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DM Schwimmen Wuppertal: Schlussspurt der EM- und WM-Qualifikation Lange:

pixelio_m_e „Staffeln Bestandteil der Strategie ‚London 2012’“

Wuppertal (dsv) Mit den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Wuppertal vom 11. bis 14. November 2010 wird die heiße Phase der laufenden Kurzbahn-Saison eingeleitet. Nach Ende der Weltcup-Saison geht es nun im Schlussspurt um die Tickets für die Kurzbahn-Europameisterschaften in Eindhoven (25. bis 28. November 2010) und die Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Dubai (15. bis 19. Dezember 2010). Für die 16. Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften (seit Wiedereinführung 1994) haben insgesamt 682 Aktive aus 176 Vereinen 2137 Einzel- und 114 Staffelmeldungen abgegeben.  

Über die Weltcup-Serie haben bereits sieben Athleten die Normzeiten für die Kurzbahn-EM unterboten. Bundestrainer Dirk Lange ist sich sicher, dass in Wuppertal „noch einige Normerfüller hinzukommen werden“ und geht von einem 20- bis maximal 25-köpfigen Team für Eindhoven und zehn Teilnehmern für die WM in Dubai aus. „Alle, die es bisher geschafft haben, haben erfahrungsgemäß auch gute Chancen, bei der EM vorne dabei zu sein“, erklärt Lange und denkt dabei vor allen an Paul Biedermann (Halle/Saale), Steffen und Markus Deibler (beide Hamburg), die Berliner Dorothea Brandt und Benjamin Starke sowie Marco Koch (Darmstadt). „Wir werden versuchen, alle Staffeln zu nominieren, sofern sie konkurrenzfähig sind, und alle Einzelstrecken mit Normerfüllungen.“ Die Staffeln sind, so Lange, „für die Nationalmannschaft ein wesentlicher Bestandteil der Strategie ‚London 2012’. Insofern genießen sie höchste Priorität.“

In zehn der 36 Einzelrennen (zusätzlich vier Staffel-Wettbewerbe) wird es in der architektonisch einzigartigen Wuppertaler Schwimmoper auf jeden Fall neue Titelträger geben. Ihre Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen werden der 77-malige Deutsche Meister Thomas Rupprath (50 m Rücken, 100 m Lagen) aus Rostock, der im Juni dieses Jahres seinen Rücktritt erklärte. Ihre Karriere beendet hat auch Janne Schäfer (Heidelberg/50 m Brust). Die Essenerin Daniela Samulski (50 m und 100 m Rücken, 50 m Schmetterling) konzentriert sich derzeit auf ihr Studium, der Magdeburger Helge Meeuw (100 m Rücken) erwartet mit Lebensgefährtin Antje Buschschulte im Dezember ein Kind. Fehlen werden zudem die Titelverteidiger Felix Wolf (Potsdam/200 m Rücken), Isabelle Härle (Heidelberg/800 m Freistil) sowie Franziska Hentke (Magdeburg/200 m Schmetterling).

Mit insgesamt fünf Meistertiteln – 50 m, 100 m und 200 Freistil sowie 50 m und 100 m Schmetterling – war Steffen Deibler im vergangenen Jahr der „Star“ der Titelkämpfe in Essen. In der Wuppertaler Schwimmoper wird der 23-Jährige nun versuchen, alle Titel zu verteidigen. Gleiches gilt für Theresa Michalak (Halle/Saale), die vor Jahresfrist über alle drei Lagenstrecken (100 m, 200 m und 400 m) triumphierte und damit gemeinsam mit Daniela Samulski die meisten Goldmedaillen in den Einzelkonkurrenzen bei den Frauen gewann. In den vier Staffelwettbewerben peilt die SG Essen nach drei Siegen im Vorjahr nun alle Titel an.

Die Wuppertaler Schwimmoper, die vor zehn Tagen bereits Austragungsort der NRW-Kurzbahnmeisterschaften war, wurde am 22. Juni 1957 eröffnet, rund 50 Jahre später, im Mai 2007 geschlossen, für 16,6 Millionen Euro saniert und am 25. März 2010 wiedereröffnet. Die Schwimmoper verfügt über ein 25-m-Becken mit zehn Bahnen und bietet bei den nationalen Titelkämpfen 750 Zuschauern Platz auf den steilen, beeindruckenden Tribünen. Veranstalter der nationalen Meisterschaften auf der Kurzbahn ist der Deutsche Schwimm-Verband (DSV), Ausrichter der SV Bayer Wuppertal.

 

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