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Souveräner Deutschland-Achter feiert mit Vorlaufsieg einen Auftakt nach Maß

RC Germania Düsseldorf, Maren Derlien, Müller, LukasEin Auftakt nach Maß: Der Deutschland-Achter gewann den Vorlauf bei den Weltmeisterschaften in Bled in der Souveränität, die man vom deutschen Vorzeige-Flaggschiff seit drei Jahren gewohnt ist. Mit dem nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Australien (2.), Polen (3.) und Neuseeland (4.) untermauerte das Team seine Favoriten- und Ausnahmestellung auf dem Bleder See.

„Auf den ersten 1.000 Metern waren wir bestimmend, ein Endspurt war nicht nötig“, sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer und ergänzte: „Bei den Problemen, die wir im Trainingslager mit Infekten hatten, lief es hier jetzt sehr gut.“ Schließlich stimmt ihn auch der Zeitenvergleich gegenüber den beiden anderen Vorläufen mit den Siegern Kanada und Großbritannien zuversichtlich. Die deutsche Crew fuhr die schnellste 500-Meter-Zeit und war auch im Ziel nur wenige Hundertstel Sekunden langsamer als die Kanadier, die sich mit einem Endspurt noch gegen Holland durchsetzten. Der dritte Vorlauf mit dem britischen und dem amerikanischen Achter war ganze fünf Sekunden langsamer.
"Noch nicht alles perfekt"

Dennoch war das Team nicht ganz zufrieden mit dem Rennen. „Es lief noch nicht alles perfekt. Das letzte Rennen ist ja schon sieben Wochen her. Da ist es normal, dass die gewohnte Routine in den hohen Schlägen noch nicht da sein kann“, meinte Kristof Wilke und fügte hinzu: „Im Halbfinale treffen wir auf harte Gegner. Da müssen wir ein, zwei Schüppen drauflegen, um dann im Finale da zu sein, wo wir hinwollen.“ Der eigene Anspruch ist hoch, schließlich wollen die Recken aus dem Achter am Donnerstag zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille umgehängt bekommen.

Der Weg dorthin ist aber ein neuer. Weil insgesamt 13 Achter in Bled am Start sind, muss ein Halbfinale gefahren werden. Hier geht’s am Mittwoch neben dem Finaleinzug auch um die Olympia-Qualifikation. Dass dann zwei Rennen binnen 24 Stunden zu fahren sind, sei unglücklich, aber nicht zu ändern. „Der Zeitplan kommt uns schon etwas komisch vor, aber wir nehmen es, wie es ist, und arrangieren uns damit“, sagte Steuermann Martin Sauer.
Weitere Stimmen

Gregor Hauffe: „Wir haben das Soll erfüllt und uns gut präsentiert. Auch wenn wir am Start etwas losgestolpert sind, sind wir zu meiner Verwunderung die schnellste 500-Meter-Zeit gefahren. Dass es im Vorlauf so gut lief, gibt uns Selbstvertrauen für die weiteren Rennen. Das Halbfinale gehen wir wie jedes andere Rennen an und versuchen zu gewinnen.“

Maximilian Reinelt: „Am Start sind wir gut weggekommen, ab 1.000 Metern haben wir das Feld kontrolliert und sind ohne Endspurt ins Ziel gefahren. Die Bedingungen auf dem herrlich gelegenen See waren nicht so schön. Ich kam mir vor wie in einem Wellenbad. Aber durch die Welle mussten ja alle durch."


Ergebnis Vorlauf:
1. Deutschland    5:29,92 Minuten
2. Australien    5:31,11 Minuten
3. Polen    5:31,64 Minuten
4. Neuseeland    5:35,38 Minuten


Teamname:
RC Germania Düsseldorf

Lizenznehmer:
Ruder-Club Germania Düsseldorf e.V. 1904

Homepage:
www.rcgermania.de

Trainingsgewässer:
Medienhafen Düsseldorf

Maren Derlien

Bild: 2011.08.28_Ruder-WM_Müller, Lukas (4.v.re)

 

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