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Ende der Anzugdiskussion im Schwimmsport

Deutscher Schwimm-Verband e.V.

Der Vorstand des Weltschwimmverbandes FINA fällte am vergangenen Wochenende in Bangkok auf seiner ersten Sitzung des Jahres wegweisende Entscheidungen für den Schwimmsport. Auf Empfehlung der FINA Rechtskommission bleiben die aktuellen Weltrekorde im Schwimmen bestehen.

Mit den neuen, ab 1. Januar 2010 geltenden Anzugregelungen wird es schwierig werden, die in den High-Tech-Anzügen aufgestellten Rekorde zu brechen. „Wir werden sehen, wie weit wir wirklich weg sind von den Rekorden. Erst jetzt bekommt man einen Blick dafür, was die Anzüge wirklich gebracht haben“ so der vierfache Weltrekordhalter Paul Biedermann (Halle/Saale). Bundestrainer Dirk Lange begrüßt die Entscheidung der FINA: „Ich finde es generell richtig, die Rekorde stehen zu lassen, sie wurden unter einheitlichen Kriterien aufgestellt, es sind keine Rekorde zweiter Klasse.“ Seit Januar dürfen Schwimmer nur noch kurze Hosen (Jammer) bis zum Knie tragen, bei den Frauen sind schulter- und nackenfreie Badeanzüge bis zum Knie erlaubt.

Darüber hinaus wurde die Anwendung des FINA Reglements für Schwimmanzüge für die Bereiche Freiwasser und Masters spezifiziert. Danach unterliegen die Mastersschwimmer seit dem 1. Januar 2010 den gleichen Anzugsregelungen wie die Schwimmer – Freiwasserschwimmer erhalten eine Sonderregelung: Vom 1. Juni 2010 an dürfen die Schwimmanzüge im Freiwasserschwimmen weder den Nacken bedecken, noch über die Schulter sowie den Knöchel hinaus gehen. Alle Anzüge müssen den FINA Zulassungskriterien für Pool-Schwimmer hinsichtlich Materialbeschaffenheit, Verarbeitung, Dicke und Auftrieb entsprechen, welche bereits seit 1. Januar 2010 in Kraft sind. Bis zum 31. Mai 2010 können bei FINA-Events im Freiwasserschwimmen noch die nach dem 2009er-Reglement zugelassenen Anzüge getragen werden.
Weitere Entscheidungen im Freiwasserschwimmen: Für die Weltmeisterschaft 2011 in Shanghai wurde die Einführung eines Team-Events (ein Mann, eine Frau) beschlossen. Ab 2012 wird eine FINA Junioren Weltmeisterschaft ausgetragen, welche die "einzeln" ausgetragene Freiwasser-WM (letztmalig am 15.-23. Juli 2010 in Roberval / Kanada) ersetzt, die bisher in den Jahren zwischen den "kompletten" Titelkämpfen (mit Springen, Schwimmen, Wasserball und Synchronschwimmen) ausgetragen wurde.

Die Rostockerin Britta Kamrau-Corestein wurde in die Athleten-Kommission der FINA berufen. Die 25-km-Weltmeisterin von 2007 ist seit 15 Jahren eine der erfolgreichsten Freiwasserschwimmerinnen der Welt und Aushängeschild dieser Sportart. „Wir freuen uns, dass der DSV nun auch in der Athleten-Kommission vertreten ist und haben mit Britta eine erfahrene und durch ihre Mehrsprachigkeit und ihr Jurastudium sehr qualifizierte Athletin nominieren können“ begrüßt Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes die Berufung.

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