoch geht es für uns in erster Linie darum, uns ins erste Tabellendrittel zu rudern. Wir haben dazu in den letzten Wochen noch einmal die Trainingsintensität erhöht und an unserer Technik gearbeitet. Wir wollen hier beim Heimspiel vorne angreifen. Mein Team ist hoch motiviert.“ Für das bevorstehnde Heimspiel im Herzen der Hansestadt wird der Clubachter nun nochmals verstärkt. Mit Lasse Antczak und dem „Rückbrodt-Trio“ (Kay, Martin und Ole) werden 4 herausragende Athleten ihre Rollsitze im Boot einnehmen. „Die Mischung aus Sprintspezialisten und Leistungssportlern könnte ein möglciher Schlüssel zum Erfolg sein, denn auf der extrem kurzen Distanz von 270m zählt nicht nur pure Gewalt, sondern vielmehr auch die gemeinsame Technik“, kommentiert Schlagmann Richard Nagel die neuste personelle Bekanntmachung von Trainer Ralf Bockelmann.

Fari-Achter will in den einstelligen Tabellenbereich

Trainer Kai von Warburg vom Aufsteiger-Ruderclub Favorite Hammonia sieht den Wettkampf der beiden Mannschaft ähnlich sportlich: „Natürlich freuen wir uns, wenn wir vor den Germanen sind. In Hamburg wollen wir aber ganz andere Teams angreifen. Die Saison hat gezeigt, dass wir am Start sehr gut mitfahren können. Im Vergleich zu den anderen Teams haben wir als leichte Mannschaft den Vorteil weniger Masse beschleunigen zu müssen. Die mit 270 Metern lange Rennstrecke kommt uns daher sehr entgegen. Im Training haben in diesem Zusammenhang unsere Technik auf die kürzere Strecke angepasst, um uns schneller zu bewegen und noch mehr Vortrieb zu erzeugen.“ Die Fari baut in Hamburg zudem auf die beiden Leichtgewichts-Eichkranzsieger Morten Noske und Daniel Freistedt. „Die beiden haben sich gut in die Mannschaft eingefügt und sorgen gerade auf den letzten Meter für mehr Stabilität“, so der Trainer weiter. Man darf also gespannt sein, was die Fari-Crew auf der kürzeren Distanz leisten kann.

Der Hamburger und Germania Ruder-Club
www.der-club.de

Sönke Osmann

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