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Treppchenplatz verpasst

519155_R_by_Karl-Heinz_Laube_pixelioDennoch gute Stimmung bei Lübecker Bundesliga-Achter auf der Hamburger Binnenalster

Die Ruder-Bundesliga machte am vergangenen Samstag Station auf der Hamburger Binnenalster. Im Herzen der City traten rund 40 Achter aus ganz Deutschland auf der spektakulären 350 Meter Distanz in der 1. und 2. Bundesliga gegeneinander an. Mit dabei Deutschlands nördlichster Vertreter von der Lübecker Ruder-Gesellschaft.

Schlechter Start im Zeitrennen

Nach vielversprechenden Leistungen im Training hatte sich Schlagmann Finn Brose mit seinen Männern viel vorgenommen. Im letzten Jahr wurde in Hamburg mit einem zweiten Platz das beste Saisonergebnis eingefahren. Ein Ergebnis unter den Top 3 des Zeitrennens sollte nicht nur für einen vermeintlich leichteren Gegner im Achtelfinale sorgen. In erster Linie wollte man sich als jüngstes Team im Starterfeld das nötige Selbstvertrauen für die folgenden Ausscheidungsrennen verschaffen.
Enttäuschung nach dem Rennen: Nach verpasstem Start konnte der Lübeck-Achter so nur dem enteilten Boot vom Ruder-Club Witten hinterherfahren. Auch in der Gesamtschau aller Achter fand sich das Team nur auf Rang 14 wieder.

„Comeback“ im Achtelfinale

Konsequenz aus dem mäßigen Abschneiden im Zeitrennen war ein starker Gegner im Achtelfinale. Neben dem LRG-Team machte der Rhein-Ruhr-Achter aus Duisburg fest. Die Ruderer von der Wedau waren im Quervergleich eine gute halbe Sekunde schneller gewesen. Nur ein Sieg konnte noch eine Weichenstellung in die vorderen Plätze gewährleisten. Das Team der Lübecker Ruder-Gesellschaft zeigte Courage. Mit technisch sauberer Wasserarbeit und hohen Frequenzen zog man mit einer halben Bootslänge am Gegner vorbei und sicherte sich so die Chance auf eine Spitzenplatzierung.

Die Setzung des folgenden Viertelfinales steigerte den Druck auf das junge Team, das nun neben dem bisher bestechend auftretenden Boot aus Hannover als Außenseiter an den Startpontons lag. Trotz einer offensiven Startphase musste man sich mit einer Endzeit von 41,49 Sekunden  den stark auftretenden Niedersachsen geschlagen geben.

Mit großem Einsatz auf Platz 6

Die Niederlage im Viertelfinale machte zwar die Aussichten auf einen Podiumsplatz beim norddeutschen Heimspiel zunichte. Durchreichen lassen wollte sich aber niemand im Boot: Mit einem Sieg im Halbfinale würde es zumindest im Endlauf noch einmal um einen Achtungserfolg gehen.

Gegner war der WILO-Achter aus Dortmund: Zwar nicht ganz so schnell wie die Ruderer des dort ansässigen legendären „Deutschlandachters“, aber keinesfalls zu unterschätzen.

Im bisher besten Rennen des Tages reichte es zu einem verhältnismäßig klaren Sieg mit einer halben Sekunde Vorsprung und damit zum Einzug in den Endlauf um die Platzierungen 5 und 6.

Hier lag die Favoritenrolle klar beim Aufstiegskandidaten aus Pirna. Mit Rang 3 in der Tabelle bisher immer eine Klasse besser als der Lübeck-Achter. Diese Prognose sollte sich bewahrheiten. Zwar wurde über das gesamte Rennen Tuchfühlung gehalten, für eine Überraschung reichte es aber nicht.

Für Junioren-WM-Teilnehmer Gwinyai Machona aber kein Grund zum Ärger: „Platz 6 geht in Ordnung. Insbesondere in den letzten beiden Läufen hat es richtig Spaß gemacht. Das Team wurde von Rennen zu Rennen besser.“

Saisonfinale in Krefeld

Der Achter steht nun vor dem abschließenden Renntag in Krefeld auf Platz 6 der Tabelle. Trainer Björn Lötsch: „Wir haben 15 Punkte Rückstand auf Platz 3. Der Aufstieg für Berlin ist sicher, Rüdersdorf, Pirna und Hameln werden um die übrigen Plätze kämpfen. Für uns kann es nur darum gehen, mit einem guten Ergebnis noch auf Rang 5 vorzufahren, dafür müsste aber auch Hannover sieben Plätze hinter uns landen.“

Das Saisonfinale beim letztjährigen Ligachampion aus Krefeld startet am 03. September.

Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885
www.lrg1885.de

Pressesprecher: Udo Sonnenberger

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