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Wie Phönix aus der Asche: Der Wannsee-Express ist zurück

241004_R_K_by_Benno_Buschmann_pixelioAm Wochenende fand die dritte Etappe der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover statt. Wie schon in den letzten Jahren war sie eingebettet in das Hannoveraner Maschseefest. Die Damen des Wannsee-Express mit großen Zielen vor der 3. Etappe

Nach dem enttäuschenden 12. Rang vor vier Wochen in Münster galt es nun wieder Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. Darauf hatten sie sich zwei Wochen zuvor mit einem gemeinsamen Trainingswochenende auf dem Berliner Wannsee intensiv vorbereitet und sahen ihren Aufgaben optimistisch entgegen. Erstmals in diesem Jahr mit im Boot saß Charlotte Arand vom Mainzer Ruderverein, die sich für die verhinderte Anna Kluchert (Ruderklub am Wannsee) in die Riemen legte, um den bewährten Kader zu unterstützen.

Mit einem  gewonnen Lauf und der viertschnellsten Gesamtzeit im Time-Trial hatten sich die Mädels von Wannsee und Rhein eine gute Ausgangsposition für die kommenden Rennen geschaffen. Anders als in Münster konnten sie mit einem Sieg im Achtelfinale gleich in die vordere Tabellenhälfte vormarschieren. Auch im Viertelfinale mussten sie sich nur dem Ligachampion der vergangenen Jahre, dem Alsterachter aus Hamburg, geschlagen geben und erreichten somit souverän das selbstgestellte
Minimalziel dieses Renntages,  die Rückkehr unter die Top 4.

Der Wannsee-Express mischt wieder ganz vorne mit.

Hochmotiviert gingen die Mädels im Halbfinale gegen den Träger des gelben Trikots, den Frauenachter des Crefelder RC, ins Rennen. Nach einem fulminanten Start lieferten sich beide Achter einen packenden Bord-an-Bord-Kampf. Ab Streckenmitte machte sich die doch deutlich größere Anzahl der gemeinsamen Trainingskilometer auf Seiten der Crefelderinnen bemerkbar. Die Ruderinnen aus der Seidenstadt konnten sich vom Berliner Boot absetzen und somit blieb dem Wannsee-Express der Start im kleinen Finale um Platz drei und vier.

Im letzten Rennen des Tages ging es nun gegen die Bonner Rheinperlen in den Kampf um die Bronzemedaille. „Wir haben uns im Laufe des Tages  von Rennen zu Rennen gesteigert und wieder zur gewohnten vereinten Stärke zurückgefunden. Nun wollten wir endlich den Sack zumachen und uns wieder einen Platz auf dem Treppchen sichern,“ so Schlagfrau Berit Krüger (Mainzer Ruderverein).

Entsprechend entschlossen gingen die Mädels an das Rennen heran. Mit einem explosiven Start schob der Wannsee-Express, angespornt von Steuerfrau Nicola Petri (Ruderklub am Wannsee), seine Bugspitze bereits auf den ersten Schlägen vor die des gegnerischen Bootes. Doch dem Team um Schlagfrau Berit Krüger wurde nichts geschenkt. Die Bonnerinnen kämpften weiter und konnten sich auf den letzten Schlägen noch einmal gefährlich nah an das Berliner Boot heranschieben. Völlig ausgepumpt lagen beide Mannschaften im Ziel. Dann folgte Stille auf dem Wasser, mit bloßem Auge war der Gewinner der Bronzemedaille nicht auszumachen. Die Anspannung in beiden Booten war förmlich greifbar, bis schließlich RBL-Initiator Arne Simann das erlösende Ergebnis verkündete: Berlin schlägt Bonn mit 4/100 Sekunden und erkämpft sich somit seinen ersten Flaschenöffner in der Saison 2011.

Ohrenbetäubender Jubel brandet in der Maschee-Arena auf. „ Endlich ist der Knoten geplatzt. Wir sind zurück auf dem Treppchen. Vom zweiten zum dritten Renntag haben wir uns um neun Plätze gesteigert! Und jetzt können wir auf den letzten Regatten nochmal so richtig zeigen, was in uns steckt,“ freut sich Barbara Karches.

Hochmotiviert geht der Wannsee-Express in den letzten Monat der RBL-Saison 2011. Man darf gespannt sein, was die Renntage in Hamburg und Krefeld noch bringen werden.

Weitere Informationen über die Frauen des Wannsee-Express können auf der Facebook-Teamseite http://www.facebook.com/pages/Wannsee-Express/124816180871841?sk=info und auf  dem Blog des Achters http://wannsee-express.blogspot.com/ nachgelesen werden.

Ruderklub am Wannsee e.V.
wannsee-express.blogspot.com

Sybille und Ricarda Exner

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