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Viertelfinale verloren, fünften Platz gewonnen

flyeralarm Ruder-BundesligaMit einer Hundertstel Sekunde hat es nicht für die Finalrunde der besten Vier gereicht – Heidelberger Leben-Achter jetzt auf Tabellenplatz 3 der 1. flyeralam Ruder-Bundesliga Frauen.

Der Heidelberger Leben-Achter erreichte am dritten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover den 5. Platz. Nach einer knappen Niederlage im Viertelfinale konnten die Ruderinnen nur noch im Kampf um die Plätze fünf bis acht eingreifen, wo sie aber letzten Endes den fünften Platz behaupten konnten.

Nach einer zufriedenstellenden Vorbereitung am vorherigen Wochenende in Heidelberg waren Lisa-Maria Bode und Vera Dohmen vom Karlsruher RV Wiking sowie Laura Jensen, Iris Mildenberger, Anna-Lena Schatten, Stephanie Primus, Maria Hünecke, Inken Töwe, Katharina Fricke und Steuerfrau Ines Funke vom Heidelberger RK zuversichtlich nach Hannover gefahren, um ihren zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Beim Zeitfahren startete der Achter wie bisher auch etwas träge mit Platz fünf in den Wettkampftag. „Wir brauchen anscheinend erstmal ein Rennen, um für die Sprintstrecke warm zu werden“, schmunzelte Lisa-Maria Bode. Das anschließende Achtelfinale gegen die Achter vom RV Rauxel und Heartlight Marburg wurde gewonnen.

Im Viertelfinale ging es um den Einzug in die Finalrunde der besten vier Frauen-Achter jedoch gegen die Tabellenführerinnen vom Crefelder RC und die Bonner Rheinperlen. Letztere hatten an diesem Renntag mit einem dritten Platz beim Zeitfahren gezeigt, dass sie wieder ein heißer Kandidat auf die Medaillenränge sind. Alle drei Boote explodierten aus den Startblöcken und waren auf der Strecke nicht bereit, den Gegnerinnen irgendeinen Vorteil zu überlassen. Im Ziel lag das Feld immer noch dicht beieinander, jedoch hatten die Krefelderinnen einen Luftkasten Vorsprung und auch die Bonner RG hatte mit einem starken Endspurt ihren Bugball eine Hundertstel Sekunde vor dem Heidelberger Leben-Achter über die Ziellinie geschoben. „Schade, dass wir nach einem extrem guten Start und dreißig Spurtschlägen auf den letzten Metern nicht mehr ganz exakt zusammen gerudert sind“, beurteilte Vera Dohmen direkt danach das Rennen. „Das hat uns vermutlich die Hundertstel gekostet und ist für die nächsten Rennen noch verbesserungsfähig.“

Drei Stunden nach dem verlorenen Viertelfinale musste die Mannschaft wieder auf den Maschsee, um gegen Rauxel, Essen und Offenbach um Platz fünf bis acht zu kämpfen. Im Halbfinale konnte sich der Heidelberger Leben-Achter bei auffrischendem Wind etwas unsauber gerudert gegen den startstarken Achter vom RV Rauxel durchsetzen, wenn auch nur mit einem knappen Bugkasten Vorsprung. Für das Finale gegen Essen schien Trainer Andreas Dorbach jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben seine Mannschaft anzuspornen, und Heidelberg konnte die Gegnerinnen aus dem Ruhrgebiet mit einer Bootslänge schlagen. „Das war ein Rennen wie wir es fahren wollten, vom Start bis zum Ziel gemeinsam gefahren“, freute sich Vera Dohmen über die Steigerung. „Es ist schwierig, sich nach einer knappen Niederlage wie gegen Bonn nochmal für die nächsten Rennen zu motivieren und beim Kampf um die Platzierung wieder Alles zu geben. Daher bin ich zufrieden mit der Mannschaft und jeder einzelnen Ruderin, dass sie in dieser Situation ihre Leistung abrufen konnten“, so Trainer Andreas Dorbach nach dem letzten Rennen.

Die Mannschaft war zwar etwas unzufrieden mit dem fünften Platz, da sie damit unter den Erwartungen und auch Möglichkeiten geblieben war. Aufgrund der guten Ergebnisse der vorherigen Renntage und Platzierungen der direkten Gegner um die Tabellenplätze aus Bonn liegt der Heidelberger Leben-Achter jetzt auf dem dritten Tabellenplatz von 18 Achtern der 1. Frauen-Bundesliga.

Katharina Fricke

Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.
Neuenheimer Landstraße 3a
69120 Heidelberg

www.heidelberger-leben-achter.de, www.heidelberger-ruderklub.de
www.krv-wiking.de
www.ruder-bundesliga.de

Foto: 20110807_HLEAchter_Hannover_Rennen.jpg: Der Heidelberger Leben-Achter kämpft in Hannover auf dem Maschsee um die Plätze in der RBL (v.l. Stfr. Ines Funke, Katharina Fricke, Inken Töwe, Vera Dohmen, Stephanie Primus, Josefa Dengler, Anna-Lena Schatten, Iris Mildenberger und Laura Jensen)(Bildmaterial: flyeralarm Ruder-Bundesliga)


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