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3. „Regionalkonferenz Wassersport und -tourismus“

Magdeburg GmbH3. „Regionalkonferenz Wassersport und -tourismus“ erörterte branchenrelevante Probleme in Sachsen-Anhalt

Bereits zum dritten Mal lud die Magdeburger „Messe für neue und gebrauchte Boote, Zubehör und Wassersport“ MAGDEBOOT zu einer Diskussionsrunde mit Referenten und Gästen aus Wassersport, Behörden und Tourismus. Ihr Fazit: Nur eine überregionale Vernetzung, besseres Marketing und ein Mehr an buchbaren Angeboten machen die Region noch attraktiver.

Bereits zum dritten Mal lud die MAGDEBOOT Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Wassersport nach Magdeburg, um gemeinsam anlässlich der „Regionalkonferenz Wassersport und -tourismus“ Probleme der Branche in Sachsen-Anhalt in einer gemeinsamen Diskussionsrunde zu erörtern und Lösungsansätze zu finden.

Der Einladung gefolgt waren Matthias Beyersdorfer vom „Blauen Band“ der Elbe, Wasserschutz-Polizeirat Dietmar Bloch und Andreas Förtsch vom Verein Geiseltalsee, die – vom SVG-Verlag („Segler-Zeitung“) moderiert – als Referenten die Themen „Blaues Band – Chancen für den Wassersport und –tourismus“ (Beyersdorfer), Wassersport-Unfälle in S-A (Bloch) und „Der Geiseltalsee – ein neues Wassersportrevier stellt sich vor“ (Förtsch) behandelten. Als Gesprächspartner und Diskutanten bereicherten die gut besuchte Veranstaltung Rudolf Königer, Präsident des LV Motorbootsport S-A, Landes-Seglerverbands-Ehrenvorsitzender Hans-Jürgen Claußen, der Fahrtensegler-Obmann des LSV S-A Enrico Hauschild sowie der Projektleiter der MAGDEBOOT, Bernd Panteleit.

Andreas Förtsch beklagte, dass der zukünftig größte künstliche See der Region, der 18,4 Quadratkilometer umfassende Geiseltalsee, mit der neuen Marina Mücheln, dem Hafen Braunsbedra, dem Geiseltalsee-Camp und dem Nordstrand noch immer nicht für die Nutzung freigegeben worden sei. 15 bis 20 Mio. Euro an Investitionskosten warteten auf das „Go!“, der zunehmende Nutzungsdruck des Sees sei enorm. „Würde ein Kanute jetzt an den See heranfahren, sein Boot am Ufer abladen und lospaddeln, würde er bergbaurechtlich einen schweren Fehler begehen“, beklagte Förtsch, der eine Lösung der Probleme am See in einer zügigen, konzertierten Aktion aller mit dem See befassten Stellen sieht: Alle müssten jetzt zusammen arbeiten, nur so könne das große Potential für Freizeit und Erholung zeitnah erschlossen und einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden.
Matthias Beyersdorfer mahnte eine überregionale Vernetzung des „Blauen Bandes“, einer 2004 als Produkt eingeführten Marketing-Initiative, an. 50 Projekte mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von 100 Mio. Euro seien bis heute zwar realisiert worden.
Auch mit den Gastliegezahlen gehe es aufwärts. Jedoch sei das Marketing bisher unbefriedigend, und es fehle vor Allem noch immer an buchbaren Angeboten in derRegion am „Blauen Band“.

Dietmar Bloch resümierte, dass zum Einen die Quantität der Wassersport-Treibenden zugenommen habe, dass es jedoch in S-A noch Probleme mit den sogenannten „modernen“ Wassersportarten gebe. Insbesondere sei das Kitesurfen im Land nicht erlaubt; nicht alle Wassersportler hielten sich jedoch an dieses Verbot. Auch das Fahren mit Wasser-Motorrädern, den sogenannten Jet-Bikes, sei lediglich auf der Elbe an entsprechend ausgewiesenen Stellen möglich. Schließlich erörterte Bloch das Problem der neuen Landes-Schifffahrts- und Hafen-VO, die zwar endlich seit einem Jahr in Kraft sei, jedoch die kleinen Seen und Wasserflächen nicht abdecke. Hier gebe es noch Nachbesserungs-Bedarf.

Der Projektleiter der MAGDEBOOT (2011: 230 Boote / 120 Aussteller), Bernd Panteleit, freute sich über die rege Teilnahme an dem Wassersport-Forum und stellte auch für 2012 eine „Regionalkonferenz Wassersport und -tourismus S-A“ im Rahmen der 13. „Messe für neue und gebrauchte Boote, Zubehör und Wassersport“ in Aussicht.
Die MAGDEBOOT läuft noch bis Sonntag, 13.März, 18 Uhr.

Alle Aussteller und Yachten im Internet: www.magdeboot.de.

Traditionell wird auf dem Magdeburger Messegelände an der Tessenowstraße 9 das gesamte Spektrum des Wassersportes präsentiert.

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