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77. Nordseewoche geht mit tollen Segel-Regatten zu Ende

pixelio_jean_jannonLangstrecke nach Edinburgh gestartet. Beim INDUCON Cup Helgoländer Acht starteten am Pfingstmontag 50 Yachten zwischen Helgoland und der Düne. Die Teilnehmer rundeten die Insel Helgoland und viele starteten gleich durch zu den Rückregatten nach Cuxhaven und Bremerhaven. Andere Yachten kehrten in den Helgoländer Hafen zurück, aus dem diese dann ab 17:30 Uhr mit dem Ziel Edinburgh starteten. Vorher mussten sich einige Teilnehmer Sicherheitsinspektionen der Wettfahrtleitung unterziehen. Dabei fiel kein Schiff negativ auf. Beim INDUCON Cup gewannen vor allem Yachten, die bereits bei den anderen Wettfahrten der 77. Nordseewoche auf die vorderen Plätze gesegelt waren. Darunter die "Reläxx" mit Steuermann Ralf Schade aus Schwanewede, die "Xenia" mit Ralf Lässig aus Bremen und die "Leu" mit dem bekannten Regattasegler Albert Schweizer am Ruder.

(Helgoland, 13. Juni 2011) Für die Urlauber, Insulaner und Segler bot sich am Pfingstmontag auf Helgoland ein besonderes Bild. Zwischen Helgoland und der kleinen Nachbarinsel Düne starteten 50 Yachten zum INDUCON Cup Helgoländer Acht. Diese Segelwettfahrt beschließt traditionell die Regatten der Nordseewoche um Helgoland. Bunte Spinnaker-Segel erfreuten die Schaulustigen an Land, der Blick auf die Insel und die Lange Anna die Segler auf den Booten.
Um 10:35 Uhr hatte Gesche Boehlich von der Wettfahrtleitung der Nordseewoche, die Regatta gestartet. Krachend hallten die Schüsse aus der Startpistole wieder. Bei 3-4 Beaufort Wind segelten die Yachten zunächst in nördlicher Richtung um anschließend die Insel Helgoland gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden. Nach einem kleinen Abstecher auf die Ostseite der Düne segelten die imposanten Segelboote dann wieder zur Freude der Zuschauer zwischen den Inseln ins Ziel. Einige der Yachten segelten vom Ziel direkt weiter. Ihre Zielzeit beim INDUCON Cup Helgoländer Acht, war gleichzeitig die Startzeit für die Regatten zurück an die Nordseeküste. Das Gros der Teilnehmer machte sich auf den Weg nach Cuxhaven und Bremerhaven. Einige Yachten steuerten aber wieder den Helgoländer Hafen an, in dem diese von Carol Smolawa und Dr. Jens Kohfahl vom Team der Nordseewoche erwartet wurden.

Smolawa und Kohlfahl fiel die Aufgabe zu, einige der Yachten einer Sicherheitsinspektion zu unterziehen. Diese Inspektionen dienen der Sicherheit der Teilnehmer bei der Regatta von Helgoland ins schottische Edinburgh, die quer über die Nordsee führt. "Es gab keine wesentlichen Beanstandungen, wir mussten niemand nach Hause schicken". Führte Carol Smolawa, der selbst häufig mit dem Schiff "Bank von Bremen" der Segelkameradschaft Wappen von Bremen segelt, aus.
Zusätzlich mussten alle Teilnehmer der Edinburgh-Regatta ihre Sturmsegel anschlagen und an der Wettfahrtleitung auf der Mole des Helgoländer Hafens vorbeisegeln. "Sicherheit geht vor" sagte Marcus Boehlich von der Seglervereinigung Altona Oevelgönne aus Hamburg. Boehlich kotrolliert seit einigen Jahren vor den Langstrecken-Regatten der Nordseewoche mit scharfem Auge und Fernglas die Sturmsegel. "Manchmal haben wir da schon einige Teilnehmer wieder Heim geschickt" sagte Boehlich, der sich seit vielen Jahren bei der Nordseewoche ehrenamtlich engagiert und von Beruf Ozeanograph ist. Diesmal musste die Wettfahrtleitung nur zwei der 37 gemeldeten Yachten die Zulassung zur Wettfahrt verweigern. Diese hatten nicht die vorgeschriebenen Try-Segel, eine spezielle Segelgarderobe für starken Sturm, vorweisen können.

Die Wettervorhersage verspricht schönstes Segelwetter. Zu Anfang erwartet die Segler Wind aus westlicher Richtung mit 4 bis 5 Windstärken. Bereits am Dienstag Abend soll dann der Wind aber auf Süd drehen, sagte der Kieler Dipl. Meteorologe Meeno Schrader, der die Segler während der Nordseewoche im boot Wettercenter beriet. "Vor Edinburgh wird es dann kurz vor dem Ziel sehr spannend", führt Schrader aus. "Die dann wahrscheinlich unbeständigen und eher schwachen Winde könnten die ein oder andere Platzierung nochmals deutlich verändern". Insgesamt sieht der Wetterprofi drei Taktische Herausforderungen auf die Segler zu kommen. "Erst die Kreuz am Anfang, dann der eher schwach Wind aus Süd und am Ende die wohl abflauenden und unbeständigen Winde". Für die meist rauhe Nordsee verspricht diese Vorhersage eine spannende aber sichere Überfahrt nach Edinburgh.

Für die Wettfahrt gemeldet hatten 37 der 160 an der 77. Nordseewoche teilnehmenden Segelyachten. Um 17:30 Uhr fielen zwischen Helgoland und der Nachbarinsel Düne schließlich die Startschüsse. Nach einigen Frühstarts gingen die 35 zugelassenen Yachten über die Startlinie hinaus auf das offene Meer.
Alle teilnehmenden Boote sind für die 420 Seemeilen (rund 777 Km) mit einem Satelliten-Tracker ausgerüstet, der die Position des Bootes übermittelt. So können Interessierte die Yachten auf Ihrem Weg nach Edinburgh live im Internet verfolgen. Die ersten Teilnehmer werden Edinburgh voraussichtlich bereits am Mittwoch, den 15. Juni erreichen.
Von Edinburgh aus starten einiger der Teilnehmer am 19. Juni wieder zu einer Regatta mit dem Ziel Kiel. Diese Wettfahrt, die ASV Offshore Challenge findet anlässlich des Jubiläums 50. Jahre ASV in Aachen ausgeschrieben. Der Akademische Seglerverein der RWTH Aachen nimmst selbst mit dem Schiff "Aquis Granus" sowohl an der Regatta Helgoland - Edinburgh als auch an der ASV Offshore Challenge von Edinburgh nach Kiel teil.
Der Hauptteil der Nordseewoche 2011 und die damit einhergehenden Feierlichkeiten an Land gingen mit dem Startschuss zur Edinburgh-Regatta zu Ende. Die nächste Nordseewoche, die 78. Ausgabe, findet 2012 wieder am Pfingstwochenende statt. www.nordseewoche.org.

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