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Ruder-WM in Bled: Deutschland-Achter löst Olympia-Ticket mit Halbfinal-Sieg

Deutschland-Achter GmbH, Detlev SeybZiel Nummer eins ist geschafft: Der Deutschland-Achter ist in London 2012 dabei, hat sich mit dem souveränen Sieg im Halbfinale bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Bled den Einzug ins Finale und damit den Startplatz für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr gesichert. Im morgigen Finale (13.09 Uhr) nimmt das Flaggschiff des deutschen Sports als Favorit das Hauptziel ins Visier: die Titelverteidigung des WM-Titels.

Es wäre der Titel-Hattrick. Das gelang bislang erst einmal, zwischen 1989 und 1991. Der Trainer damals wir heute: Ralf Holtmeyer. Er war zufrieden, blieb aber gelassen, wie man es von ihm gewohnt ist. „Wir haben eine gute Ausgangssituation, aber wir müssen noch das Finale abwarten. Wir haben eine gute Chance zu gewinnen.“ Mund abwischen und nach vorne schauen. Auch die Mannschaft ging nach dem Rennen gleich zur Tagesordnung über: Nach dem Ausrudern auf dem Bleder See, ein paar Minuten auf dem Radergometer im deutschen Zelt auf dem Sattelplatz und einigen Interviews liefen die Ruderer entlang der Strecke gemütlich zurück zum etwa zwei Kilometer entfernten Hotel in der Stadt Bled. Entspannung war angesagt, schließlich steht 24 Stunden später schon der Saisonhöhepunkt an: das Finale mit den Großbooten aus Großbritannien, den Niederlanden, Kanada, Australien und Polen als Gegner. Die ARD wird das Rennen zeitversetzt im Zeitfenster zwischen 14.30 Uhr 15 Uhr übertragen. Eurosport 2 berichtet von 10 bis 13.30 Uhr live aus Bled.

„Ich schätze die Holländer als stärkste Konkurrenten ein“, meinte Steuermann Martin Sauer nach dem Halbfinale, in dem die Ruderer aus dem Nachbarland gut eine Sekunde nach dem deutschen Paradeboot ins Ziel kamen. Die Polen wurden überraschend Dritte vor den USA, die nun im B-Finale um den letzten direkten Finalplatz kämpfen müssen. Im zweiten Halbfinale, das etwa zweieinhalb Sekunden langsamer war, setzten sich die WM-Zweiten aus Großbritannien vor Olympiasieger Kanada und Australien durch.

Stimmen:
Kristof Wilke: „Wir sind etwas besser in Tritt gekommen als im Vorlauf. Um das Halbfinale habe ich mir keinen großen Kopf gemacht, wir sind schließlich hier, um unseren Titel erfolgreich zu verteidigen. Im Finale müssen wieder so ein Ding abfackeln.“

Lukas Müller: "Ich war vor dem Rennen schon sehr angespannt. Es kann ja immer etwas schief gehen. Ich persönlich bin nun sehr erleichtert, dass wir die Qualifikation für die Olympischen Spiele geschafft haben. Morgen gewinnen wir dann hoffentlich den Titel - so wie im vergangenen Jahr."

Maximilian Reinelt: „Wir müssen im Finale alle Boote auf dem Schirm haben. In so einem Finale entwickelt sich schließlich immer eine gewisse Eigendynamik. Gut war, dass wir keinen richtigen Ausbrenner fahren mussten. So haben wir noch Körner, um morgen einen drauf setzen zu können.“

Ralf Holtmeyer: „Wir dominieren im Moment das Achter-Feld. Ich glaube die anderen schockt das nicht mehr.“

Achter, Halbfinale: 1. Deutschland-Achter (Kristof Wilke, Florian Mennigen, Lukas Müller, Richard Schmidt, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Andreas Kuffner, Gregor Hauffe, Steuermann Martin Sauer 5:29,05 Minuten, 2. Niederlande 5:30,09, 3. Polen 5:30,75, 4. USA 5:34,07, 5. Ukraine 5:35,46, Neuseeland 5:37,26.

Zweier mit Steuermann gewinnt Hoffnungslauf
Weiterhin auf Medaillenkurs sind René Bertram, Florian Eichner und Steuermann Frederik Böhm, die sich mit ihrem Sieg im Hoffnungslauf sicher fürs Finale qualifizierten. Sie mussten aber mehr investieren, als ihnen lieb war. „Wir haben uns das Rennen einfacher vorgestellt. Denn im Rennverlauf hat sich bei den anderen Booten eine Eigendynamik entwickelt“, sagte René Bertram.

Der deutsche Zweier setzte sich zunächst erwartungsgemäß deutlich ab, führte zur Streckenhälfte mit über vier Sekunden. Die vier Boote, die gleich auf dahinter lagen, legten sich im Kampf um die Finalplätze mächtig ins Zeug, während das führende Boot zunächst konstant weiterfuhr, um im Endspurt dann noch einmal zuzulegen. „Da haben wir gezeigt, dass wir am Ende noch Kräfte mobilisieren und die angreifenden Boote auskontern können“, sagte Bertram.

Das Trio hat im Finale am Freitag eine Medaille fest im Blick, muss nach dem Hoffnungslauf aber auch mehr  Nationen als nur die Vorlaufsieger Australien und Italien im Blick haben. Bertram: „Wenn die anderen an einer Medaille riechen, können sie sicher alle noch mehr zulegen.“

Zweier mit Steuermann, Hoffnungslauf: 1. Deutschland (René Bertram, Florian Eichner, Steuermann Frederik Böhm) 7:02,80 Minuten, 2. Kanada 7:03,74, 3. USA 7:04,40, 4. Kroatien 7:04,41, 5. Frankreich 7:07,42, 6. Ukraine 7:22,98.

Bild: Detlev Seyb

Carsten Oberhagemann
Deutschland-Achter GmbH
Westerholz 87
44147 Dortmund

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Internet: http://www.deutschlandachter.de

 

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